NFL Preseason: Steelers-Offense enttäuscht, Panthers finden Rhythmus, Packers überzeugen

Die Pittsburgh Steelers haben in Week 2 der NFL Preseason deutliche Schwächen in ihrer Offensive gezeigt. Die New York Jets nutzten die Probleme konsequent aus und feierten einen 17:0-Shutout-Erfolg.

Kick-Returner Kaden Wetjen (l.) von den Pittsburgh Steelers weicht einem Tackling aus.
Image: Kick-Returner Kaden Wetjen (l.) von den Pittsburgh Steelers weicht einem Tackling aus.  © Imago

Die Steelers-Quarterbacks standen unter Dauerdruck, während Geno Smith bei den Jets überzeugte. Gleichzeitig machten die Carolina Panthers und Green Bay Packers mit positiven Auftritten auf sich aufmerksam.

Die Week 2 der NFL Preseason geht weiter und bestätigt ein größeres Problem für die Pittsburgh Steelers, das auch die New York Jets ausnutzen. Letztere haben derweil wieder Fragezeichen auf der Quarterback-Position, nicht jedoch, was Starter Geno Smith angeht.

Die Carolina Panthers kommen langsam in Fahrt und beim Duell der Green Bay Packers und Denver Broncos geht es gerade zu Beginn hoch her.

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New York Jets (1-1) @ Pittsburgh Steelers (1-1) 17:0

  • Die Quarterbacks der Jets lieferten Licht und Schatten. Starter Geno Smith bekam eine Angriffsserie und sah gut aus gegen die erste Garde der Steelers-Defense. Er brachte 7/7 Pässen für 65 Yards an im Drive, der über 69 Yards ging. Er fand Adonai Mitchell für Pässe über acht und 21 Yards und warf schließlich einen Touchdown-Pass auf Tight End Jelani Woods. Sein Backup Cade Klubnik hingegen bestätigte die gute Leistung der Vorwoche nicht. Er tat sich schwer gegen die zu Beginn immer noch Top-Defense Pittsburghs und kam am Ende auf fünf Drives ohne Punkte. Er warf hauptsächlich Sicherheitspässe und sah die gegnerische Hälfte nur für vier Pässe. Das war ausbaufähig im Kampf um den Backup-Job.

  • Weitere Positionskämpfe spielen sich auf der Safety-Position und bei den Receivern ab. Herausforderer Dane Belton durfte starten und schaffte vier Tackles, während der bisherige Starter Andre Cisco erst später rein kam und eine Interception fing. Und im Kampf um den dritten Platz im Receiving Corps sah man wenig Fortschritt. Rookie Omar Cooper bekam den Start, fing aber nur einen Pass für neun Yards. Isaiah Williams wiederum leistete sich einen Fumble, den ein Teamkollege sicherte.

  • Bei den Steelers stand die Offense im Fokus und diese brachte herzlich wenig zustande. Quarterback Will Howard bekam den Start und stand unter Dauerdruck. Er warf für 74 Yards und leistete sich gleich zwei Interceptions. Danach war Rookie Drew Allar an der Reihe, der in der Vorwoche noch die große Story war. Dieses Mal litt er - wie Howard - unter Dauerdruck und kassierte drei Sacks. Er warf für 110 Yards, brachte aber nicht mal die Hälfte seiner Pässe an (11/23). Keiner von beiden wird wohl Mason Rudolph als Backup von Aaron Rodgers ablösen.

  • Einer der Gründe für den großen Druck auf die Quarterbacks war sicherlich Right Tackle Broderick Jones, der auffällig lange spielte für einen Starter und nicht wirklich überzeugte. Gegen Rookie-Edge-Rusher David Bailey sah er kaum Land und gab zwei Pressures und einen Sack ab. Insgesamt waren es fünf Pressures und zwei Sacks. Das könnte für die Steelers noch zum Problem werden.

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Carolina Panthers (1-1) @ Jacksonville Jaguars (1-0) 34:17

  • Die wichtigste Erkenntnis für die Panthers aus diesem Spiel ist, dass die Offense um Bryce Young so allmählich in die Gänge kommt. Der Quarterback sah besser aus als in der Vorwoche gegen die Bills und legte dieses Mal sogar einen Scoring Drive hin. Er warf 5/6 für 49 Yards und fand auch Tetairoa McMillan in der Red Zone. Running Back Jonathon Brooks ließ nach mehreren Knieverletzungen sein Können aufblitzen mit einem Lauf über elf Yards und einem Touchdown wenig später.

  • Das alles gelang den Gästen allerdings gegen die Backups der Jaguars, die defensiv kaum überzeugten. Offensiv sammelte Veteran Ameer Abdullah ein paar Pluspunkte. Der Running Back lief für 45 Yards und fing drei Pässe für 37 Yards. Und Rookie-Receiver Trebor Pena glänzte immerhin in der Garbage Time mit vier Receptions für 72 Yards und einem Touchdown.

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Green Bay Packers (0-1) @ Denver Broncos (1-0) 33:13

  • Beide Teams schickten große Teile ihrer Starter zu Beginn aufs Feld. Das führte zu einem chaotischen ersten Drive gespickt mit Big Plays und Strafen auf beiden Seiten. Am Ende zeigte Packers-Quarterback Jordan Love (5/7, 56 Yards) seine ganze Klasse und warf einen 11-Yard-Touchdown-Pass auf Running Back MarShawn Lloyd.

  • Eine nicht ganz unwichtige Nebengeschichte für die Packers bleibt derweil Rookie-Kicker Trey Smack. Dieser hat im Training Camp bereits neun Field-Goal-Versuche daneben gesetzt, doch in der Preseason bleibt er perfekt. In Week 1 war er 3/3 und dieses Mal versenkte er gleich vier Versuche, darunter zwei aus mehr als 50 Yards.

  • Auf der anderen Seite feierte Broncos-Quarterback Bo Nix sein Comeback nach der Knöchelverletzung aus der Vorsaison. Er blieb weitestgehend in der Pocket und verteilte den Ball gut. Seine Highlights waren ein 35-Yard-Pass auf Neuzugang Jaylen Waddle und ein 21-Yard-Touchdown-Pass auf Running Back RJ Harvey. Insgesamt führte der Quarterback zwei Angriffsserien an, die beide zu Punkten führten.

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