Los Angeles Rams gewinnen gegen Chicago Bears in den NFL-Playoffs
Unter ungemütlichsten Bedingungen haben sich die Los Angeles Rams nach einem Comeback der Chicago Bears gerettet und in der National Football League (NFL) das Playoff-Halbfinale erreicht.
19.01.2026 | 07:44 Uhr
Die Kalifornier gewannen bei den Chicago Bears bei Schneefall und minus acht Grad Celsius mit 20:17 nach Verlängerung, nun geht es zu den starken Seattle Seahawks.
18 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit führten die Rams mit 17:10, dann packte Bears-Quarterback Caleb Williams beim vierten Versuch einen schwierigen Wurf aus und fand Tight End Cole Kmet in der Endzone, der Ball flog mehr als 50 Yards weit. Es half am Ende nichts, Kicker Harrison Mevis schoss L.A. in der Verlängerung mit einem 54-Yard-Field-Goal zum Sieg.
Stafford ohne Touchdown-Pass
"Man würde natürlich gerne herkommen, für 450 Yards und vier Touchdowns werfen, aber hey, du musst einen Weg finden, das Spiel zu gewinnen, zu überleben und weiterzukommen. Und das haben wir geschafft", sagte Rams-Quarterback Matthew Stafford erleichtert. Dem MVP-Kandidaten gelang kein Touchdown-Pass.
Die Rams aus dem sonnigen Kalifornien hatten Medienberichten zufolge Cayennepfeffer in ihren Socken, um sich für eines der kältesten Playoff-Spiele in Chicago warmzuhalten. Sie kamen durch und haben nun gegen die Nummer eins der NFC eine schwierige Aufgabe vor sich. Seattle hatte die San Francisco 49ers am Samstag (Ortszeit) zu Hause im Viertelfinale mit 41:6 demontiert. Das Duell findet in der Nacht zum kommenden Montag (0:30 Uhr MEZ/RTL) statt.
Patriots stehen im AFC-Championship-Game - Denver-QB Nix bricht sich den Knöchel
Die New England Patriots sind nur noch einen Sieg vom ersten Super-Bowl-Einzug seit der Tom-Brady-Ära entfernt. Das Team aus Foxborough/Massachusetts gewann auch sein zweites Playoff-Spiel in der NFL 28:16 gegen die Houston Texans und zog damit in die AFC-Championship ein.
Dort spielen die Patriots am kommenden Sonntag (21:00 Uhr/RTL) bei den topgesetzten Denver Broncos um den Einzug in den Super Bowl am 9. Februar in Santa Clara/Kalifornien. Die Broncos hatten am Samstag 33:30 nach Verlängerung gegen die Buffalo Bills gewonnen, dabei aber ihren Quarterback Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren.
Im Schneetreiben im Gillette Stadium zeigten die Patriots wie schon beim 16:3 in Runde eins gegen die Los Angeles Chargers defensiv eine überragende Leistung. Allerdings erwischte Texans-Quarterback C.J. Stroud auch einen rabenschwarzen Tag und leistete sich alleine in der ersten Halbzeit gegen die drückende Patriots-Defense vier Interceptions, eine führte zum Touchdown von Marcus Jones.
Patriots peilen erste Super-Bowl-Teilnahme seit 2019 an
Zudem warf Patriots-Quarterback Drake Maye bis zur Halbzeitpause Touchdown-Pässe auf DeMario Douglas und den früheren Texans-Receiver Stefon Diggs. Die Texans blieben durch einen Touchdown von Christian Kirk und ein Field Goal in Reichweite. Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Defensiven, die Texans wie die Patriots sicherten sich Fumbles. Nach dem spektakulären Touchdown von Kayshon Boutte im Schlussviertel ließ sich New England den Sieg nicht mehr nehmen.
Zuletzt hatten die Patriots den Super Bowl 2019 erreicht, damals besiegte das Team um Brady die Los Angeles Rams und holte zum sechsten Mal mit der Quarterback-Ikone den Titel. 2020 wechselte Brady zu den Tampa Bay Buccaneers, mit denen er als 43-Jähriger noch einmal Meister wurde.
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