Wembanyama fliegt in der NBA nach Ellbogenschlag
In der Western Conference sind die Minnesota Timberwolves mit einem 114:109 in Minneapolis mit den San Antonio Spurs gleichgezogen.
11.05.2026 | 19:13 Uhr
Dabei profitierten die Gastgeber vom ersten Rauswurf in der jungen Karriere des Spurs-Superstars Victor Wembanyama.
Der 22 Jahre alte Franzose hatte sich im zweiten Viertel beim Kampf um einen Rebound zu einem Ellbogenschlag gegen Naz Reid hinreißen lassen.
Die Lücke unter dem Korb, die der beste Verteidiger der Liga hinterließ, wusste vor allem Anthony Edwards zu nutzen. Der Spielmacher der Timberwolves traf beinahe 60 Prozent seiner Würfe aus dem Spiel heraus, sammelte alleine im umkämpften vierten Viertel 16 Punkte und führte das Scoring mit seinen 36 Zählern mit deutlichem Abstand an.
Johnson verteidigt Wembanyama
Spurs-Trainer Mitch Johnson verteidigte Wembanyama nach der Partie: "Ich bin froh, dass er die Sache selbst in die Hand genommen hat. Nicht im Sinne davon, auf Naz Reid einzuschlagen, aber er wird sich selbst schützen müssen, wenn andere es nicht tun. Und ich finde das widerlich", sagte der Coach mit Blick auf die harte Spielweise der Timberwolves gegen Wembanyama, die von den Schiedsrichtern nach Sicht der Spurs nicht konsequent geahndet wird.
"Wir beschweren uns nicht, denn wir konzentrieren uns einfach aufs Spielen", betonte Johnson: "Aber irgendwann muss er geschützt werden. Falls nicht, wird er sich selbst schützen müssen - und leider passieren dann eben solche Dinge."
Keine Sperre für Wembanyama
Eine weitere Sperre erwartet Johnson nicht. Im Spiel hätten die Schiedsrichter halt so entschieden, sagte er: "So sei es. Aber noch irgendetwas obendrauf zu setzen - das fände ich lächerlich." Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend deutscher Zeit erfuhr, erhält Wembanyama keine Strafe oder Sperre durch die NBA. Er kann damit in Spiel fünf der Serie in der Nacht zu Mittwoch in San Antonio wieder mitwirken.
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