Nikola Jokic und die Denver Nuggets verlieren gegen die Minnesota Timberwolves in den NBA-Playoffs || Philadelphia 76ers besiegen Boston Celtics
Drama, Überraschungen und große Namen.
01.05.2026 | 08:52 Uhr
In den NBA-Playoffs haben die Minnesota Timberwolves die favorisierten Denver Nuggets aus dem Rennen geworfen, während die Philadelphia 76ers mit einer starken Leistung gegen die Boston Celtics ein alles entscheidendes Game 7 erzwangen.
Die Minnesota Timberwolves stehen trotz massiver Personalprobleme in der zweiten Runde der NBA-Playoffs. Angeführt von einem überragenden Jaden McDaniels gewann das Team Spiel 6 gegen die Denver Nuggets mit 110:98 und entschied die Serie für sich.
McDaniels zeigte die beste Playoff-Leistung seiner Karriere: 32 Punkte, zehn Rebounds und überragende Defense prägten seinen Auftritt. Terrence Shannon Jr. glänzte bei seinem überraschenden Startelf-Debüt mit 24 Punkten. Da mit Anthony Edwards, Donte DiVincenzo und Ayo Dosunmu gleich drei Guards verletzt fehlten, setzten die Wolves konsequent auf Größe und Physis.
McDaniels hält Murray in Schach
Mit Rudy Gobert, Julius Randle und Naz Reid dominierte Minnesota die Zone (64:40 Punkte in der Paint) sowie das Rebounding (50:33). Gobert selbst steuerte zehn Punkte, 13 Rebounds und acht Assists bei: "Das kann man nicht trainieren - es geht um Willen und Herz."
Die Nuggets hielten lange dagegen. Nikola Jokic verpasste mit 28 Punkten, zehn Assists und neun Rebounds nur knapp ein Triple-Double, doch Jamal Murray kam gegen McDaniels' Defense kaum zur Entfaltung (zwölf Punkte, 4/17 FG). Als McDaniels in der Schlussphase erst eiskalt aus der Midrange traf und anschließend einen Jokic-Pass abfing, war die Entscheidung gefallen.
Minnesota trifft nun in der zweiten Runde auf die San Antonio Spurs.
Maxey und George liefern: Sixers leben weiter
Die Philadelphia 76ers haben ihre Saison am Leben gehalten. Mit einem überzeugenden 106:93-Heimsieg gegen die Boston Celtics glichen sie die Serie aus und erzwangen ein Game 7 in Boston.
Tyrese Maxey war mit 30 Punkten der Topscorer, Paul George überzeugte mit 23 Zählern, starken fünf Dreiern und Führungsqualitäten. Joel Embiid, frisch zurück nach einer Blinddarm-OP, steuerte 19 Punkte bei. Philadelphia lag kein einziges Mal zurück und zeigte seine beste Leistung der Serie.
Celtics am Ende chancenlos
Der Höhepunkt des Spiels kam im dritten Viertel: Nach starkem Defensivplay bediente George Rookie VJ Edgecombe mit einem Behind-the-Back-Pass, der den Dunk spektakulär vollendete - das Wells Fargo Center stand Kopf.
Bei den Celtics war Jaylen Brown (18 Punkte) früh foulbelastet, Jayson Tatum kam auf 17 Punkte und verließ zwischenzeitlich angeschlagen das Feld. Boston blieb über vier Minuten ohne Korb - die Sixers nutzten das eiskalt.
Game 7 steigt am Samstag in Boston. Die Geschichte ist offen.
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