Mitchell und Harden führen Cavaliers zum nächsten Sieg - Cleveland & Schröder nehmen 2:0-Führung gegen Toronto
Angeführt von Donovan Mitchell und James Harden gewinnen die Cleveland Cavaliers auch Spiel zwei gegen die Toronto Raptors und baut die Serienführung auf 2:0 aus. Mit starker Offense, entscheidenden Stops und einem historischen Lauf setzen die Cavs ein deutliches Ausrufezeichen.
21.04.2026 | 07:28 Uhr
Die Cleveland Cavaliers haben auch Spiel zwei der Eastern-Conference-Erstrundenserie gegen die Toronto Raptors gewonnen. Beim 115:105-Erfolg glänzten erneut die Topstars um Donovan Mitchell und James Harden und bescherten den Cavs eine 2:0-Führung in der Best-of-seven-Serie.
Mitchell war mit 30 Punkten bester Werfer der Partie, James Harden steuerte starke 28 Zähler bei. Komplettiert wurde das Trio von Evan Mobley, der mit 25 Punkten und acht Rebounds ebenfalls überzeugte. Damit stellte Cleveland bereits zum zweiten Mal in Folge und insgesamt zum vierten Mal in der Klubgeschichte drei Spieler mit mindestens 25 Punkten in einem Playoffspiel. DBB-Star Dennis Schröder wurde lediglich eine Nebenrolle zuteil: Der Europameister stand 13 Minuten auf dem Parkett und kam dabei auf fünf Punkte und vier Assists.
Die Cavaliers lagen über die gesamte Spielzeit hinweg nicht einmal zurück. Besonders defensiv setzte Cleveland die Akzente und zwang Toronto immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Raptors-Headcoach Darko Rajakovic sah zwar eine verbesserte Transition-Offense - Toronto kam auf 16 Fast-Break-Punkte - doch 22 Ballverluste wurden den Kanadier zum Verhängnis und führten zu ebenso vielen Punkten der Cavs.
Barnes mit Bestwert, Mitchell eiskalt
Scottie Barnes zeigte für Toronto eine starke Leistung und erzielte mit 26 Zählern einen neuen Playoff-Karrierebestwert. RJ Barrett ergänzte mit 22 Punkten und neun Rebounds. Dennoch kam der entscheidende Moment im Schlussviertel: Nachdem Barnes Toronto per Layup noch einmal auf 99:90 herangebracht hatte, antwortete Mitchell eiskalt mit sieben Punkten in Serie und machte den Sieg perfekt.
Cleveland-Coach Kenny Atkinson lobte nach der Partie die Ruhe seines Teams: "Das ist es, worum es in den Playoffs geht. Sie kamen aggressiv, wir haben dagegengehalten."
Historisch ist zudem die Bilanz: Die Cavaliers haben nun zwölf Playoffspiele in Serie gegen Toronto gewonnen - NBA-Rekord eingestellt. Diese Serie reicht zurück bis zu den Eastern Conference Finals 2016.
Die Serie wechselt nun nach Kanada. Spiel drei findet in der Nacht auf Freitag in Toronto statt - die Raptors stehen bereits unter Zugzwang.
Hawks stellen auf 1:1
Die New York Knicks verloren dagegen ohne den Deutschen Ariel Hukporti ihr Heimspiel gegen die Atlanta Hawks knapp mit 106:107, damit steht es in der Serie 1:1. Die Knicks lagen während der gesamten zweiten Halbzeit in Führung, ehe Atlanta beim 100:101 erstmals die Oberhand gewann. Hawks-Star CJ McCollum kam auf 32 Punkte, sorgte mit zwei vergebenen Freiwürfen fünf Sekunden vor Schluss aber noch einmal für Spannung. Auf der Gegenseite konnte Mikal Bridges kurz vor der Schlusssirene die Chance aber nicht nutzen.
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