Mitchell-Gala zum Playoff-Start: Cavaliers überrollen Raptors – Schröder mit Nebenrolle
Die Cleveland Cavaliers sind mit einem Offensivfeuerwerk in die NBA-Playoffs gestartet. Angeführt von einem überragenden Donovan Mitchell bezwang das Team aus Ohio die Toronto Raptors zum Auftakt der Erstrundenserie deutlich.
18.04.2026 | 22:10 Uhr
Für Dennis Schröder verlief Spiel eins dagegen unauffällig – der deutsche Nationalmannschaftskapitän kam nur von der Bank und fand kaum ins Spiel.
Die Cleveland Cavaliers haben ein klares Statement zum Start der NBA-Playoffs gesetzt. Im ersten Duell der Best-of-seven-Serie gegen die Toronto Raptors feierte das Team aus Ohio einen souveränen 126:113-Erfolg und ging damit in der umkämpften Erstrundenserie mit 1:0 in Führung.
Vor heimischem Publikum überzeugten die Cavs vor allem offensiv. Allen voran Donovan Mitchell zeigte sich in bestechender Form und führte sein Team mit starken 32 Punkten zum verdienten Sieg. Auch James Harden präsentierte sich treffsicher, steuerte 22 Zähler bei und verlieh dem Spiel der Gastgeber zusätzliche Stabilität. Bereits zur Halbzeit hatte sich Cleveland mit 61:54 leicht abgesetzt, ehe in der zweiten Hälfte der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut wurde.
Schröder mit zwei Punkten und zwei Assists
Für Dennis Schröder blieb der Abend hingegen weitgehend blass. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft kam erneut lediglich von der Bank und konnte dem Spiel nur selten seinen Stempel aufdrücken. In knapp 13 Minuten Spielzeit verbuchte Schröder zwei Punkte und zwei Assists, traf dabei nur einen seiner vier Würfe aus dem Feld. Angesichts der starken Leistung der Cavs-Stars war Schröder als Backup-Point-Guard kaum gefragt.
Die Serie zwischen Cleveland und Toronto gilt als die offenste der Eastern Conference. Nach Platz vier für die Cavaliers und Rang fünf für die Raptors in der regulären Saison wird ein langer Schlagabtausch erwartet. Für den Moment haben sich die Cavs jedoch einen psychologisch wichtigen Vorteil gesichert.
Schröder hofft auf tiefen Playoff-Run mit den Cavs
Bereits in der Nacht auf Dienstag (deutscher Zeit) steht Spiel zwei erneut in Cleveland an, ehe die Serie für zwei Begegnungen nach Toronto wechselt. Schröder bleibt damit die Hoffnung, in den kommenden Spielen eine größere Rolle einzunehmen.
Für den 31-Jährigen sind die Cavaliers bereits der elfte Klub in seiner NBA-Karriere. Der ganz große Playoff-Erfolg blieb ihm bislang verwehrt: Sowohl mit den Atlanta Hawks (2017) als auch mit den Los Angeles Lakers (2023) scheiterte Schröder jeweils im Halbfinale. Nach schwierigen Monaten bei den Sacramento Kings war er Anfang Februar nach Cleveland gewechselt - in der Hoffnung, diesmal weiter zu kommen.
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