Zum Inhalte wechseln

Handball News: Drei Teams wollen ins Final Four

Gleich drei deutsche Mannschaften wollen ins Final Four

SID

17.04.2021 | 08:29 Uhr

Nach dem Sieg gegen die HSG Wetzlar, stehen die Rhein-Neckar Löwen wieder an der Tabellenspitze.
Image: Die Rhein-Neckar Löwen wollen ins Final Four. © Imago

Drei deutsche Vereine haben das Final Four in der European League im Visier. Magdeburg, die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen legten in den Viertelfinal-Hinspielen eine ordentliche Basis.

Während die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen nach knappen Niederlagen in den Viertelfinal-Hinspielen aber noch aufholen müssen, kann der SC Magdeburg dank eines 34:28 (16:13) bei IFK Kristianstad in Schweden wohl schon mit den Planungen für die Endrunde beginnen. Der möglicherweise entscheidende Vorteil: Alle drei Bundesligisten haben in den Rückspielen Heimrecht.

Alle Kolumnen von Stefan Kretzschmar

Alle Kolumnen von Stefan Kretzschmar

Stefan Kretzschmar spricht in seiner Kolumne über die spannendsten Themen aus der Welt des Handballs.

Magdeburg stößt Türe weit auf

Mit Tempo-Handball, einem treffsicheren Omar Magnusson im rechten Rückraum und einem bärenstarken Jannick Green im Tor stieß Magdeburg die Tür zum Final Four ganz weit auf. Zwölfmal traf Linkshänder Magnusson in Kristianstad und war dabei so überzeugend, dass Trainer Bennet Wiegert sein Team zwischenzeitlich ermahnte, "nicht immer alles auf Omar" zu spielen.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Handball-Bundesliga, 25. Bundesliga: Die HSG Nordhorn-Lingen bleibt durch die 26:33 (11:16)-Niederlage gegen den SC Magdeburg weiter in der Abstiegszone (Videolänge: 2:07 Minuten).

Hinter der sicheren Deckung packte Green zu, der dänische Keeper war der zweite Erfolgsgarant der Magdeburger. Sechs Tore Vorsprung und ein Auswärtssieg, "damit kann man schon was anfangen", sagte Wiegert.

Die HBL-Konferenz live im Stream!

Die HBL-Konferenz live im Stream!

Sky zeigt ab sofort jede Konferenz der LIQUI MOLY HBL im Livestream für Kunden auf skysport.de und in der Sky Sport App.

Füchse und Löwen müssen noch Rückstände aufholen

Die Füchse Berlin und die Rhein-Neckar Löwen müssen dagegen erstmal einen Rückstand aufholen, der aber in beiden Fällen alles andere als aussichtslos ist. "Wenn wir die Fehler abstellen, die wir in der zweiten Halbzeit gemacht haben, sieht das eigentlich schon ganz gut aus", sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki nach dem 32:33 (19:15) beim russischen Spitzenklub Medwedi Tschechow.

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Handball-Bundesliga, 25. Spieltag: Die Rhein-Neckar Löwen tun sich lange schwer, besiegen den HSC 2000 Coburg am Ende aber mit 31:28 (14:13) (Videolänge: 2:14 Minuten).

Hatten die Löwen in der ersten Halbzeit dank einer sicheren Deckung und daraus resultierender Gegenstöße das Spiel fest im Griff, wackelte nach der Pause die Abwehr und damit auch das Offensivspiel.

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Jetzt Push-Nachrichten zu Deinen Lieblingssportarten!

Du willst personalisierte Sport-Nachrichten als Push auf dein Handy? Dann hol Dir die Sky Sport App und wähle Deine Lieblingssportarten- und wettbewerbe aus. So funktioniert's.

Am Ende seien es dann auch die schwindenden Kräfte gewesen, sagte Löwen-Trainer Martin Schwalb, der nicht nur die Stammkräfte Uwe Gensheimer auf Linksaußen und Jesper Nielsen am Kreis ersetzen musste. Angeschlagen waren auch die beiden Rückraumspieler Romain Lagarde und Mait Patrail sowie Regisseur Andy Schmid und Kreisläufer Jannik Kohlbacher. Und dennoch ist die Rechnung im Rückspiel für die Löwen denkbar einfach. "Ein Sieg mit zwei Toren, das kann gehen", sagte Groetzki.

Mehr dazu

Füchse gegen Ex-CL-Sieger gefordert

Bei den Füchsen Berlin sollte es nach dem 29:32 (11:13) beim früheren Champions-League-Sieger Montpellier HB schon ein Sieg mit vier Toren sein. "Die Niederlage war gemessen an unseren Spielanteilen und unseren Chancen ein bisschen zu hoch", sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert. Besonders der letzte Treffer der Franzosen mit der Schlusssirene schmerzte, dennoch ist Kapitän Fabian Wieder optimistisch: "Wenn wir unsere Chancen im Rückspiel richtig nutzen, dann haben wir alles in der Hand."

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

Handball-Bundesliga, 25. Spieltag: Lange hatten die Füchse Berlin gegen die Eulen Ludwigshafen Probleme, ehe sie sich nach zuvor drei Niederlagen in Serie mit 28:21 (12:13) gegen die Gäste durchsetzten (Videolänge: 2:35 Minuten).

Die Rückspiele finden am kommenden Dienstag (20. April) statt, doch schon vorher geht es für alle drei Mannschaften erstmal im Liga-Alltag weiter. Bereits am Donnerstag (15. April) müssen die Füchse Berlin zur HSG Wetzlar reisen, die Löwen treffen am Samstag (17. April) auf die TSV Hannover-Burgdorf, Magdeburg empfängt am Sonntag (18. April) die MT Melsungen. Die atemlose Hatz durch die Saison geht weiter.

Sport-Informations-Dienst (SID)

Weiterempfehlen: