PGA-Tour plant umfassende Reform ab 2028 mit zwei Klassen

Für die Zukunft sind Auf- und Abstiege von Spielern geplant.

Die PGA-Tour steht vor einer umfassenden Reform.
Image: Die PGA-Tour steht vor einer umfassenden Reform.  © Imago

Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, Auf- und Abstieg - und pro Saison mehr als eine halbe Milliarde Dollar Preisgeld: Mit den einschneidendsten Reformen der Golf-Geschichte will die PGA Tour sich in den USA ab 2028 für das Publikum attraktiver machen.

Kurz nach den US Open präsentierte die Organisation in Cromwell/Connecticut nach Vorschlägen einer Kommission um US-Ikone Tiger Woods Pläne für tiefgreifende Veränderungen ihrer bald 60 Jahre alten Turnierserie.

"Dieses Modell stellt die PGA zukunftsfähig auf", erklärte PGA-Tour-Geschäftsführer Brian Rolapp in einer Mitteilung: "Der Fokus lag darauf, die bestmögliche Version der PGA Tour zu schaffen. Das Ergebnis ist ein Wettbewerbsmodell, das auf Leistung basiert, mit klareren Wegen nach oben, mit höheren Einsätzen und mehr Konstanz, indem die besten Spieler regelmäßig gegeneinander antreten."

LIV Golf 2026: Die wichtigsten Fakten

  • Lochformat: 72 Löcher (4 Runden)
  • Teilnehmer: 57 Profis (13 Teams à 4 Spieler + 5 Wildcards)
  • Preisgeld: 25 Mio. USD insgesamt pro Event (20 Mio. Einzel / 5 Mio. Team)
  • Saisonplan: 14 Turniere in 9 Ländern weltweit
  • Punktesystem: Alle 57 Starter erhalten Punkte für die Einzelwertung

Zweiteilung als Kern des Projekts

Kern des Projekts soll demnach die Zweiteilung in erstklassige Champions-Series-Turniere inklusive der vier Majors und nachgeordnete Challenger-Series-Wettbewerbe sein. Dabei ist jährlich der Aufstieg von mindestens 20 Profis der Challenger-Klasse in das 120-köpfige Champions-Feld vorgesehen, während bis zu 30 Spieler um ihren Platz in der Elitegruppe fürchten müssen. Darüber hinaus ist eine Verzahnung mit der DP World Tour durch die punktuelle Entsendung von US-Topstars in die Europa-Serie geplant.

Finanziell erscheint besonders die Champions Serie sehr lukrativ. Alle 23 bis 24 Turniere auf Spitzenlevel sollen mit mindestens 20 Millionen Dollar Preisgeld dotiert sein, für die mindestens 20 Wettbewerbe der Challenger-Ebene werden vier Millionen Dollar als untere Grenze für Prämien angestrebt.

Wie bisher in der Regel üblich soll bei den Turnieren nach zwei Durchgängen das Spielerfeld für die beiden entscheidenden Runden reduziert werden. Dafür ist ein einheitlicher Cut nach den 65 besten Akteuren und schlaggleichen Spieler vorgesehen.

SID

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