LIV-Golf-Saison wird fortgesetzt

Der LIV‑Golf‑CEO hat Spekulationen über die finanzielle Zukunft der umstrittenen Golf‑Serie entschieden zurückgewiesen.

Laut LIV‑Golf‑Boss Scott O’Neil Saison läuft „mit voller Kraft“ weiter
Image: Laut LIV‑Golf‑Boss Scott O’Neil läuft die Saison "mit voller Kraft“ weiter.  © DPA pa

CEOs‑Statement nach Gerüchten um saudi‑arabische Finanzkürzungen.

LIV‑Golf‑CEO Scott O'Neil hat Spekulationen über die finanzielle Zukunft der umstrittenen Golf‑Serie entschieden zurückgewiesen. Trotz Berichten über eine mögliche Reduzierung der Unterstützung durch den Public Investment Fund (PIF) aus Saudi‑Arabien werde die Saison 2026 wie geplant und ohne Einschränkungen fortgesetzt.

In einer internen Mitteilung an Mitarbeiter und Spieler stellte O'Neil klar, dass es keinerlei Einschnitte im laufenden Spielbetrieb geben werde. Die LIV‑Golf‑Tour gehe vielmehr „ununterbrochen und mit voller Kraft" in die entscheidende Phase der Saison.

LIV Golf 2026: Die wichtigsten Fakten

  • Lochformat: 72 Löcher (4 Runden)
  • Teilnehmer: 57 Profis (13 Teams à 4 Spieler + 5 Wildcards)
  • Preisgeld: 25 Mio. USD insgesamt pro Event (20 Mio. Einzel / 5 Mio. Team)
  • Saisonplan: 14 Turniere in 9 Ländern weltweit
  • Punktesystem: Alle 57 Starter erhalten Punkte für die Einzelwertung

"Unsere Realität entsteht auf dem Platz"

Die Stellungnahme folgte auf einen Tag intensiver Medienberichte, in denen über einen möglichen Rückzug oder eine Kürzung der saudischen Finanzmittel spekuliert worden war. O'Neil reagierte darauf mit klaren Worten: "Ich möchte ganz deutlich sein: Unsere Saison läuft exakt wie geplant - ohne Unterbrechung und mit voller Kraft. Während der mediale Raum oft von Spekulationen dominiert wird, definiert sich unsere Realität durch das, was wir auf dem Platz leisten."

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Der Deutsche Profi-Golfer Martin Kaymer erklärt, was LIV Golf so besonders für ihn macht.

Der LIV‑CEO betonte, dass die Liga mitten im 2026er‑Kalender stehe und mit „voller Energie" in die kommenden Monate gehe.

Berichte über Milliarden‑Investitionen sorgen für Unruhe

Hintergrund der Debatte sind Berichte, wonach der saudische Staatsfonds sein finanzielles Engagement beim LIV‑Projekt künftig überdenken könnte. Ein Branchennewsletter hatte zuletzt vorgerechnet, dass bereits mehr als 5,3 Milliarden Dollar in die Liga geflossen seien - mit weiter steigender Tendenz.

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Seit der Gründung im Jahr 2022 hatte LIV Golf mit hohen Antrittsprämien zahlreiche Stars von der PGA Tour losgeeist, darunter Phil Mickelson, Dustin Johnson, Bryson DeChambeau, Brooks Koepka und Jon Rahm. Allein für Vertragsunterschriften wurden damals rund eine Milliarde Dollar ausgegeben.

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Preisgeld zuletzt erneut erhöht

Ungeachtet der Gerüchte hatte LIV Golf das sportliche Angebot zuletzt sogar weiter ausgebaut. Für die aktuelle Saison wurde das Preisgeld für Einzel‑ und Teamwertungen auf 30 Millionen Dollar pro Turnier erhöht.

Der Brite Paul Casey während des Pro-AM-Tages des LIV-Golf-Turniers 2026 in Mexiko-Stadt.
Image: Der Brite Paul Casey während des Pro-AM-Tages des LIV-Golf-Turniers 2026 in Mexiko-Stadt.  © Imago

Fokus auf den laufenden Spielbetrieb

O'Neil stellte abschließend klar, dass sich die LIV‑Organisation nicht von externen Diskussionen leiten lassen wolle. Man sehe sich nach wie vor als innovatives Projekt, das den Golfsport verändern wolle - und sei bereit, auch durch unruhige Phasen zu gehen. Aktuell ist LIV Golf weiter im Turnierbetrieb, zuletzt mit einem Event in Mexiko‑Stadt, das planmäßig ausgetragen wurde.

In Kürze ist festzuhalten: Trotz anhaltender Berichte über mögliche finanzielle Kursänderungen auf saudischer Seite hält LIV Golf an seinem Programm fest. Nach Angaben von CEO Scott O'Neil gibt es keine Pläne für Kürzungen oder Unterbrechungen - die Saison soll „full throttle" zu Ende gespielt werden.

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