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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Ungarn - Frankreich. EURO 2020 Gruppe F.

Ungarn 1

  • A Fiola ()

Frankreich 1

  • A Griezmann ()

Live-Kommentar

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Für den Moment soll es das von der EURO 2020 gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Doch bleiben Sie in der Nähe, denn wir haben auch die beiden weiteren Spiele des Tages im Programm - unter anderem natürlich die Partie der deutschen Mannschaft um 18:00 Uhr gegen Portugal. Viel Spaß dabei und noch einen schönen Samstag!

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Trotz des Punktverlustes sieht es für Frankreich mit vier Zählern recht gut aus. Zum Abschluss der Vorrunde jedoch wartet Europameister Portugal. Die Ungarn werden am kommenden Mittwoch gegen Deutschland ran müssen. Da hilft den Magyaren nur ein Sieg, um es ins Achtelfinale zu schaffen.

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Mit aufopferungsvollem Kampf ergattert Ungarn im Gruppenspiel gegen Frankreich ein 1:1 und damit den ersten Punkt bei diesem Turnier. Natürlich war der Weltmeister vor 55.998 Zuschauern in der Puskas Arena zu Budapest die klar tonangebende Mannschaft. Vor allem in der ersten Hälfte trat das Team von Didier Deschamps richtig stark auf, verwertete aber die Chancen nicht. Die Quittung setzte es in der Nachspielzeit. Aus heiterem Himmel nutzten die Ungarn ihre erste und letztlich auch einzige Gelegenheit zur Führung. Nach Wiederbeginn blieben die Franzosen geduldig. Und obwohl die Equipe Tricolore kein Feuerwerk abbrannte, gelang nach etwas mehr als einer Stunde der Ausgleich. Auch danach blieb man betont gelassen, erzwang den Sieg aber eben auch nicht. Schwer unter Druck geriet Ungarn nicht und verteidigte das 1:1.

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Dann beendet Schiedsrichter Michael Oliver das Treiben auf dem Platz.

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Attila Fiola geht etwas zu forsch in den Zweikampf. Das nutzt N'Golo Kante, knickt frühzeitig ein und holt einen Freistoß raus. Der fliegt kurz darauf von rechts in den Sechzehner. Dort herrscht viel Verkehr, es gibt aber keinen Torabschluss.

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Frankreich spielt es auch jetzt noch geduldig - aber mit zu wenig Entschlossenheit. So nähert man sich zwar dem Sechzehner, findet dort aber nicht hinein.

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Ungarn gerät moment nicht in Bedrängnis, bekommt einen Freistoß zugesprochen, was Zeit bringt. Konstruktiv nach vorn jedoch passiert bei den Magyaren nichts mehr.

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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Längst hat sich der Weltmeister in der gegnerischen Hälfte eingenistet, schnürt die Ungarn dort jetzt ein. Doch Zug zum Tor gibt es aktuell nicht.

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Auf französischer Seite muss der nach knapp einer Stunde eingewechselte Ousmane Dembele wieder runter - und scheint nicht verletzt. Dafür kommt Thomas Lemar. Das ist der letzte Wechsel der Partie.

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Minute um Minute verrinnt. Bedingungslos die Offensive sucht der Weltmeister nicht. Den einen Punkt wollen die Männer von Didier Deschamps dann auch nicht in Gefahr bringen.

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Marco Rossi bringt mit Gergö Lovrencsics noch einen frischen Spieler, der den Platz von Laszlo Kleinheisler einnimmt. Mit den Spielerwechseln sind die Ungarn durch.

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Deutlich mehr muss Ungarns Keeper kurz darauf aufbieten. Kylian Mbappe wird von Olivier Giroud freigespielt, zieht aus etwa acht Metern mit dem linken Fuß ab. Gulacsi pariert stark - und wehrt kurz darauf auch einen Schuss von Corentin Tolisso ab.

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Somit tut sich aktuell wenig. Eine französische Ecke landet in den Fängen von Peter Gulacsi.

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Mit aller Konsequenz legen die Franzosen nach dem Ausgleich nicht nach. Die zeigen sich betont geduldig, wollen nach wie vor nichts überstürzen. Das kommt momentan den Ungarn zugute, die nicht unter Druck geraten und sich selbst mal etwas entfalten können.

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Zugleich wird Karim Benzema durch Olivier Giroud ersetzt.

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Zwei frische Kräfte kommen beim Weltmeister. Anstelle von Paul Pogba spielt ab sofort Corentin Tolisso.

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Dann wird gewechselt. Auf ungarischer Seite räumt Andras Schäfer das Feld zugunsten von Tamas Cseri.

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Beim Stand von 1:1 sieht das noch immer gut aus für die Magyaren, ein Punkt lockt. Und die Männer von Marco Rossi unternehmen wieder etwas nach vorn. Aus halbrechter Position zieht Roland Sallai mit dem linken Fuß ab. Der abgefälschte Schuss wird eine sichere Beute von Hugo Lloris.

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Erneut legt Griezmann auf - diesmal für N'Golo Kante. Dessen Distanzschuss mit dem linken Fuß verfehlt das Gehäuse von Peter Gulacsi.

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Nun steht die Trinkpause der zweiten Hälfte an. Die Profis nehmen die gereichten Erfrischungen natürlich liebend gern an - auch wenn die Sonne mittlerweile nicht mehr den Rasen erreicht.

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Nach einem langen Ball von Antoine Griezmann versucht sich Kylian Mbappe halbrechts in der Box. Der Rechtsschuss verfehlt das kurze Eck.

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Toooooor! Ungarn - FRANKREICH 1:1. Einen weiten Abschlag von Hugo Lloris lassen die Ungarn aufsetzen. Den springenden Ball ergattert Kylian Mbappe äußerst clever, behauptet sich rechts in der Box. Dessen Flachpass in die Mitte bekommt Willi Orban nicht gut genug geklärt. Nach dessen Ballberührung kann sich Antoine Griezmann die Ecke aussuchen, schießt aus etwa sechs Metern mit dem linken Fuß unhaltbar ins rechte Eck und erzielt sein siebtes EM-Tor. Lediglich zwei Spieler haben in der Geschichte der EM-Endrunden häufiger getroffen.

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Im Zweikampf mit Benjamin Pavard holt Roland Sallai auf der linken Seite clever einen Freistoß raus. Den führt der Gefoulte selbst aus. Hugo Lloris schnappt sich den Ball.

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Seit Wiederbeginn haben die Ungarn zwar sporadisch, aber eben auch regelmäßig Szenen im Spiel nach vorn. Das bringt immer wieder wertvolle Entlastung - auch wenn da keine Torchance rausspringt.

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Spätestens jetzt sollten die Franzosen wissen, wo in der Puskas Arena auf der anderen Seite das Tor steht. Noch bleibt eine halbe Stunde. Hektisch werden die Männer von Didier Deschamps nicht.

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Sofort tritt der eben eingewechselte Ousmane Dembele in Erscheinung, lässt rechts in der Box zwei Verteidiger mit einem Haken aussteigen und nagelt die Pille mit dem rechten Fuß an den kurzen Pfosten.

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Aus Nähe des linken Strafraumecks zieht Roland Sallai nach einem Zuspiel von Andras Schäfer etwas überhastet ab. Der Rechtsschuss dreht sogar so weit nach rechts weg, dass es einen Einwurf für Frankreich gibt.

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Didier Deschamps sieht sich zum Handeln gezwungen, greift erstmals aktiv ein. Anstelle von Adrien Rabiot soll fortan Ousmane Dembele für Bewegung sorgen.

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Natürlich hat der Weltmeister weiterhin eklatant mehr vom Spiel, weiß nur mit dem Ball momentan nicht so viel anzufangen. Ungarn verteidigt mit allergrößtem Engagement und verdichtet die Räume.

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Frankreich rackert sich derzeit vergeblich ab. Richtigen Zug zum Tor entwickelt die Equipe Tricolore nicht. Soeben fängt Peter Gulacsi eine Flanke von der linken Seite völlig problemlos ab.

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Endre Botka grätscht in den Zweikampf mit Kylian Mbappe, ist auch noch etwas zu spät dran. Diese Gelbe Karte nimmt der Verteidiger billigend in Kauf - es ist seine erste im Turnier.

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Dann schaffen sich die Ungarn mal ein wenig Entlastung, lassen sich in der gegnerischen Hälfte blicken. Mehr als ein wenig Zeitgewinn ergibt sich dabei nicht.

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Fürs Erste springt nur eine Ecke heraus, die Antoine Griezmann von rechts in die Mitte tritt. Paul Pogba geht der Hereingabe entgegen, verlängert per Kopf. Doch ein weiterer Abnehmer im französischen Trikot findet sich nicht.

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Noch ist genügend Zeit für die Franzosen, um das hier zu korrigieren. Und der Weltmeister geht die Sache an, bleibt dominant, strahlt zunächst aber keinerlei Gefahr aus.

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Ohne weitere personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Marco Rossi hatte bereits Mitte der ersten Hälfte auf die hitzebedingten Kreislaufprobleme von Adam Szalai reagieren und den Kapitän durch Nemanja Nikolic ersetzen müssen.

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Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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Die ungarische Auswahl hatte in der Anfangsphase ein paar ganz gute Aktionen, verzeichnete nach gut einer Viertelstunde einen einzigen nennenswerten Torabschluss. Gefährlich waren die Jungs von Marco Rossi nicht einmal im Ansatz. Über weite Strecken traten die Magyaren dann gar nicht mehr in Erscheinung - bis es eben in der Nachspielzeit die allererste Torchance der Hausherren gab. Wenn es angesichts der Hitze nicht schon genug Herausforderungen für die Franzosen gäbe, jetzt bietet sich ihnen eine richtige Aufgabe.

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Nun bittet Schiedsrichter Michael Oliver die Akteure erst einmal zum erfrischenden Pausenwasser.

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Auf den Rängen ist die Freude groß. Gerade in dieser Phase hatte damit kaum einer gerechnet. Um so ausgelassener wird jetzt gejubelt.

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Toooooor! UNGARN - Frankreich 1:0. Aus völlig heiterem Himmel brechen in Budapest alle Dämme. Nach einer Seitenverlagerung legt Attila Fiola auf links noch nahe der Mittellinie per Kopf ab, startet dann in den freien Raum und bekommt die Kugel von Roland Sallai in den Lauf gespielt. Dann nutzt Fiola den Platz, stürmt in den Sechzehner und behält auf Höhe des linken Pfostens die Nerven. Mit dem rechten Fuß schießt der 31-Jährige aus etwa acht Metern präzise ins kurze Eck und erzielt sein zweites Länderspieltor.

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Vorlage Roland Sallai

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Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Fünf Minuten soll es noch obendrauf geben. 

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Noch einmal versuchen sich die Gastgeber. Roland Sallai führt auf links den Ball. Attila Fiola rückt mit nach - und wird vom Teamkollegen beim Flankenversuch angeschossen. Abstoß!

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Jetzt treten die Magyaren zumindest mal ansatzweise in Erscheinung. Loic Nego setzt auf der rechten Seite einem langen Ball nach. Der gebürtige Franzose in Reihen der Ungarn wird allerdings von Presnel Kimpembe abgekocht.

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Inzwischen tritt der Weltmeister total dominant auf. Es spielt einzig und allein die Equipe Tricolore. Ungarn schafft sich nicht einmal mehr Entlastung, ist in der eigenen Hälfte eingeschnürt.

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Mit Paul Pogba zeigt sich nun ein Mittelfeldspieler im gegnerischen Strafraum. Auf rechts sucht dieser den Abschluss, trifft mit dem rechten Fuß aus nicht optimalem Winkel das Außennetz.

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Der nächste Angriff läuft über Mbappe auf links. Dieser spielt im Zentrum Benzema an. Es soll die Weiterleitung nach rechts zum völlig freistehenden Antoine Griezmann erfolgen. Doch da steht ein ungarischer Verteidiger im Weg.

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Frankreich hat die Sache inzwischen vollends im Griff. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis sich der Erfolg einstellen wird. Von der rechten Seite spielt Paul Pogba nun Kylian Mbappe an, der es halbrechts in der Box auf eigene Faust versucht. Der Rechtsschuss verfehlt das lange Eck deutlich.

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Deutlich mehr Gefahr strahlen die Franzosen aus. Gefühlvoll schlägt Antoine Griezmann den Ball von der rechten Seite nach vorn in den Sechzehner. Kylian Mbappe verarbeitet das Ding sauber, legt technisch fein ins Zentrum ab. Praktisch vom Elftmeterpunkt schießt Karim Benzema mit dem rechten Fuß haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

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Nach einem langen Ball zeigt sich Nemanja Nikolic nun in seiner eigentlichen Position am und im gegnerischen Sechzehner. Doch Hugo Lloris spielt gut mit, ist als Erster zur Stelle und schnappt sich die Kugel.

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Allerdings stellt sich schnell Entwarnung ein. Nikolic erhebt sich, schüttelt sich kurz und weiter geht es für den 33-Jährigen Angreifer.

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Der eingewechselte Ungar begibt sich gleich in die Mauer - in Erwartung einen französischen Freistoßes. Den führt Kylian Mbappe aus, trifft mit seinem Rechtsschuss Nikolic am Kopf. Dieser geht prompt zu Boden.

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Für den nicht mehr spielfähigen Adam Szalai betritt Nemanja Nikolic den Rasen.

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Unterdessen steht Adam Szalai wieder, wirkt allerdings benommen. Die Kapitänsbinde hat der Mainzer Stürmer bereits abgegeben. Es wird für ihn nicht weitergehen.

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Schiedsrichter Michael Oliver nutzt die Behandlungsunterbrechung, um den Akteuren die wegen der Hitze in jeder Spielhälfte angeordnete Trinkpause zu verordnen.

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Adam Szalai liegt am Boden, bedarf medizinischer Betreuung. Ein Zweikampf geht dem nicht voraus, da gibt es keine gegnerische Einwirkung.

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Ein langer Diagonalball von Raphael Varane fliegt links in der Box zu Lucas Digne. Dieser legt direkt ab zu Karim Benzema, der eine gefühlvolle Flanke folgen lässt. Kylian Mbappe köpft aus zentraler Position über die Kiste.

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Recht heftig steigt Presnel Kimpembe jetzt gegen Roland Sallai ein, der hier heute der meist gefoulte Spieler ist. Um eine Verwarnung kommt der französische Innenverteidiger noch herum.

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Und schon ist der Weltmeister wieder am Zug. Lucas Digne flankt präzise von der linken Seite. In der Mitte schraubt sich Kylian Mbappe unbedrängt zum Kopfball hoch und setzt diesen um Zentimeter am langen Eck vorbei.

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Auf der Gegenseite sorgt Laszlo Kleinheisler für den ersten ungarischen Torabschluss. Der Rechtsschuss aus der zweiten Reihe fliegt aufs linke Eck zu und wird von Hugo Lloris ohne Probleme gestoppt.

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Etwas aus dem Nichts werden die Franzosen urplötzlich höchst gefährlich. Karim Benzema schießt aus halbrechter Position und etwa 17 Metern. Den flachen Rechtsschuss pariert Peter Gulacsi. Am Torraum steht Antoine Griezmann vollkommen frei - und scheitert mit dem Nachschuss am sensationell reagierenden Keeper von RB Leipzig. Unfassbar, dass der Ball nicht drin ist - auch wenn dort die Fahne nach oben geht, einem Treffer die Anerkennung aufgrund einer Abseitsposition verweigert worden wäre.

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Um die erste ungarische Ecke kümmert sich Laszlo Kleinheisler, vermag mit seiner Hereingabe aber keine Gefahr heraufzubeschwören - auch weil Endre Botka ein Offensivfoul gegen Kylian Mbappe unterläuft.

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Früh greift Schiedsrichter Michael Oliver zum gelben Karton. Den sieht Benjamin Pavard für sein zweites Foul innerhalb kurzer Zeit - jeweils an Roland Sallai. Vorbelastet ist auf französischer Seite übrigens kein Spieler.

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In aller Ruhe arbeitet sich der Weltmeister in die Partie, holt jetzt den ersten Eckstoß der Partie heraus. Antoine Griezmann schreitet rechts draußen zur Tat, erwischt mit seiner hohen Hereingabe aber genau den Kopf von Adam Szalai, der für Ungarn klärt.

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Während Botka inzwischen wieder steht und gleich weiter mitspielen wird, rollt nun endlich auch der Ball wieder.

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Endre Botka geht bei dieser Aktion zu Boden und bleibt liegen. Ungarns Betreuer eilen herbei und kühlen dessen Hinterkopf. Ein elfmeterwürdiges Vergehen lässt sich beim Betrachten der Bilder nicht erkennen.

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Natürlich toben die Fans bei jeder gelungenen Aktion - so auch jetzt, als Roland Sallai auf dem linken Flügel einen Freistoß gegen Raphael Varane herausholt. Der Gefoulte selbst führt die Standardsituation mit dem rechten Fuß aus. Die Franzosen klären.

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Zügig greifen die Franzosen nach dem Zepter, wollen die Begegnung alsbald unter Kontrolle bekommen. Doch gerade in der Anfangsphase bemühen sich die Ungarn, aufmüpfig zu sein.

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Soeben ertönt der Anpfiff. Bei sehr geringer Bewölkung und an die 30 Grad herrschen sommerlich heiße Bedingungen. Heiß ist auch die Atmosphäre in der mit gut 55.000 Zuschauern gefüllten Puskas Arena.

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Kurz vor dem Anpfiff blicken wir auf das Unparteiischengespann. Mit der Spielleitung wurde Michael Oliver betraut. Der FIFA-Referee hat als Assistenten seine englischen Landsleute Stuart Burt und Simon Bennett dabei. Der vierte Offizielle ist polnischer Herkunft und heißt Bartosz Frankowski.

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Übrigens spricht der direkte Vergleich mit 12:8 Siegen für die Magyaren. Diese Vorteile beruhen auf zahlreichen Partien während der glorreichen ungarischen Zeiten. So blieb man in den vier EM-Qualifikationsspielen in den 1960er und 70er Jahren ungeschlagen, gewann drei davon. Pflichtspiele gab es danach nur noch bei WM-Endrunden. 1978 und 1986 hatte Frankreich jeweils das bessere Ende. Und so lief das auch in den beiden Freundschaftsspielen, die seither stattfanden. Im letzten Duell im Mai 2005 gewann die Equipe Tricolore in Metz mit 2:1.

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Als großer Außenseiter in der Gruppe müssen die Ungarn schauen, was so für sie abfällt, ob vielleicht mal einer der namhaften Gegner leichtfertig zu Werke geht. Der Titelverteidiger tat das zum Auftakt nicht. Allerdings hielten die Magyaren in der ersten Partie gegen Portugal lange ein 0:0, hatten dann sogar selbst Chancen, um die Begegnung in den Schlussminuten doch noch mit 0:3 zu verlieren.

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Schließlich hat der Weltmeister von 2018 zum Auftakt seinen Vorgänger von 2014 mit 1:0 besiegt und die Deutschen in der Hammer-Gruppe F in Zugzwang gebracht. Ganz sicher wollen es Didier Deschamps und seine Männer nicht auf das letzte Gruppenspiel gegen Europameister Portugal ankommen lassen und heute die Weichen stellen. Entsprechend mahnte der Trainer im Vorfeld, forderte volle Konzentration. Einen Ausrutscher möchte sich das französische Team nicht erlauben.

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Da wir inzwischen zwei Gruppen haben (A und D), in denen der Gruppendritte definitiv keine sechs Punkte erreichen kann, ist klar, dass diese Punktzahl in jedem Fall zum Weiterkommen reicht. Unabhängig von direkten Vergleichen wären die Franzosen allein deshalb bei einem Sieg heute schon durch. Und da die Equipe Tricolore natürlich als großer Favorit gilt, wäre alles andere auch eine Überraschung.

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Ebenfalls eine Umstellung gibt es auf Seiten des Weltmeisters. Didier Deschamps setzt heute Lucas Hernandez auf die Bank. Dafür darf Lucas Digne die Position des Linksverteidigers bekleiden. Vom FC Bayern München ist mit Benjamin Pavard dennoch ein Profi in der Startelf verblieben. Nicht im Kader steht heute übrigens Kingsley Coman, der die französische Nationalmannschaft wegen der Geburt seines Kindes vorübergehend verlassen hat.

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Für Frankreich laufen zu Beginn folgende elf Akteure auf: Lloris - Pavard, Varane, Kimpembe, Digne - Kante - Pogba, Rabiot - Griezmann, Benzema, Mbappe.

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Im Vergleich zur ersten Partie nimmt Marco Rossi eine Veränderung vor. Anstelle von Gergö Lovrencsics, der heute auf der Bank Platz nehmen wird, rückt Loic Nego in die ungarische Startelf, zu der darüber hinaus die Leipziger Peter Gulacsi, Willi Orban sowie der Freiburger Roland Sallai bzw. der Mainzer Adam Szalai gehören.

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Gleich mit Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Ungarn geht das zweite Gruppenspiel dieser EM mit diesen elf Spielern an: Gulacsi - Botka, Orban, Attila Szalai - Nego, Kleinheisler, Nagy, Schäfer, Fiola - Sallai, Adam Szalai.

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Herzlich willkommen zum 2. Spieltag der Europameisterschaft 2020 in der Gruppe F zwischen Ungarn und Frankreich.