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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Türkei - Italien. EURO 2020 Gruppe A.

Türkei 0

    Italien 3

    • M Demiral ( ET)
    • C Immobile ()
    • L Insigne ()

    Live-Kommentar

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    Das soll es vom ersten Tag der EURO 2020 gewesen sein. Einen Monat lang wird uns jetzt toller Fußball geboten. Wir sind gern weiter für Sie am Ball. Einstweilen danken wir für das Interesse, wünschen noch einen schönen Rest-Abend sowie eine geruhsame Nacht!

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    Entsprechend wird sich die Türkei zwingend steigern müssen, selbst wenn es in der Gruppe A fortan gegen vermeintlich leichtere Gegner geht. Als nächstes steht am kommenden Mittwoch die Begegnung gegen Wales an. An jenem Tag sind auch die Italiener wieder im Einsatz, müssen gegen die Schweiz antreten.

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    Letztlich wurde es doch noch eine klare Angelegenheit. Im EM-Eröffnungsspiel zog die Türkei gegen Italien mit 0:3 den Kürzeren. Das geht auch in der Höhe in Ordnung. Vor 12.916 Zuschauern im Stadio Olimpico zu Rom war die Squadra Azzurra über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. Doch erst nach der Pause stellte sich zählbarer Erfolg ein. Dafür war zunächst sogar ein Eigentor nötig. In der Folge wiesen die bärenstarken Italiener nach, dass sie es auch selbst bewerkstelligen können. In dieser Verfassung ist das Team von Roberto Mancini im weiteren Turnierverlauf sehr zu beachten. Dagegen blieb die Türkei den Nachweis der EM-Tauglichkeit schuldig. Offensive agierte man erschütternd harmlos. Drei kümmerliche Torschüssen brachte die Mannschaft von Senol Günes an - die Italiener feuerten 24 Mal.

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    Dann beendet Schiedsrichter Danny Makkelie das Treiben auf dem Platz.

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    Hakan Calhanoglu glänzt in der Nachspielzeit noch mit einem ganz feinen Pass. Halblinks im Strafraum jedoch kommt Burak Yilmaz letztlich nicht zum Zug, weil Giorgio Chiellini auch in dieser Schlussphase konsequent und stark verteidigt.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben. Am Spielausgang wird das nichts mehr ändern.

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    An der Mittellinie grätscht Halil Dervisoglu etwas übermotiviert in den Zweikampf mit Nicolo Barella. Bei diesem Spielstand muss das sicher nicht mehr sein. Das meint auch der Unparteiische und zückt nochmals Gelb.

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    Dann stellt Danny Makkelie unter Beweis, dass er seinen Kartensatz dabei hat, denn nach einem Foul an Federico Bernardeschi sieht Caglar Söyüncü Gelb.

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    Noch einmal nimmt Italien Anlauf, schwärmt zu einer Angriffsaktion aus. Über rechts geht die Post ab. Doch Federico Bernardeschi findet mit seinem Pass in den Sechzehner keinen Mitspieler.

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    Obwohl Domenico Berardi dann gleich ausgewechselt wird, scheint es doch nicht so schwerwiegend zu sein. Da muss man sich auf italienischer Seite wohl nicht sorgen. Federico Bernardeschi sollte ohenhin kommen.

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    Umso ärgerlicher ist da solch eine Verletzung, die sich Domenico Berardi im Zweikampf mit Umut Meras einfängt. Der wird an der Wade getroffen.

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    Jetzt ist die Luft komplett raus. Die Türken strecken die Waffen, haben das in Wahrheit ja schon vor einiger Zeit getan. Und die Italiener wollen es offenbar gut sein lassen.

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    Und für Ciro Immobile darf fortan Andrea Belotti ran.

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    Danach dürfen sich zwei italienische Torschützen den Applaus des Publikums abholen. Lorenzo Insigne räumt das Feld zugunsten von Federico Chiesa.

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    Tooooor! Türkei - ITALIEN 0:3. Welch ein Fehler von Ugurcan Cakir! Der Keeper spielt den Ball in die Füße von Domenico Berardi. Über Nicolo Barella und Ciro Immobile landet die Pille halblinks in der Box bei Lorenzo Insigne. Dieser lässt sich die Chance nicht nehmen, schießt mit dem rechten Fuß präzise und unhaltbar ins lange Eck.

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    Vorlage Ciro Immobile

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    Dann hat Kenan Karaman sein Tagwerk verrichtet und räumt das Feld zugunsten von Halil Dervisoglu.

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    Gianluigi Donnarumma muss tatsächlich mal einen halten. Einen hohen Ball in den Sechzehner verlängert Kenan Karaman hauchzart mit dem Kopf. Das ist die beste Offensivaktion der Türken. Doch Italiens Torwart steht goldrichtig und schnappt sich die Kiugel sicher.

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    Roberto Mancini holt Manuel Locatelli vom Feld, um Bryan Cristante bringen zu können.

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    So dominiert und kontrolliert Italien das Geschehen auch weiterhin nach Belieben. Es brennt überhaupt nichts an. Wie auch bei bislang einem kümmerlichen Torschuss des Gegners!

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    Eine türkische Reaktion jedoch deutet sich nicht ansatzweise an. Offenbar besitzen die Männer von Senol Günes nicht die Qualität und die Fertigkeiten, um gegen diese bärenstarken Italiener anzukommen.

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    Mit dem zweiten Treffer schaffen sich die Italiener Beruhigung. Angesichts des bisherigen Spielverlaufs kommt das fast mehr als einer Vorentscheidung gleich. Die bislang so harmlosen Türken müssten sich in ihrer Herangehensweise um 180 Grad drehen, wollen sie hier noch etwas ausrichten.

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    Tooooor! Türkei - ITALIEN 0:2. Jetzt legt die Squadra Azzurra nach. Auf rechts ist einmal mehr Domenico Berardi unterwegs, dessen Pass bis zu Leonardo Spinazzola durchkommt. Dieser schießt aus halblinker Position mit dem rechten Fuß, Ugurcan Cakir pariert, muss die Kugel aber nach vorn prallen lassen. Auf Höhe des linken Pfostens lauert Ciro Immobile und schießt aus fünf Metern abgebrüht mit dem rechten Fuß ein.

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    Zugleich wird Okay Yokuslu durch Irfan Kahveci ersetzt.

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    Somit sieht sich Günes zum Handeln gezwungen. Ozan Tufan muss weichen. Dafür kommt der gebürtige Gelsenkirchener Kaan Ayhan zum Zug.

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    Natürlich erlangen die Türken so ein wenig Ballbesitz. Mit der Kugel aber wissen die Jungs von Senol Günes nichts anzufangen.

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    Erst jetzt nimmt das in Führung liegende Team den Fuß vom Gas. So beruhigt sich das Geschehen, ohne dass Italien die Kontrolle aus der Hand gibt.

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    Nahezu im Minutentakt kommen die Italiener zum Abschluss. Jetzt wird ein Rechtsschuss von Manuel Locatelli von Ugurcan Cakir pariert. Über Mangel an Arbeit kann sich der türkische Torsteher nicht beschweren.

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    Weiterhin probiert es die Squadra Azzurra aus allen Lagen - Giorgio Chiellini jetzt nochmals aus der zweiten Reihe. Der Linksschuss fliegt rechts an der Kiste vorbei.

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    Nach dem guten Beginn der Türken nach der Pause, spielt inzwischen wieder nur noch Italien. Der nächste Torabschluss geht aufs Konto von Lorenzo Insigne, dessen Rechtsschuss aber bleibt hängen.

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    Kurz darauf versucht sich Ciro Immobile in ganz ähnlicher Position. Diesem Rechtsschuss aber fehlt es deutlich an Präzision. Da muss der türkische Keeper keinen Finger krümmen.

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    Italien verspürt Rückenwind. Die Männer von Roberto Mancini marschieren weiter nach vorn. Links in der Box bringt Leonardo Spinazzola einen Linksschuss an. Ugurcan Cakir ist gefordert und pariert gut.

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    Tooooor! Türkei - ITALIEN 0:1. Plötzlich haben die Italiener etwas Platz. Nicolo Barella schickt auf rechts Domenico Berardi in den Strafraum. Am Torraum lauert Ciro Immobile, doch muss der Stürmer gar nicht eingreifen. Die Hereingabe trifft Merih Demiral so unglücklich, weshalb dieser ein, zwei Meter vor der Kiste gar nichts machen kann und ein Eigentor fabriziert.

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    Während Meras weiterspielen kann, bringt Cengiz Ünder den ersten türkischen Torschuss der Begegnung an. Halblinks in der Box zieht er mit links ab. Gianluigi Donnarumma hat keine Probleme.

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    Im Kampf um den Ball rasseln Nicolo Barella und Umut Meras nahe der Mittellinie zusammen. Letzteren erwischt es etwas heftiger, der bittet um die erste Behandlungspause in dieser Partie.

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    Wollen die Türken jetzt etwa tatsächlich mitspielen? Das ist in der Tat ein Angriff, den Burak Yilmaz auf links mit dem Pass auf Cangiz Üder forciert. Dieser geht im Laufduell mit Giovanni Di Lorenzo zu Boden, möchte einen Freistoß, den er zu Recht nicht bekommt.

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    Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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    Senol Günes nimmt Yusuf Yazici aus dem Spiel und bringt Cengiz Ünder.

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    Auf beiden Seiten wird zur Pause gewechselt. Bei den Italienern bleibt Alessandro Florenzi in der Kabine. Dafür spielt ab sofort Giovanni Di Lorenzo.

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    Bei den Türken passte bisher mit Abstrichen einzig die Defensivarbeit. Nach vorn hingegen tat sich praktisch gar nichts. Einen Torabschluss haben die Jungs von Senol Günes nicht zustande gebracht. Wir unterstellen mal, dass es die Absicht gibt, zumindest über einen Konter zum Erfolg zu kommen. Dafür aber müsste auch mal solch ein Angriff zielgerichtet vorgetragen werden. Ansonsten wäre ein 0:0 auch am Ende das Höchste der Gefühle aus türkischer Sicht. Doch ob diese Rechnung aufgehen wird, erscheint zweifelhaft.

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    Dann ertönt der Pausenpfiff im Stadio Olimpico.

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    Links im Strafraum zeigt sich Leonardo Spinazzola. Dessen Flanke landet an der rechten Hand von Mehmet Zeki Celik. Erneut stellt sich die Frage nach einem Strafstoß. Der Schiedsrichter Danny Makkelie winkt ab - und wird von den Videokollegen nicht überstimmt. In der vergangenen Bundesligasaison wäre das ein klarer Elfmeter gewesen, nicht bei der EM. Da muss eher Absicht erkennbar sein und hier berührt die Hand in der Bewegung des Spielers den Ball.

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    Erstmals heute tauchen die Türken im gegnerischen Sechzehner auf. Dort kommt Burak Yilmaz zu Fall, hätte gern einen Elfmeter. Aber da gibt es kaum eine Berührung.

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    In halbrechter Position sucht Ciro Immobile den Abschluss. Dem Flachschuss aus etwa 15 Metern, abgezogen mit dem rechten Fuß, fehlt es etwas an Tempo. So hat Ugurcan Cakir keine Mühe damit.

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    Aktuell verteidigen die Türken fast mit Mann und Maus. Da sind jetzt sehr viele Männer in Rot im eigenen Sechzehner zugange. Einzig Burak Yilmaz ist ausgenommen von der Abwehrarbeit.

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    Italien also probiert es durchaus variabel. Auf diese Art und Weise werden weitere Torchancen folgen. Da dürfen sich die italienischen Fans auf den Rängen sicher sein.

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    Auf der Gegenseite versuchen es die Italiener weiterhin auch aus der zweiten Reihe. Jetzt ist das Domenico Berardi, der einen Distanzschuss anbringt, diesen allerdings gehörig zu hoch ansetzt.

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    Türkisches Offensivspiel ist nach wie vor nicht existent. Derzeit erscheint schwer vorstellbar, wie der WM-Dritte von 2002 hier zum Erfolg kommen möchte. Noch immer verzeichnen wir keinen einzigen Torschuss der Männer von Senol Günes.

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    Nach einem Zuspiel von Giorgio Chiellini schießt Lorenzo Insigne aus halblinker Position. Mit dem rechten Fuß zielt der Napoli-Kapitän zu mittig. Genau dort steht Ugurcan Cakir und greift sicher zu.

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    Links fast von der Grundlinie bringt Domenico Berardi eine Flanke an. Im Zentrum muss Ciro Immobile die Kugel im Rückwärtslaufen nehmen und köpft einen guten Meter rechts am Tor vorbei.

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    Dieser Eckstoß bringt nicht wirklich etwas ein. Als der Ball letztlich in den Strafraum fliegt, ist Ugurcan Cakir zur Stelle.

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    Auf der linken Seite setzt sich Leonardo Spinazzola wiederholt gut in Szene, bedient Lorenzo Insigne. Dieser möchte den Ball in die Mitte spielen, trifft den Türken Ozan Tufan, womit ein Eckstoß herausspringt.

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    Halbrechts im Sechzehner führt Nicolo Barella den Ball, wird von Yusuf Yazici gestört und kommt zu Fall. Doch für einen Elfmeterpfiff ist das viel zu wenig.

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    So obliegt es dann wieder den Italienern, sich um die Spielgestaltung verdient zu machen. Aufgrund der bisherigen Eindrücke scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Bemühungen der Squadra Azzurra Erfolg haben werden.

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    In dieser Phase bemühen sich die Türken um ein paar Spielanteile. Trotz der etwas größeren Aktivität bekommen es die Jungs von Senol Günes weiterhin nicht einmal ansatzweise zu Ende gespielt. Offensiv ist das eine sehr dürftige Vorstellung.

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    Es schließt sich somit ein weiterer Eckstoß an. Wieder ist Insigne in ausführender Position. Diesmal wird der Kopf von Leonardo Bonucci gefunden. Doch auch Chiellini ist wieder mit dabei, schließt mit der Hacke am Torraum ab. Der Capitano aber steht dort im Abseits.

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    Dann steht die erste Ecke in dieser Begegnung an. Diese tritt Lorenzo Insigne von der rechten Seite hoch in die Mitte. Dort kommt Giorgio Chiellini ganz frei zum Kopfball. Erstmals ist Ugurcan Cakir gefordert, lenkt das Kunstleder mit einer Hand über die Querlatte.

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    Der nächste Schussversuch geht auf das Konto von Ciro Immobile. Das Ding aus zentraler Position bleibt an Caglar Söyüncü hängen, springt diesem vom Oberschenkel an den angelegten Arm. Die Italiener hätten natürlich gern einen Elfmeter. Den aber gibt es nicht.

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    Für die robuste Variante entscheidet sich wenig später Leonardo Bonucci. Der Innenverteidiger wuchtet die Pille aus großer Distanz mit dem rechten Fuß rechts am Gehäuse von Ugurcan Cakir vorbei.

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    Jetzt fabriziert Lorenzo Insigne einen Doppelpass mit Domenico Berardi, kommt anschließend links im Strafraum frei zum Schuss. Mit dem rechten Fuß verfehlt der Mann aus Napoli das lange Eck.

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    Ungeduldiges Raunen dröhnt durchs Stadio Olimpico. Mitunter sind Pfiffe zu hören. Die Fans freuen sich nicht nur, wieder ins Stadion zu dürfen. Die wollen auch unterhalten werden. In dieser Hinsicht jedoch tut sich wenig, was aber nicht ungewöhnlich für Eröffnungsspiele ist.

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    Um den zweiten Torabschluss der Partie bemüht sich Domenico Berardi. Dessen Linksschuss aus der zweiten Reihe wird allerdings abgeblockt.

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    Darüber hinaus gehen beide Seiten überaus fair miteinander um. Das eben war das erste Foul überhaupt in dieser Begegnung.

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    Unterdessen wird immer deutlicher, dass die türkische Auswahl auf Konter setzen möchte. Einen solchen will man jetzt starten. Doch zum Torabschluss reicht es weiterhin nicht, weil Hakan Calhanoglu ein Offensivfaoul gegen Nicolo Barella angelastet wird.

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    Italien gibt klar den Ton an. Der Europameister von 1968 hat allerdings momentan keine Idee, wie dem defensiv so konzentrierten und konsequenten Gegner beizukommen ist.

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    Danach probieren es die Türken, mal etwas Konstruktives auf die Beine zu stellen. Über Ansätze jedoch kommen die Jungs von Senol Günes bislang nicht hinaus. So wie das derzeit läuft, muss das jedoch gar nichts heißen.

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    So schlägt ein zweiter italienischer Versuch, in den Sechzehner zu gelangen über halbrechts fehl. Da erweist sich die türkische Innenverteidigung als sehr aufmerksam.

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    Allerdings verschieben die Türken mit großem Einsatz, verdichten die Räume aufopferungsvoll. Da ist es unabdingbar, dass die Italiener Geduld aufbringen. Aber genau das können die ja wie kaum eine andere Fußballnation.

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    So langsam erarbeitet sich die Squadra Azzurra optische Vorteile. Die Männer von Roberto Mancini sind jetzt häufiger am Ball, überstürzen allerdings nach wie vor nichts.

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    Doch plötzlich ergibt sich die Gelegenheit zum langen Ball. Den erläuft Domenico Berardi auf dem rechten Flügel, erwischt die Kugel noch kurz vor der Torauslinie und bringt sie zur Mitte. Nahe des rechten Torraumecks schließt Ciro Immobile sofort ab. Der Rechtsschuss landet am Außennetz.

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    Während die Türken etwas agiler wirken, zeigen sich die Italiener bemüht, ruhig und besonnen aufzubauen. Da hat man es nicht sonderlich eilig.

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    Soeben ertönt der Anpfiff der EURO 2020! Die Türkei stößt an. Es herrschen hervorragende Bedingungen. Der Rasen wurde gewässert, ansonsten ist es bei angenehmen 21 Grad trocken. Besser kann sich das ein Fußballspieler nicht wünschen.

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    Im Stadio Olimpico sorgen 16.000 Zuschauer für richtige Fußball-Atmosphäre, als die Mannschaften den Rasen betreten und Aufstellung für die Nationalhymnen nehmen.

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    Kurz vor dem Anpfiff blicken wir auf das Unparteiischengespann. Mit der Spielleitung wurde Danny Makkelie betraut. Der niederländische FIFA-Referee ist erstmals bei einer EM oder WM dabei und baut auf die Unterstützung seiner Landsleute Hessel Steegstra und Jan de Vries. Als vierte Offizielle fungiert Stephanie Frappart aus Frankreich.

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    Italien meisterte die EM-Qualifikation makellos - ohne Punktverlust und mit 37:4 Toren. Auch danach wussten die Südeuropäer in der Nations League A zu gefallen und holten ohne Niederlage den Gruppensieg. Im aktuellen Kalenderjahr reihte die Squarda Azzurra weiter einen Sieg an den anderen. Somit geht die letzte Niederlage auf September 2018 zurück. Während der ersten Austragung der Nations League zog man in Portugal mit 0:1 den Kürzeren. Seither ist man 27 Partien ohne Niederlage, gewann 22 davon. Die Favoritenrolle für die heutige Begegnung ist somit klar auf Seiten Italiens.

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    Die Qualifikation für das nun anstehende Turnier realisierten die Türken als Zweiter der Gruppe H hinter Frankreich. Gegen eben jenen Weltmeister schlug man sich beachtlich (2:1, 1:1). Die einzige Niederlage fing sich das Team von Senol Günes auf Island ein (1:2). Nicht sonderlich gut lief es im vergangenen Jahr in der Nations League B. Als Gruppenletzter stiegen die Türken auf Ebene C ab. Seither jedoch ist die Mannschaft ungeschlagen. In der bereits gestarteten WM-Qualifikation wurde unter anderem die Niederlande mit 4:2 geschlagen. In der direkten EM-Vorbereitung gab es Siege gegen Aserbaidschan und Moldawien sowie eine Remis gegen Guinea.

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    Ihre fünfte EM gehen die Türken an. Erstmals dabei war man 1996. Für Furore sorgte die Mannschaft 2008, als erst im Halbfinale gegen Deutschland Feierabend war. Noch besser lief es einzig bei der WM 2002, wo die Türkei Bronze gewann. Vor fünf Jahren in Frankreich setzte es das Aus in der Vorrunde.

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    Während der Türkei erstmals die Ehre zuteil wird, ein offizielles EM-Eröffnungsspiel zu bestreiten, durften das die Italiener bereits 1988 einmal tun. In Düsseldorf trennte sich die Squadra Azzurra damals von EM-Gastgeber Deutschland 1:1. Nun ist man zum zehnten Mal bei einer EM-Endrunde dabei. 1968 setzten sich die Italiener bei der Heim-EM das einzige Mal die kontinentale Krone auf. Darüber hinaus stand man noch zwei Mal im Endspiel, hatte dabei aber das Nachsehen - letztmals 2012.

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    Ferner geht diese paneuropäische EM über Kontinentsgrenzen hinaus, wie das auch die UEFA tut. Zählreiche Verbandsmitglieder gehören geografisch zu Asien. Angefangen hatte das einst mit Israel. Weil sich die arabisch-muslimischen Länder weigerten, gegen Israel anzutreten, verließ der nationale Verband 1974 die asiatische Konföderation und fand 1994 "sportliches Asyl" bei der UEFA. Weitere Fälle ergaben sich aus den politischen Umbrüchen zu Beginn der 1990er Jahre, womit beispielsweise einige asiatische Sowjetrepubliken bei der UEFA Unterschlupf fanden. Daher gehört zu den letztlich elf verbliebenen EM-Spielorten auch Baku in Aserbaidschan. Heute aber sind wir erst einmal in Rom.

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    Obwohl wir seit mehr als fünf Monaten das Jahr 2021 schreiben, wird offiziell weiterhin von der EURO 2020 gesprochen. Sicherlich hat das den eher nostalgischen Grund, dass die erste EM im Jahr 1960 stattfand, womit es bei ursprünglicher Planung genau das 60-jährige Jubiläum gewesen wäre. Die viel entscheidendere Begründung, warum keine Umbenennung in EURO 2021 erfolgte, ist marketingtechnischer Art. Namensrechte waren vergeben und Verträge mit Sponsoren längst geschlossen. Und dann sind da die unzähligen Merchandisingprodukte. Auf und über allem prangt das Logo UEFA EURO 2020. Daher entschied sich der europäischen Fußballverband, es dabei zu belassen.

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    Mit einem Jahr Verspätung startet heute nun endlich die EURO 2020. Zum zweiten Mal dürfen sich in der kontinentalen Endrunde 24 Mannschaften dem Wettbewerb stellen und den Traum vom Titel verfolgen. Gesucht wird der 16. Europameister in der Geschichte der UEFA. Um diesen zu finden, werden 51 Partien notwendig sein, ehe am 11. Juli der neue Empfänger des Coupe Henri Delaunay, so der Name des EM-Pokals, gefunden ist. Der Traum aller Fußballer Europas besteht übrigens aus Sterlingsilber, ist 60 Zentimeter groß und 7,6 Kilogramm schwer.

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    Roberto Mancini baut auf die routinierte Innenverteidigung von Juventus. Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini sind bereits Mitte 30, Letzterer spielt seine vierte EM, absolviert dabei seine 13. Partie. Im zentralen Mittelfeld soll Jorginho von Champions-League-Sieger Chelsea die Fäden ziehen. Und vorn hoffen die Italiener auf den Angriffswirbel des Dreigestirns Berardi, Immobile, Insigne.

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    Italien stellt sich der heutigen Herausforderung in folgender Besetzung: Donnarumma - Florenzi, Bonucci, Chiellini, Spinazzola - Barella, Jorginho, Locatelli - Berardi, Immobile, Insigne.

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    Senol Günes baut in seiner Startelf auf zwei Legionäre aus der italienischen Serie A. Das sind Merih Demiral von Juventus und Hakan Calhanoglu von Milan. Mit Mert Müldür aus Sassuolo sitzt ein Dritter auf der Bank. Spielen darf hingegen Kenan Karaman vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. In der Spitze soll Burak Yilmaz vom französischen Meister OSC Lille für Tore sorgen.

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    Gleich zu Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen. Die Türkei geht die EM mit diesen elf Spielern an: Cakir - Zeki Celik, Demiral, Söyüncü, Meras - Yokuslu - Karaman, Yazici, Tufan, Calhanoglu - Yilamz.

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    Herzlich willkommen zum 1. Spieltag der Europameisterschaft 2020 in der Gruppe A zwischen der Türkei und Italien.