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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Hansa Rostock - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

Hansa Rostock 1

  • J Verhoek (, )

Karlsruher SC 3

  • C Kobald (, )
  • P Hofmann ()
  • S Jung ()

Live-Kommentar

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Für heute verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche noch ein schönes Wochenende. Bei uns geht es bereits heute Abend mit der 2. Bundesliga weiter, wenn Absteiger Werder Bremen um 20:30 Uhr Hannover 96 im heimischen Weserstadion empfängt. Bis dann!

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Für beide Mannschaften geht es kommende Woche mit dem 2. Spieltag im deutschen Unterhaus wieder weiter. Während Rostock am Samstag zum Auswärtsspiel nach Hannover reist, empfängt der KSC bereits am Vortag die Gäste aus Darmstadt.

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Wirklich aussagekräftig ist die Tabelle nach dem ersten Spieltag natürlich noch nicht - zumal noch vier weitere Begegnungen ausstehen. Nichtsdestotrotz eine nette Momentaufnahme für den KSC, der sich nun den 2. Platz mit dem HSV teilt. Rostock bleibt als Fünfzehnter zumindest über dem Strich. 

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Was heute den Ausschlag zu Gunsten der Karlsruher gegeben hat? Pure Effizienz! Rostock zeigte hier über weite Strecken ein gutes Heimspiel und deutete an, dass man in der 2. Bundesliga spielerisch durchaus bestehen kann. Nach dem verdienten Anschlusstreffer verpasste Behrens kurz darauf den möglichen Ausgleich, woraufhin die Badener dem Druck der Hausherren wieder besser standhalten konnten und das Spiel weitestgehend ausgeglichen zwischen den Strafräumen gestalteten. In der 78. Minute war es dann ein langer Ball von Wanitzek, der die Defensivreihe der Hanseaten viel zu einfach aushebelte und damit die perfekte Vorlage für Jung lieferte, der die Vorentscheidung besorgte. Der KSC nutzte die Fehler der Rostocker gnadenlos aus und startet mit einem etwas glücklichen Auswärtssieg in die neue Spielzeit. 

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Dann ist aber wirklich Schluss in Rostock - der KSC nimmt drei Punkte von der Ostsee mit! 

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Doch nicht! Erneut bietete sich Mamba halbrechts im Strafraum eine aussichtsreiche Position, die der Stürmer diesmal auch zum Abschluss nutzt. Aus etwas spitzem Winkel scheitert der Neuzugang mit seinem flachen Schuss jedoch an einer Fußabwehr von Gersbeck, der hoch steht und den Winkel somit gut verkürzt. 

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Fünf Minuten gibt es hier noch obendrauf. Kurz vor Ende scheint die Angelegenheit beim Spielstand von 3:1 für den KSC bereits entschieden zu sein. Viel passiert in dieser Phase zumindest nicht meht - die Badener spielen das ganze cool runter. 

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Jetzt wird es aber doch nochmal gefährlich im Strafraum der Gäste. Eine Flanke von der linken Seite erreicht den eingewechselten Mamba, der nach seiner Ballannahme jedoch entscheidend abgeblockt wird. 

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Außerdem kommt der zweikampfstarke Fröde für Offensivspieler Choi. 

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Christian Eichner will den Sieg jetzt natürlich absichern und bringt dafür zwei Neue: Gondorf wird durch Urgestein Gondorf ersetzt. 

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Hansa drückt nochmal nach vorne, wodurch sich dem KSC nun zunehmend Räume zum Kontern bieten. Gefahr will so Recht aber keine mehr aufkommen vor dem Kasten von Gersbeck, der sich bei einem Abstoß nun ganz viel Zeit lassen kann. 

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Das wäre nun wirklich des Guten zu viel gewesen! Über Umwege landet der Ball im Sechzehner der Hausherren vor den Füßen von Schleusener, der Keeper Kolke aus rund sieben Metern halbrechter Position aber geradezu anschießt. 

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Außerdem geht Ingelsson vorzeitig vom Feld - Spielmacher Omladic soll nochmal frische Impulse setzen. 

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Jens Härtel will sich noch nicht geschlagen geben und reagiert nochmal mit einem Doppelwechsel: Aggressiv-Leader wirkt nun mit und ersetzt Rhein im zentralen Mittelfeld. 

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Übrigens: In Rostock kassierten die Badener eine der bittersten Niederlagen der Vereinsgeschichte: Am letzten Spieltag der Saison 1997/98 stiegen Buchwald, Häßler und Co. durch ein 2:4 an der Ostsee aus der Bundesliga ab - diesmal sieht das Ganze etwas anders aus. 

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Tooor! Hansa Rostock - KARLSRUHER SC 1:3. Wie effizient sind denn bitte diese Karlsruher?! Mit einem langen Zuspiel in den Lauf von Jung hebelt Wanitzek auf Höhe der Mittellinie die komplette Defensivreihe der Hanseaten aus und lässt dabei vor allem Scherff ganz alt aussehen. Jung bedankt sich, kommt kurz vor der rechten Fünfergrenze unbedrängt zum Abschluss und haut den Ball ins lange Eck - die Vorentscheidung! 

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Vorlage Marvin Wanitzek

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Auch der KSC wechselt nochmal: Cueto darf nach einem guten Debüt vorzeitig unter die Dusche - Neuzugang Schleusener wirkt für die Schlussviertelstunde nochmal mit. 

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Ähnliches Bild wie bereits im ersten Durchgang: Vom energischen Offensivdrang der Hausherren ist mittlerweile nicht mehr viel zu sehen. Der KSC hält gut dagegen und damit auch die Kogge vom eigenen Tor fern. Eine Viertelstunde bleibt den Ostseestädtern noch.

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Jens Härtel muss jetzt nochmal alles probieren und reagiert mit einem Dreifachwechsel. Malone macht den Anfang und kommt für Meißner.

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Zu guter Letzt muss auch Aktivposten Rizzuto das Feld zugunsten von Schumacher räumen. 

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In der Offensive wird zudem Mamba durch Munsy positionsgetreu ersetzt. 

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Die nächste Gelbe Karte und damit auch wertvolle Zeit für den KSC. Vor der rechten Strafraumgrenze steigt Roßbach Gegenspieler Kaufmann voll auf den Spann - eine schmerzhafte Angelegenheit! Den nachfolgenden Freistoß kriegt die Kogge immerhin geklärt. 

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Auf Höhe der Mittellinie haben Hofmann und Neidhardt lediglich Augen für den Ball und prallen im Laufduell unglücklich mit den Köpfen zusammen. Nach kurzer Behandlungsunterbrechung geht es für beide Akteure zum Glück wieder weiter. 

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Hansa gewann übrigens nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele gegen den KSC. Das letzte Aufeinandertreffen im März 2019 endete mit einem 1:1-Unentschieden in Liga 3. Rund 20 Minuten bleiben der Kogge jetzt noch, um an dieser Bilanz etwas zu ändern. 

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Auch diese Gelbe Karte ist unstrittig! Im Mittelfeld will Meißner nur die Beine von Cueto wegziehen - taktisches Foul. 

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Der erste Wechsel am heutigen Nachmittag: Auf Seiten der Gäste wird Batmaz in der Offensive durch Neuzugang Kaufmann ersetzt. 

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Zumindest mal wieder ein Abschluss für den KSC! Hofmann wird auf halblinks auf die einsame Reise geschickt, kann sich gegen den etwas zu passiv agierenden Roßbach gut behaupten und zieht anschließend aus knapp über 20 Metern halblinker Position ab - drüber! 

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Aus dem nachfolgenden Freistoß können die Hausherren diesmal kein Kapital schlagen. Rund 25 Minuten vor Ende muss die Kogge hier nun langsam das Risiko erhöhen. 

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Hofmann versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Dem Stürmer verspringt der Ball rechts vor dem eigenen Sechzehner deutlich, sodass Rizuto dazwischenspritzt. Mit offener Sohle und gestrecktem Bein geht Hofmann in den Ball, trifft dabei seinen Gegenspieler und sieht völlig zu Recht die Gelbe Karte. 

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Noch hält sich das Risiko der Hanseaten in Grenzen. Die Hausherren halten das Zepter hier nun deutlich in der Hand, ohne aber die Arbeit gegen den Ball zu vernachlässigen. Der KSC findet in dieser Phase kaum einen Zugriff auf die Partie.

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Kurze Zeit später hat Hanno Behrens den Ausgleich auf dem Fuß! Nach einem Eckball von der rechten Seite kommt der Neuzugang aus Nürnberg aus sechs Metern frei zum Abschluss, schießt jedoch knapp am Tor vorbei - da war mehr drin! 

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Mehrere Minuten hat die Überprüfung des Treffers in Anspruch genommen. Die Fans im Ostseestadion zeigen sich sichtlich erleichert und peitschen ihre Mannen nun mit voller Lautstärke nach vorne! Für Hansa war es der erste Treffer in der 2. Bundesliga seit dem 06. Mai 2012.

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Tooor! HANSA ROSTOCK - Karlsruher SC 2:1. Wieder liegt der Ball im Tor der Gäste, wieder muss der Treffer überprüft werden! Die nachfolgende Freistoßflanke von Rhein rutscht auf den zweiten Pfosten durch, wo Roßbach an die Kugel kommt und den Ball in Ping-Pong-Manier kurz vor der Grundlinie in die Mitte auf Verhoek ablegt, der aus kürzester Distanz nur noch den Fuß hinhalten muss. Es stellt sich jedoch die Frage, ob Meißner die Flanke noch leicht mit den Haarspitzen verlängert hatte - dann wäre Roßbach nämlich im Abseits gestanden. Ein Eingriff vom Videoschiedsrichter bleibt diesmal jedoch aus - der Treffer zählt!

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Vorlage Damian Roßbach

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Philip Heise sieht die erste Gelbe Karte für den KSC in dieser Saison. Kurz vor der rechten Sechzehnerkante fährt der Außenverteidiger das Bein gegen Rizzuto aus, was der Rostocker gerne annimmt. Gute Freistoßmöglichkeit für die Kogge! 

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Für Jens Härtel ist es im Übrigen die zweite Spielzeit als Trainer in der 2. Bundesliga. An die Saison 2018/19 erinnert sich der 52-Jährige jedoch nicht gerne zurück, als er beim FC Magdeburg nach nur 13 Spieltagen beurlaubt wurde.

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Hansa ist hier sichtlich darum bemüht, das Spielgeschehen wieder an sich zu reißen. Beim Spielstand von 0:2 bleibt der Kogge aber auch nichts anderes übrig - zumindest scheinen die Hausherren den späten Schock in der ersten Hälfte überstanden zu haben und sind wieder voll da. 

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Die versuchte Aufholjagd der Hanseaten startet direkt zu Beginn der zweiten Hälfte mit dem fünften Eckball für die Kogge. Rhein zieht diesen jedoch zu unpräzise von der rechten Seite in die Box, sodass Gersbeck sicher zupacken kann. 

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Ohne personelle Wechsel geht es weiter in Rostock - der KSC stößt an. 

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Dann pfeift Günsch die erste Hälfte ohne weitere Geschehnisse ab - der KSC führt 2:0! 

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Gleich fünf Minuten gibt es hier im Übrigen noch obendrauf im ersten Durchgang - unter anderem aufgrund der Verletungspause von Wanitzek und dem langen VAR-Check beim Treffer von Verhoek. Die Hanseaten zeigen sich sichtlich geschockt und müssen diesen unglücklichen Doppelschlag der Badener erstmal verdauen. 

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In der vergangenen Saison holte der KSC im Übrigen stolze 31 Punkte in der Fremde und damit zehn Zähler mehr als zu Hause. Lediglich Aufsteiger Fürth war auswärts mit 33 Punkten noch erfolgreicher. Kurz vor der Halbzeit stellen die Badener auch heute bereits die Weichen auf Auswärtssieg! 

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Tooor! Hansa Rostock - KARLSRUHER SC 0:2. Unfassbar, der Doppelschlag! Völlig unnötig bringt Rizzuto Mitspieler Meißner mit einem riskanten Rückpass in Bedrängnis. Als letzter Mann wird Meißner dann energisch von Cueto angegangen und verliert dabei die Kugel. Völlig blank vor Keeper Kolke muss Cueto nur noch links auf den mitgelaufenen Hofmann querlegen, der locker zum 2:0 einschiebt. 

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Vorlage Lucas Cueto

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Tooor! Hansa Rostock - KARLSRUHER SC 0:1. Mit dem ersten nennenswerten Abschluss geht der KSC plötzlich in Führung! Eine Ecke von der linken Seite rutscht irgendwie auf den zweiten Pfosten zu Wanitzek durch, der zunächst aus kurzer Distanz am linken Pfosten scheitert. Der Ball prallt zurück ins Feld - zunächst gegen Scherff, dann vor die Füße von Kobald. Kobald muss im Fünfer nur noch abstauben und besorgt den überraschenden Führungstreffer für den KSC!

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Auch die Ostseestädter zeigen sich jetzt nach längerer Zeit mal wieder im Angriffsdrittel. Auf der linken Außenbahn wird Scherff zunächst stark von Verhoek in Szene gesetzt. Die nachfolgende Flanke verzieht der Außenverteidiger jedoch deutlich - keine Gefahr für die Defensivreihe der Gäste. 

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In einer Drei-gegen-Drei-Situation geht es jetzt mal beim KSC mit Tempo nach vorne. Rostocks Innenverteidiger Meißner zeigt sich jedoch hellwach und klärt die Kugel vor dem eigenen Strafraum mit einem starken Tackling - da war mehr drin für die Badener! 

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Es gibt im Übrigen leichtere Aufgaben, als einen Treffer gegen Rostocks Schlussmann Kolke zu erzielen. Der 30-Jährige behielt in der Vorsaison gleich 15-mal eine weiße Weste und wurde dabei nur von Dynamos Broll überboten (19).

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Der Spielgeschehen findet mittlerweile überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Nach der starken Anfangsphase der Hanseaten wollen es die Hausherren scheinbar nicht überpacen und sind nun zunehmend um defensive Ordnung bemüht, was ihnen bislang auch außnahmslos gelingt. 

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Für Rostocks Innenverteidiger Damian Roßbach ist es im Übrigen ein Spiel der besonderen Art. Der 28-Jährige spielte von 2018 bis 2020 für den KSC, ehe er an die Ostseeküste wechselte. 

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Immerhin haben die Badener mittlerweile deutlich mehr vom Spiel und können damit auch die Ballbesitzquote ausgeglichen gestalten. Auf die erste Prüfung wartet die Defensive der Hausherren jedoch weiterhin - dem KSC fehlt es an Kreativität und Geschwindkeit im Angriffsdrittel. 

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Im bislang sehr überschaubaren Offensivspiel der Badener werden die Offensivaktionen zumeist über die Außenbahnen aufgezogen. Den zahlreichen Flankenversuchen fällt es jedoch an jeglicher Präzision - der KSC sucht hier weiterhin nach dem Rhythmus. 

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Mit einem Treffer am heutigen Nachmittag würde aus Hansa-Sicht kein geringerer als Marek Mintal abgelöst werden. Der Slowake traf am letzten Spieltag der Saison 2011/12 zum 2:2 gegen die SpVgg Fürth und ist seitdem der letzte Torschütze der Ostseestädter in der 2. Bundesliga.

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Dann rollt auch schon ein schneller Gegenangriff der Hausherren, an dessen Ende ein starker Versuch von Mamba aus der zweiten Reihe steht. Der Stürmer visiert aus rund 20 Metern halbrechter Position das kurze Eck an und scheitert an Gersbeck, der den leicht abgefälschten Schuss mit einer Hand um den rechten Pfosten lenkt.

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Der KSC schafft es, in dieser Phase mal ein wenig Luft zu holen und kann sich erstmals über einen längeren Zeitraum in der Hälfte der Ostseestädter festsetzen. Wirklich zwingend wird es vor dem Gehäuse von Kolke aber bislang nicht. 

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Es geht hier gut zur Sache in Rostock! Vor dem Spiel hat KSC-Coach Eichner "Männerfußball" von seiner Mannschaft gefordert. Zumindest in der Zweikampfstatistik liegt der KSC mit rund 70 Prozent deutlich vorne. 

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Lange dauert die Überprüfung, dann steht die Entscheidung: Mit Hilfe der Fernsehbilder nimmt Günsch den Treffer zurück! Eine äußerst knifflige Entscheidung. Mamba stand zwar im Abseits, jedoch wäre Gersbeck bei diesem Kopfball wohl ohnehin ohne Abwehrchance gewesen - Glück für den KSC, der hier jetzt endlich aufwachen sollte! 

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Nach einer knappen Viertelstunde fällt das erste Zwischenfazit aus dem Ostseestadion sehr einseitig aus: Der Aufsteiger aus Rostock ist hier die klar dominierende Mannschaft, sucht den schnellen Weg nach vorne und hatte bereits zwei gute Möglichkeiten auf den Führungstreffer. Rund 65 Prozent Ballbesitz und 4:1 Torschüsse zu Gunsten der Hanseaten unterstreichen dieses Bild. 

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Das bis dato letzte Spiel der Kogge im deutschen Unterhaus datiert vom 06. Mai 2012. Im Duell der Gegensätze trennte man sich am letzten Spieltag der Saison 2011/12 mit 2:2 gegen die SpVgg Fürth, für die am Ende der Aufstieg in die Bundesliga zu Buche stand.

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Das nächste dicke Ding für die Hausherren! Neidhardt kommt über die rechte Seite und flankt flach nach innen, wo die Kugel glücklich auf Ingelsson durchrutscht. Der Schwede kommt aus rund elf Metern halbrechter Position frei zum Abschluss, scheitert mit seinem zu zentralen Versuch aber an Gersbeck, der hier einfach nur richtig positioniert ist und sich breit macht. 

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Völlig zu Recht sieht Rizzuto früh die erste Gelbe Karte in dieser Partie. Im Mittelfeld kommt der 29-Jährige gegen Gondorf deutlich zu spät und zieht dabei voll durch - ein mehr als grenzwertiger Einsatz!

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Wanitzek ist zwar wieder zurück auf dem Feld, muss jedoch dabei zusehen, wie die Kogge immer stärker wird. Hansa bestimmt hier das Geschehen und drückt den KSC tief in die eigene Hälfte. Den ersten Eckball für die Ostseestädter kann der Sport-Club zumindest klären. 

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Bei rund 27 sonnigen Grad in Rostock werden die Gäste von knapp 300 Fans aus Baden-Württemberg begleitet. In Überzahl - und auch deutlich über die Außenmikrofone wahrnehmbar - sind natürlich die Zuschauer von der Ostsee, vor deren Euphorie KSC-Coach Eichner bereits vor dem Spiel warnte. 

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Während Wanitzek noch nicht auf dem Feld ist, nutzt Hansa die Überzahl fast aus! Im Aufbauspiel des KSC erobert Behrens stark den Ball und leitet damit einen Gegenstoß der Kogge über die linke Seite ein. Ingelsson dringt von links in den Strafraum ein und legt anschließend in die Mitte auf den mitgelaufenen Rizzuto quer, der bei seinem Abschluss aus vielversprechender Position im letzten Moment abgeblockt wird - erste gute Chance!

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Sichtlich benommen muss Wanitzek weiterhin am Seitenrand behandelt werden. Es scheint aber, als könnte es für den Offensivmann der Gäste gleich wieder weitergehen. 

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Keine 90 Sekunden sind gespielt, da liegt der erste Spieler auch schon verletzungsbedingt auf dem Boden. Wanitzek vom KSC hat es erwischt, der im Fallen sehr unglücklich im Gesicht von Mamba mit der Hüfte getroffen wurde. 

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Die Kogge ist zurück in der 2. Bundesliga - der Ball an der Ostsee rollt! Viel wichtiger jedoch: Die Schweigeminute für die Opfer der Flutkatastrophe vor Anpfiff. 

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Geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Christof Günsch, der von Julius Martenstein und Justus Zorn unterstützt wird. Rund 14.500 Zuschauer werden heute im Ostseestadion erwartet - in Kürze gehts los!

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Gegen Rostock erwartet KSC-Coach Eichner ein "extrem enges, aber auch kompliziertes Spiel". Der Grund: Die Ostseestädter und der KSC verfügen über "ähnliche Attribute". "Es wird ein beispielhaftes Spiel für die ganze Saison werden, es wird alles möglich sein", so Eichner. 

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Aus Sicht der Gäste verlief die Vorbereitung eher durchwachsen. Nach einem Unentschieden gegen den Drittligisten Türkgücü München (0:0) und einer Niederlage gegen den russischen Meister Zenit (1:3) konnte man wenigstens die Generalprobe gegen Saarbrücken mit 1:0 für sich entscheiden.

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Am Ende der Spielzeit 2011/12 mussten im Übrigen nicht nur die Hanseaten, sondern auch der KSC den Gang in die dritte Liga antreten. Im Gegensatz zu den Rostockern hat sich der Sport-Club jedoch wieder im Unterhaus etabliert und will an den starken 6. Platz der Vorsaison anknüpfen.

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Jens Härtel weiß zwar, dass es eine Liga höher schwieriger werden wird, zeigte sich vor der heutigen Partie dennoch selbstbewusst: "Wir gehen topfit, mit viel Power und einem guten Gefühl in das Spiel gegen den KSC. Wir müssen versuchen, möglichst fehlerfrei zu spielen, weil jeder Fehler bestraft wird. Wir müssen wie im letzten Jahr zusammenstehen - dann sind wir gut gerüstet für die Saison."

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In der Vorbereitung ließen die Ostseestädter ihr Potential bereits aufblitzen und glänzten vor allem beim 3:0-Sieg über Champions-League-Teilnehmer Wolfsburg. Ausgerechnet bei der Generalprobe gegen Eintracht Braunschweig unterlag Hansa mit 1:2 und verpasste somit den siebten Sieg im siebten Testspiel.

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Nach neun turbulenten Jahren in der 3. Liga kehrt die Kogge heute offiziell in das deutsche Unterhaus zurück und will sich unter der Leitung von Jens Härtel in den Fahrwassern der wohl namhaftesten 2. Bundesliga aller Zeiten etablieren. Im Vergleich zum Ende der Vorsaison benötigt es dafür jedoch einer klaren Leistungssteigerung: Im Saisonendspurt gewann Hansa nur drei der letzten neun Partien und entkam der Relegation lediglich aufgrund der besseren Tordifferenz. 

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Beim KSC bestimmte aus personeller Sicht wie so oft der wechselwillige Philipp Hofmann zuletzt die Schlagzeilen. Ein möglicher Abgang soll jedoch endgültig vom Tisch sein, sodass die Badener noch mindestens ein Jahr auf die Dienste ihrer Lebensversicherung im Sturm zählen dürfen. In der laufenden Transferperiode dürften vor allem die Abgänge von Benjamin Goller und Kevin Wimmer (jeweils Leihende) ins Auge fallen. Auf der anderen Seite sollen Neuzugänge wie Cueoto (Startelf), Kaufmann oder Schleusener (beide auf der Bank) den Konkurrenzkampf ankurbeln.

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Die bisherigen Aktivitäten auf dem Transfermarkt dürften als äußerst vielversprechend aus Sicht der Hanseaten bewertetet werden. Neuzugänge wie Hanno Behrens und Streli Mamba sind zweifelsohne unter die Kategorie 'Transfercoup' einzuordnen. Auch Rizzuto, Ingelsson und Munsy (Bank) konnten ihre Qualitäten in der 2. Liga bereits unter Beweis stellen. Kapitän der Kogge bleibt Markus Kolke, der in den letzten Jahren zu den besten Torhütern der 3. Liga gehörte.

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Die Gäste aus Karlsruhe kontern hingegen mit dieser Startelf: Gersbeck - Jung, Bormuth, Kobald, Heise - Gondorf - Wanitzek, Choi - Batmaz, Hofmann, Cueto.

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Beginnen wir mit den Aufstellungen. Die Hausherren setzen auf folgende Formation: Kolke - Neidhart, Meißner, Roßbach, Scherff - Ingelsson, Rhein - Rizzuto, Behrens, Mamba - Verhoek.

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Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen Hansa Rostock und dem Karlsruher SC.