TSG Hoffenheim Frauen - 1. FC Köln Frauen; Frauen-Bundesliga
TSG Hoffenheim Frauen - 1. FC Köln Frauen. Frauen-Bundesliga.
Dietmar-Hopp-Stadion.
TSG Hoffenheim Frauen 6
- M Steiner (2. minute)
- S Cerci (7. minute, 41. minute, 90. minute)
- N van Dijk (19. minute)
- J Grimm (94. minute)
1. FC Köln Frauen 2
- L Andrade (10. minute)
- S Jessen (50. minute)
Hier gibt's die Highlights im Video
Cerci-Gala gegen Köln: Hoffenheim feiert klaren 6:2-Heimsieg und bleibt im Europarennen
Die TSG Hoffenheim schlägt den 1. FC Köln mit 6:2. Selina Cerci glänzt mit Toren und Vorlagen, Köln bricht in der Schlussphase ein. Hoffenheim springt zurück auf Rang vier und hält Kurs Europa.
28.04.2026 | 12:07 Uhr
Die TSG Hoffenheim hat zum Abschluss des 23. Spieltags der Frauen-Bundesliga ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Beim 6:2 gegen den 1. FC Köln entschieden Tempo, Effizienz und eine überragende Selina Cerci die Partie. Mit dem Heimsieg schieben sich die Kraichgauerinnen wieder auf Rang vier und bleiben im Rennen um das europäische Geschäft voll dabei.
Verrückte Anfangsphase mit frühen Toren
Hoffenheim erwischte einen Traumstart. Bereits nach zwei Minuten nutzte Marie Steiner eine präzise Kombination zur frühen Führung. Die Gastgeberinnen blieben bissig, setzten Köln früh unter Druck - und profitierten von Fehlern im Aufbau. Cerci erhöhte nach einem Ballverlust der Gäste schnell auf 2:0.
Köln schlug allerdings umgehend zurück. Nach einem riskanten Dribbling von Keeperin Dick nutzte Andrade den Patzer und verkürzte überraschend. Die Partie blieb hektisch, geprägt von Unsicherheiten auf beiden Seiten. Wieder war es ein Kölner Fehlpass, den Hoffenheim gnadenlos bestrafte: Cerci leitete klug weiter, Van Dijk blieb vor Schmitz eiskalt - 3:1. Kurz vor der Pause legte Cerci nach sehenswertem Angriff ihren zweiten Treffer nach und stellte auf 4:1.
Köln glaubt noch einmal an die Wende
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Köln verbessert. Die FC-Frauen attackierten höher, zwangen Hoffenheim zu Ballverlusten und verkürzten früh auf 2:4. Jessen traf nach einem Abpraller aus der Distanz sehenswert in den Winkel. Kurzzeitig wackelte die TSG, Köln schnupperte am Anschluss und blieb engagiert.
Hoffenheim tat sich zunächst schwer, Ruhe ins Spiel zu bekommen. Cerci blieb jedoch stets der Fixpunkt in der Offensive. Ein Lattentreffer und ein weiterer Abschluss knapp drüber deuteten an, wohin das Spiel kippen würde.
Cerci setzt den Schlusspunkt - Köln bricht ein
In der Schlussphase schwanden Köln sichtbar die Kräfte. Cerci nutzte das konsequent, setzte sich auf dem Flügel durch und traf mit ihrem dritten Tor des Abends zum 5:2. In der Nachspielzeit profitierte Janna Grimm schließlich von einem weiteren Ballverlust der Gäste und erhöhte auf 6:2. Damit war der klare Heimsieg besiegelt.
Cerci überragt - Hoffenheim konsequent
Selina Cerci prägte das Spiel entscheidend. Mit Treffern, Vorlagen und ständiger Torgefahr zog sie der überforderten Kölner Defensive immer wieder den Stecker. Hoffenheim machte aus den Fehlern der Gegnerinnen konsequent Kapital, auch wenn das eigene Spiel nicht fehlerfrei war. Köln zeigte Moral, blieb lange dran, konnte die defensive Anfälligkeit aber nie abstellen.
Bedeutung und Ausblick
Mit dem Kantersieg zieht Hoffenheim an Leverkusen vorbei auf Rang vier und bleibt im engen Kampf um die internationalen Plätze. Köln verweilt im gesicherten Tabellenmittelfeld. Für die TSG geht es erst in der kommenden Woche bei den noch ungeschlagenen Meisterinnen in München weiter, Köln empfängt bereits am Samstag starke Bremerinnen.
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