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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln. Bundesliga.

Eintracht Frankfurt 1

  • R Borré ()

1. FC Köln 1

  • E Skhiri ()

Live-Kommentar

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Das wars an dieser Stelle. Vielen Dank für das Interesse und viel Spaß mit dem Topspiel um 18:30 Uhr zwischen Gladbach und Dortmund! 

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Köln macht damit vorerst einen Platz gut, geht auf Rang 6 hoch. Frankfurt schiebt sich auf den 12. Platz. Null Siege, fünf Unentschieden und eine Niederlage ist schon eine kuriose Bilanz. Frankfurt am Donnerstag gegen Royal Antwerp FC, dann Sonntagabend bei den Bayern. Köln spielt schon am Freitag gegen Fürth. 

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Frankfurt spielt zum fünften Mal in Folge 1:1 und wartet weiter auf den Befreiungsschlag. Und Köln punktet erneut, ein Remis auswärts nach einem harten und intensiven Fight wird als "in Ordnung" bilanziert werden. Köln ging früh in Führung, in einer von Verletzungen und Unterbrechungen geprägten ersten Halbzeit glich Frankfurt spät aus. Ähnliches Bild dann im zweiten Durchgang, Köln kam besser raus, hatte VAR-Pech beim Tor von Kainz, kam dann aber ins Schwimmen, als die SGE wieder Dampf machte. Am Ende ist das Unentschieden gerecht. 

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Dann ist Schluss. 

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Auf der anderen Seite hat Uth nach einem Konter noch eine gute Chance nach Andersson-Flanke, Frankfurt steht verblüffend offen, doch auch Uth bringt den Ball nicht mehr aufs Tor. 

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Dann also Kostic nochmal. Modeste ist dran, kann aber nicht klären. Die Kugel fällt Borre vor die Füße, doch der bleibt hängen. 

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Baumgart sieht aber zuerst noch die Gelbe Karte fürs Schimpfen. 

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Nochmal Freistoß für die SGE im rechten Halbfeld, weil Hector im Mittelfeld den Ball verliert, da Costa seiner Grätsche ausweicht und Czichos da Costa dann wegblockt. Das könnte die letzte Offensivaktion des Spiels werden. 

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Die Eintracht kann doch jetzt nicht ernsthaft zum fünften Mal in Folge 1:1 spielen, oder?! Und gewonnen hat sie in dieser Saison dann immer noch nicht... 

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Acht Minuten Nachspielzeit sind es diesmal nicht, weitere schwere Zusammenstöße oder Kopfverletzungen sind uns zum Glück erspart geblieben. Die drei Minuten sind dann marktgerecht. 

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Starke Aktion von Thielmann, der mit einem Pass zwei Gegenspieler aushebelt und Modeste im Strafraum findet, der könnte aufziehen und ins lange Eck schlenzen, zögert aber, dribbelt, sucht dann doch lieber den Mitspieler. Findet aber keinen, der Angriff versandet. 

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Heftiges Foul von Andersson, der Hinteregger von hinten mit einem Tritt das Bein stellt. Der Ball war ganz weit weg. Das geht jetzt wohl noch als taktisches Foul durch. Wäre der Tritt härter oder frustrierter gewesen, hätte es eine andere Farbe gegeben. 

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Zehn Minuten vor Schluss kommt bei Köln dann doch noch Uth ins Spiel. Natürlich nie schlecht, so einen Spieler noch reinwerfen zu können. Warum er allerdings 85 Minuten nicht mitspielen durfte, wird eine sachliche Nachfrage bei Baumgart wert sein. Duda geht runter.  

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Noch zwei Wechsel in der Schlussphase. Bei der Eintracht kommt Ilsanker für Sow. 

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Das Spiel bleibt völlig wild. Ein 1:1 wäre am Ende gerecht. Aber hier fällt noch eins. Wir wissen nur nicht für wen. 

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Kamada bekommt kurz vor dem Kölner Strafraum einen Freistoß nicht zugesprochen, Köln fährt den Konter, den Hinteregger unterbindet. Wie ein Stier galoppiert er zur Seitenlinie, rennt auf dem Weg Andersson um und grätscht dann Duda den Ball weg. Alles hart, aber fair. Nicht fair ist allerdings, wie Hinteregger dann über den nicht gegebenen Freistoß schimpft. Dafür gibts Gelb. 

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Schaub mit einer frechen Ecke, die fast direkt im kurzen Eck landet. Im Außennetz schlägt es ein, Trapp wäre da kalt erwischt worden. Ob das oder missglückt gewollt war, sei allerdings mal dahingestellt. 

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Starker Angriff der SGE dagegen, spielerisch befreit sich Frankfurt in der eigenen Hälfte, dann spielt Jakic einen Doppelpass mit Wandspieler Kamada, hebt die Kugel anschließend in den Lauf von Kostic. Den hat Ehizibue zu keinem Moment im Griff. Immerhin blockt er diesmal Kostics Hereingabe, die Ecke kann Mere mit gutem Stellungsspiel klären. 

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Kölns Angriffe ersticken jetzt allesamt zu früh. Die Steilpässe haben nicht das richtige Tempo, die Flanken sind unpräzise. Auch Schaub macht es in dieser Szene nicht besser, obwohl er links ganz viel Platz hat, sogar bis in den Strafraum darf, bleibt seine Hereingabe nach drei zurückgelegten Metern an da Costa hängen. 

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Der vierte Wechsel beim FC: Kainz geht vom Platz und wird von Landsmann Schaub ersetzt. 

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Enorme Druckphase der Frankfurter jetzt wieder. Drei, vier Eckbälle in Folge segeln in Horns Luftgebiet, dazu immer wieder dieser nicht nachlassende Kostic mit seinen Tempoläufen und Hereingaben. Jetzt ist die Eintracht der Führung wieder nahe. 

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Die wird aber nicht minder gefährlich. Auf dem Bierdeckel bekommt Hinteregger aus dem Gewühl den Ball, dreht sich und zieht ab. Horn pariert den Ball aus 13 Metern stark, die Sicht war verdeckt. 

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Mere zwischen Himmel und Hölle. Erst der Ballverlust gegen Kamada, dann die starke Grätsche, dann wieder der leichtfertige Ballverlust, bei dem er sich auch noch weh tut. Mere fehlt jetzt hinten, der Ball geht aber links raus zu, na klar, Kostic, der bringt den Ball scharf und flach in den Rückraum, wo Borre mit seinem Abschluss am einem Kölner Körper höngen bleibt. Es folgt noch eine Kostic-Flanke, die kann der zurückgelaufene Mere dann aber zur Ecke klären. 

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Frankfurt und 1:1, das passt. Die letzten vier Pflichtspiele gingen ja auch schon so aus. Damit gingen erstmals seit Bundesligagründung vier SGE-Spiele in Serie mit dem gleichen Ergebnis aus. Mehr Punkteteilungen am Stück gab es für die Frankfurter seit 1963 nur zweimal: Anfang 2019 und zum Jahresende 2020 waren es je fünf. Da würde die SGE heute aufschließen. Aber ist ja noch Zeit. Und es ist genug los, dass man davon ausgehen kann, dass noch jemand trifft. 

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Nach einem Einwurf hat Kamada das Ding auf dem Schädel, vergibt aber. Lindström hatte den Ball schnell und unvorhersehbar in den Fünfer gehoben, dort stand Kamada frei, doch mit seinem Flugkopfball erwischt er die Kugel nicht richtig, am langen Pfosten geht sie deutlich vorbei. 

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Der beste und wichtigste Spieler bei der SGE ist aber Kostic, der jetzt Ehizibue wegläuft und zu  Boden gerissen wird. Das gibt Gelb für Kölns Verteidiger. 

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Glasner nimmt Hauge raus, von dem eigentlich durchgehend Gefahr ausging. Mit Lindström kommt ein ähnlicher Spielertyp als Ersatz. 

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Kamada kommt für den blassen Lammers. Der war bei Kilian/Mere und Czichos abgemeldet. Kamada bringt neue Spielkultur und Struktur ins Offensivspiel, Borre rückt in die Spitze. 

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Köln versucht sich vom VAR-Pech zu berappeln. Flanke Ehizibue, Kopfball Andersson, gut einen Meter vorbei. Von der Eintracht kam im zweiten Durchgang noch nicht viel. Das muss aber rein gar nichts heißen in diesem maximal ausgeglichenen Spiel. 

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Trapp patzt, Köln führt! Andersson ergrätscht gegen Sow einen Ball, den Duda übernimmt. Duda schießt aus 20 Metern, der Ball prallt von Trapps Brust nach vorne ab. Modeste setzt nach, kommt vor Trapp an den Ball, wird vom Keeper umgeholzt. Das hätte Elfmeter gegeben. Wenn Kainz nicht bereitstünde, um ins leere Tor einzuschieben. 

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Guter tiefer Ball von Mere, der mit einem Pass zwischen die Abwehrlinien das Frankfurter System seziert. Doch der Schwede schließt dann zu hektisch ab, nimmt den Ball nach seine Annahme kompliziert aus der Drehung und der Luft und verfehlt Trapps Gehäuse deutlich. 

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Ehizibue hat die ganze rechte Flanke für sich. Kostic arbeitet da nicht mit nach hinten und Chandler wird überlaufen. Doch die Flanke des neuen Mannes ist zu schwach für so viel Zeit und Platz. Da kommt weder Modeste noch Andersson ran. 

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Stark, wie sich Köln hinten auf der eigenen rechten Seite unter Druck spielerisch befreit, dann kann Duda im Mittelfeld rechts raus zu Andersson legen. Der geht ein paar Schritte und findet dann wieder Duda. Der müsste Ndicka ausspielen, um abschließen zu können, das misslingt aber, im Sechzehner springt der Ball weg.

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Ehizibue führt sich mit einem hanebüchenen Fehlpass zu Kostic ein. Der schießt aus der Distanz direkt in die Arme von Horn. Ehizibue wird wachgeschüttelt. 

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Weiter gehts. Mit Chandler und entsprechend ohne Frankfurter Personalveränderungen. 

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Etwas überraschend bleibt Ljubicic draußen. Vielleicht schmerzt der Knöchel doch zu sehr. Thielmann kommt rein. Immer noch kein Uth beim FC, auch das überrascht. 

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Doppelwechsel beim FC. Ehizibue kommt für den benommenen Schmitz und übernimmt dessen rechte Abwehrseite.  

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Und jetzt ist auch in Frankfurt endlich mal Pause. 

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Glück für den FC. Skhiri mit dem Ballverlust 30 Meter vor dem eigenen Tor, in den Fuß von da Costa. Dessen scharfe Hereingabe von rechts im Strafraum verpasst Kostic am langen Pfosten knapp. 

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Tooooor! EINTRACHT FRANKFURT - 1. FC Köln 1:1. Aber nicht lange mit aufhalten, schnell wieder rüber: Hauge mit dem überragenden Außenristpass aus dem Zentrum auf die linke Seite zu Kostic. Schmitz ist zu weit weg, Kostic kann den Ball von der Grundlinie auf Strafraumhöhe in den Rückraum legen, dort kommt Borre angerannt und verwandelt mit der Innenseite eiskalt. 

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Vorlage Filip Kostić

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Glück für die Eintracht: Duda setzt sich stark im Mittelfeld durch und läuft auf die letzte Abwehrkette, wird von Modeste und Andersson flankiert. Der Ball geht nach rechts zu Modeste, der legt quer, Andersson verpasst haarscharf. 

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Und der wird gefährlich: Kainz mit der hohen Hereingabe, die Skhiri am zweiten Pfosten Richtung gegenüberliegenden Pfosten köpft. Dort verpassen hintereinander Andersson, Modeste und Hector. Alle ein Stück zu klein. 

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Hauge kann auf der einen Seite einen etwas zu langen Ball von da Costa nicht mehr erreichen, Czichos läuft ihn ab. Auf der anderen Seite holt Ljubicic nach Hacken-Vorlage von Andersson den Eckball raus. 

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Acht Minuten Nachspielzeit. 

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Mere und Skhiri prallen zusammen, als sie eine Hereingabe klären, dabei wird Skhiris Nase in Mitleidenschaft gezogen. Auch die muss jetzt behandelt werden. Der Eckball bringt nichts ein, 30 Sekunden später gibt es Eckball auf der anderen Seite, auch die ohne Ertrag, doch es beweist, wie es hin und her geht. Eine unglaublich anstrengende Partie für alle Beteiligten. 

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Stark gehalten von Horn gegen den frei vor ihm stehenden Chandler, Modeste konnte einen zweiten Ball nach einer Ecke nicht klären, so rutschte die Kugel durch. Dass Chandler deutlich im Abseits stand, macht Horns Parade zwar nichtig, aber nicht weniger hochwertig. 

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Das hat jetzt gut vier Minuten gedauert, bis alle wieder einsatzbereit sind. Chandler trägt jetzt einen Verband um den Kopf. Gut vorstellbar aber, dass er nach der Pause draußen bleiben wird. Wir bereiten uns derweil auf einen langen Nachmittag vor. 

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Hinteregger berappelt sich als erstes, auch bei Schmitz scheint es zu gehen. Aber vor allem Chandler bereitet einem Sorgen. Der Frankfurter liegt lange am Boden. Dann zeigt das TV-Bild erstmals: Der Verteidiger hat eine klaffende, stark blutende Wunde am Hinterkopf. Ein Spiel FSK 16.  

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Meine Güte, hier kracht es reihenweise. Erst prallen Schmitz und Chandler mit den Köpfen aneinander. Dann wird Hinteregger von Modeste umgerammt. Alle drei Spieler müssen lange behandelt werden.  

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Ljubicic geht mit dem hohen und gestreckten Bein in den Ball, trifft den auch, rammt seine Stollen danach aber in die Hüfte von Sow. Das gibt Gelb für den Sommer-Neuzugang. 

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Auch Chandler kann dribbeln, lässt im Mittelfeld zwei Spieler stehen und legt nach links zu Kostic, der direkt nach innen zieht und im Strafraum Lammers findet. Doch dem verspringt der Ball mit dem ersten Kontakt. Da war mehr drin für die SGE. 

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Nun hat auch Köln seinen Knockout. Für Kilian geht es nicht weiter. Mere ersetzt ihn. Der kam auch letzte Woche gegen Leipzig schon nach 30 Minuten unverhofft ins Spiel und machte eine richtig gute Partie. Damals war Czichos dem Platzverweis nahe. 

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Ein Solo für die Leinwand von Hauge, der auf der rechten Seite Hector, Kainz und Kilian stehen lässt. Erst an Skhiri bleibt er hängen. Das war ganz große Dribbelkunst. 

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Auch Modeste hat schon einen Stopfen in der Nase und muss am Nacken gekühlt und massiert werden, zwischenzeitlich spielt Köln nur zu neunt, dann kommen Kilian und Modeste zurück. Das Spiel hinterlässt auf beiden Seiten Spuren. 

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Ljubicic ringt Borre 40 Meter zentral vor dem Tor um. Den Freistoß hebt Kostic in die Mitte. Dabei sieht Horn nicht gut aus, verpasst den Ball, allerdings hauptsächlich deswegen, weil Ndicka Kilian in den Keeper schubst. Schon wieder rummst es ordentlich, diesmal allerdings zwischen zwei Spielern derselben Farbe. Kilian muss behandelt werden. 

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Starke Aktion von Andersson, der sich in einen hohen Ball schmeißt und zu Modeste köpft, der ihn mit der Fußspitze zu Kainz weiterspitzelt und dann steil geht. Kainz' Steilpass ist aber einen Tick zu weit, da kommt Kölns bester Torschütze nicht mehr ran. Aber viel fehlte da nicht, dann wäre Modeste frei vor Trapp gewesen. 

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Aber Frankfurt erhöht den Druck. Das Pendel schwingt immer mal wieder hin und her. Die Partie ist kurzweillig und spannend. Auch wenn es nicht viele Torchancen oder Torabschlüsse gibt. Doch es liegt ständig etwas in der Luft. 

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Chandler mit der offenen Sohle gegen Ljubicic, mit der trifft er nur den Knöchel des Kölners. Hartes Foul, berechtigte Gelbe. Ljubicic muss behandelt werden, kann aber weitermachen. 

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Was bietet die Eintracht an? Bislang nur Ansätze. Da Costa bricht innerhalb weniger Sekunden zwei Mal auf der rechten Seite durch, beide Male findet er mit seinen Hereingaben, einmal als Querpass, einmal halbhoch, aber keinen Abnehmer. 

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Nächster Vortrag, Köln mit dem Ballgewinn 30 Meter vor dem gegnerischen Tor, dann legt Duda rechts raus zu Ljubicic, der hat Platz für die Flanke. Die kommt eigentlich zu ungenau, doch Modeste kommt im zurücklaufen gegen Ndicka trotzdem zum Kopfball, kann den aber nicht mehr aufs Tor platzieren. 

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Und Köln bleibt am Gas. Kainz auf der rechten Seite zum überlaufenden Schmitz, der mit der Flanke, die Box ist dreifach besetzt. Doch erst erwischt Andersson die Kugel nur mit dem Scheitel. Und dann springt sie von dort unglücklich an Dudas Hand und es gibt Freistoß. 

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Mit der ersten Torchance geht Köln in Führung. Hauptverantwortlich dafür ist Hector. Dessen Ablage aus der Luft genau in den Fuß von Skhiri war technisch anspruchsvoll und perfekt umgesetzt. 

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Toooor! Eintracht Frankfurt - 1. FC KÖLN 0:1. Ljubicic hält den Ball im Nachgang der Ecke im Spiel, spielt zurück an die Mittellinie zu Kilian, der den Ball nochmal in den Sechzehner schlägt. Links zu Jonas Hector, der seinem Gegenspieler enteilt und den Ball aus der Luft mit dem ersten Kontakt in die Mitte legt. Dort muss Skhiri nur noch einschieben - und der FC führt! 

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Vorlage Jonas Hector

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Rund um das Durm-Unglück herrscht viel Betrieb und Tempo im Spiel. Köln sorgt mit seinen zwei Leuchttürmen Modeste und Andersson für viel Arbeit im SGE-Strafraum. Und die Bälle segeln reihenweise rein. Auch jetzt von Kainz, dessen Ecke Skhiri am langen Pfosten aber nicht richtig erwischt. 

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Und kommt jetzt ins Spiel. Da Costa geht auf die rechte Seite, Durm wackelt zur Auswechselbank. 

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Durm kann doch nicht weitermachen. Er muss ausgewechselt werden. Ein ganz bitterer Nachmittag für den Ex-Dortmunder. Und auch keine leichte Situation für Glasner, der seine Viererkette nach nicht mal zehn Minuten umstellen muss. Da Costa macht sich bereit. 

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Mit einem krebsroten Gesicht berappelt sich Durm ganz langsam. Er wird wohl weitermachen können. Aber das war schon ein heftiger Einschlag. 

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Autsch. Kainz und Durm kämpfen um den Ball, beide kommen ran, Kainz will irgendwie ausweichen, springt aber voll in Durm rein und erwischt ihn unglücklich am Kopf. Der Weltmeister von 2014 ist schwer benommen und blutet stellenweise. 

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Gute Szene von Borre, der sich auf der linken Seite gegen Kilian durchsetzt, ihn umspielt und parallel zur Grundlinie in den Strafraum eindringt. Mit seinem Pass in den Rückraum findet er aber keinen Mitspieler, sondern nur einen Kölner Fuß, der das Spielgerät wegschlägt. 

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Köln rennt wie gewohnt alles an, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das sorgt immer für viel Betrieb, Dampf und Intensität von den ersten Sekunden an. Für Frankfurt gilt es, dieses Pressing zu überspielen. Dann bietet sich in der zweiten Spielhälfte ganz viel Platz. 

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Los gehts! Schiedsrichter Petersen pfeift an. 

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Da wo Köln ist, tabellarisch und im Gemütszustand, da wäre die Eintracht auch gerne. Auch die hat sich im Sommer neu aufgestellt, mit Krösche und Glasner die sportliche Leitung ausgetauscht, mit Silva den besten Spieler verloren. In Frankfurt ist der Umbruch aber nicht so eingeschlagen. Viele Neuzugänge (Borre, Hauge, Lindström, Jakic, Lammers), Kader-Ärger mit etablierten Kräften (Kostic) und einige unglückliche Verletzungen von unersetzlichen Spielern (Rode) sorgen für einen schwierigen Start. Glasner bittet um Geduld. Nach fünf Unentschieden in Folge und Rang 15 werden die Leute aber zappelig. Der erste Sieg der Saison soll endlich her.

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Kölns Aufschwung fußt auf mehreren Faktoren. Kaum Verletzungsprobleme. Spieler, die aus der Versenkung zu Leistungsträgern aufgestiegen sind. Ein Kader, der voll mitzieht und dem Trainer vertraut. Und ein Trainer, der mit seiner Aura und seiner positiven Silberrücken-Attitüde das riesige Umfeld des viertgrößten Vereins Deutschlands mitreißen kann. Sportlich mündet das in acht Punkten nach fünf Spielen. Letztes Jahr stand da eine zwei und der 16. Platz. Und vor allem ganz viel Leere. 

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Ist Baumgart vielleicht derjenige welcher, der den FC aus dem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf wachküsst? Unter der Woche gab es schon Berichte und Meinungen, die in Baumgart das Potential von Klopp beim BVB sehen. Engagierter, mitreißender Fußball, Offensivpower, Mut, Leidenschaft und Emotionen. Alles nicht, womit man den FC in den letzten Jahren in Verbindung brachte. Jetzt schon. Das 1:1 gegen Leipzig letzte Woche war womöglich das bislang beste Spiel dieser Saison.

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Frankfurt gegen Köln, das ist abseits des Rasens auch das Duell von FC-Trainer Baumgart gegen SGE-Sportvorstand Markus Krösche. Krösche, der Baumgart damals als unbeschriebenes Blatt zum drittklassigen SC Paderborn holte. Krösche und Baumgart, die aus dieser 3. Liga sportlich in die Regionalliga abgestiegen sind und nur dank der Pleite von 1860 in der Klasse blieben. Baumgart, der den SCP danach in einem Rutsch bis in die Bundesliga führte. Und der es Krösche damit gewissermaßen verdankt, dass er jetzt ein angesehener Bundesligatrainer ist und beim großen FC für lange nicht gesehene Euphorie sorgt.

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Köln holte letzte Woche zu Hause gegen Leipzig beim 1:1 einen Punkt, Trainer Baumgart wechselt im Vergleich dazu auf zwei Positionen. Kainz kehrt nach abgesessener Sperre zurück und ersetzt Thielmann. Uth ist auch etwas überraschend erstmal draußen, für ihn spielt Andersson. Bis auf Tim Lemperle und Jannes Horn stehen alle Spieler bereit. Da gibt es so Härtefälle schon mal. 

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Eintracht Frankfurt spielte zuletzt 1:1 gegen Wolfsburg. Nicht nur gegen Wolfsburg, auch gegen Fenerbahce, Stuttgart und Bielefeld stand das am Ende auf der Anzeigetafel. Im Vergleich zum Wolfsburg-Spiel wechselt Trainer Glasner auf zwei Positionen: Hauge erhält in der Offensive den Vorzug vor Kamada. Und Chandler kommt zu seinem Saisondebüt, ersetzt da Costa. 

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Der 1. FC Köln hält in dieser Formation dagegen: Horn - Schmitz, Kilian, Czichos, Hector - Skhiri - Ljubicic, Duda, Kainz - Andersson, Modeste. 

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Eintracht Frankfurt geht folgendermaßen ins Spiel: Trapp - Chandler, Ndicka, Hinteregger, Durm - Sow, Jakic - Hauge, Borre, Kostic - Lammers.

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Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 6. Spieltages zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln.