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FC Barcelona - Eintracht Frankfurt. UEFA Europa League Viertelfinale.

FC Barcelona 2

  • S Busquets ()
  • Memphis Depay ( 11m)

Eintracht Frankfurt 3

  • F Kostic ( 11m, )
  • R Borré ()
  • O Ndicka (s/o )

3-4

Europa League News: Frankfurt schlägt Barcelona sensationell

Frankfurt feiert Sensation bei Barca! SGE stürmt furios ins Halbfinale

Frankfurt feiert einen Sensations-Sieg in Barcelona.
Image: Frankfurt feiert einen Sensations-Sieg in Barcelona.  © Imago

In einer magischen Nacht im Camp Nou hat Eintracht Frankfurt den großen FC Barcelona sensationell entzaubert. Im mitreißenden Viertelfinal-Rückspiel der Europa League setzten sich die furiosen Frankfurter mit 3:2 (2:0) durch und erteilten dem scheinbar übermächtigen Weltklub aus Spanien eine eindrucksvolle Lehrstunde. Der Traum vom ganz großen Coup im Lieblingswettbewerb lebt.

Im "Jahrhundertduell" mit den haushoch favorisierten Katalanen versetzten Filip Kostic (4., Foulelfmeter, 67.) und Rafael Borre (36.) die rund 30.000 mitgereisten Eintracht-Fans mit ihren Treffern in Ekstase. Daran änderten auch die Gegentreffer durch Sergio Busquets (90.+1) und Memphis Depay (90.+11, Foulelfmeter) nichts. Der Frankfurter Evan N'Dicka sah noch Gelb-Rot (90.+10). Nach dem starken Auftritt beim 1:1 im Hinspiel lieferte die SGE gegen das Starensemble von Trainer Xavi erneut einen großen Fight - und belohnte sich wie schon 2019 mit dem Einzug ins Halbfinale. Dort wartet West Ham United.

Die Europa-League-Experten vom Main feierten zudem als erste deutsche Mannschaft - nimmt man Bayern München heraus - seit der Saison 1987/88 wieder einen Erfolg im Camp Nou gegen Barca. Das große Ziel der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner bleibt das Finale am 18. Mai in Sevilla.

Zehntausende Eintracht-Fans

Zehntausende Eintracht-Fans mit weißen Shirts hatten die katalanische Metropole in einen Ausnahmezustand versetzt - und sorgten nach einem Marsch zum Stadion auch in Barcas Fußball-Tempel für sagenhafte Stimmung. Auf dem Feld brachte Glasner Almamy Toure für den gesperrten Tuta und Sebastian Rode für den verletzten Djibril Sow.

  1. Fanmarsch
    Image: Ausgelassen und friedlich ziehen die Frankfurter Fans durch die Straßen von Barcelona. © DPA pa
  2. Fanmarsch
    Image: Die Stimmung in Barcelona bei der Anhängerschaft der Hessen ist gigantisch. © Imago
  3. Fanmarsch
    Image: Ein bisschen rote Farbe darf bei den Frankfurter Fans auch nicht fehlen. © Imago
  4. 30.000 Eintracht-Fans freuen sich auf das Spiel in Barcelona.
    Image: 30.000 Eintracht-Fans freuen sich auf das Spiel in Barcelona. © Imago
  5. Peter Fischer
    Image: Mittendrin unter den Fans: Eintracht-Präsident Peter Fischer. © Imago
  6. Fanmarsch
    Image: Auch vor der Sagrada Familia sind die Eintracht-Fans zu finden. © DPA pa
  7. Fanmarsch
    Image: Ein Fan-Meer in weiß und schwarz in Barcelona. © Imago
  8. Fanmarsch
    Image: Barcelona ist fest in Frankfurter Händen. © DPA pa

In einem der größten Spiele ihrer Geschichte erwischte die Eintracht einen Traumstart. Jesper Lindström wurde von Barca-Verteidiger Eric Garcia zu Boden gerissen, Kostic ließ Nationalkeeper Marc-Andre ter Stegen vom Punkt keine Chance.

Die Katalanen brauchten vor 79.468 Zuschauern einen Moment, übernahmen nach dem frühen Schock aber wie erwartet die Kontrolle. Viel Ballbesitz, etliche Pässe - bis auf die Chancen für Pierre-Emerick Aubameyang (9.) und Ronald Araujo (18.) fehlten aber klare Abschlüsse. Das gefürchtete Tiki-Taka kam kaum zum Vorschein.

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Gänsehaut-Stimmung in Barcelona und unser Sky Reporter Dennis Bayer ist mittendrin! Der riesige Fan-Andrang aus Frankfurt sorgt für eine unglaubliche Stimmung vor dem Europa-League-Spiel gegen Barca (Videolänge: 1:06 Minuten).

Borre mit Traumtor

Die Eintracht verteidigte leidenschaftlich und setzte dazu immer wieder Nadelstiche. Mit einem Traumtor aus rund 20 Metern krönte Borre eine herausragende erste Halbzeit. Mit dem Ergebnis war Barca zur Pause gut bedient, Ansgar Knauff (44.) verpasste den dritten Treffer knapp.

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Der fünfmalige Champions-League-Sieger kam mit Wut aus der Kabine. Aubameyang traf den Ball aus kurzer Distanz nicht (48.) und scheiterte wenig später an SGE-Torhüter Kevin Trapp (56.). Trotz des steigenden Drucks konterte die Eintracht weiter mutig, ter Stegen rettete gegen Jesper Lindström (58.).

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Frankfurt kämpfte defensiv weiter um jeden Meter und setzte der spielerischen Klasse des Favoriten Wille und Leidenschaft entgegen. Als Kostic einen schnellen Gegenangriff zum dritten Treffer vollendete, brachen auf den Rängen bei den Frankfurter Fans alle Dämme.

SID

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