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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

AS Rom - Feyenoord Rotterdam. UEFA Europa Conference League Finale.

AS Rom 1

  • N Zaniolo ()

Feyenoord Rotterdam 0

    Live-Kommentar

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    Von dieser Stelle soll es das gewesen, während in Tirana der handelsübliche Queen-Song eingespielt wird. Eine schöne Restwoche noch und bis zum nächsten Mal!

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    Jetzt noch ein Blick auf die Römer, die um den Pokal tanzen und sich zum obligatorischen Siegerfoto unter dem Konfettiregen versammeln. In der Conference League sind die Konfettis nur silbern.

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    Jetzt ist die Siegermannschaft dran, vorneweg Mourinho, der erste Trainer der Welt, der sowohl die Champions League, die Europa League als auch die Conference League gewinnen konnte (2/2/1). Mit vier unterschiedlichen Mannschaften. 

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    Die Römer bilden das Spalier für die Verlierer, die ihre Silbermedaillen in Empfang nehmen. Lächeln tut da keiner, dafür ist es noch viel zu früh. Kommt sicher noch, zumindest eine Verlängerung hätten sich die Niederländer, die in der zweiten Hälfte klar das bessere Team waren, verdient gehabt.

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    Die Funktionäre stehen zur Pokalübergabe bereit, der UEFA-Präsident, sein Generalsekretär, der albanische Rekordnationalspieler. Aber zunächst gibts die Ehrung des Schiedsrichtergespanns. Und auch Marco Fritz und Christian Dingert haben sich rechtzeitig im Kölner Keller loseisen können, um hier jetzt ihre Ehrung in Empfang zu nehmen. Reife Leistung.

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    So viel dazu, jetzt aber doch noch ein kurzer Blick auf die feiernden Römer und den strahlenden Mourinho. Wenn man so einen Wettbewerb erst gewonnen hat, ist er gleich viel mehr wert.

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    Damit ist die europäische Vereinsfußballsaison fast an ihrem Ende angekommen. Ein Spiel steht noch aus, quasi als krönender Abschluss. Und das gibts am Wochenende mit dem Finale in der Königsklasse zwischen Liverpool und Real.

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    Es wurde also nichts mit dem vierten europäischen Titel für Feyenoord, aber immerhin mit dem ersten für die Roma. Auch wenn man mal noch ein paar Jahre abwarten muss, um zu behaupten, DAS war damals der erste große europäische der AS. Dafür müsste sich der Wettbewerb erst einmal noch ein paar Jährchen entwickeln.

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    Die Roma nutzte einen Abwehrfehler, eigentlich den einzigen der Partie, um in der ersten Hälfte in Führung zu gehen. Und nach dem Seitenwechsel stellte sich eigentlich nur noch die Frage, ob das Team von Jose Mourinho diese Führung auch über die Zeit bringen könnte. Denn offensiv kam nach der Pause nichts mehr von den Römern, die angesichts des Rotterdamer Dauerdrucks aber nie die Nerven verloren. Die Partie war nie wirklich ein Spektakel, aber nie langweilig.

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    Jose Mourinho kann nun in einem Atemzug mit Bill Nicholson und Jose Villalonga und Nandor Hidegkuti genannt werden. Wer sind DIE denn?, fragen Sie jetzt. Das waren die Trainer der in dieser Reihenfolge ersten Sieger im Pokal der Landesmeister, UEFA-Pokal und Pokal der Pokalsieger. Nicholson mit Tottenham, Villalonga mit Real und Hidegkuti mit Florenz. Mourinho mit der AS Rom. 

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    In der Nachspielzeit schaukelt die Roma die Partie locker über die Zeit.

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    Ein bisschen Zeitspiel ist immer drin. Kann aber auch Folgen haben. In diesem Falle für Spinazzola.

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    Damit ist alles angerichtet für die Nachspielzeit. Gibt fünf Minuten.

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    Und für den ausgepumpten Abraham kommt Shomurodov ins Spiel.

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    Bei der Roma geht der angeschlagene Karsdorp für Vina.

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    Außerdem kommt Jahanbakhsh für Malacia.

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    Zeit für Wechsel: Kökcü wird durch Walemark ersetzt.

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    Rui Patricio hat vergessen, wie man einen Abstoß ausführt. Kovacs gibt ihm eine Denkhilfe an die Hand.

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    Der quirlige Sinisterra auf der linken Seite bereitet den Römern schon so seine Probleme. Schnell, wendig, dribbelstark, aber wie gerade zu sehen war, als er am Strafraum mit einem Haken ins Zentrum geht, bei seinen Abschlüssen nicht sonderlich gefährlich. Aus 20 Metern genau auf Rui Patricio. Das ist zu harmlos.

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    Ja, das sieht man gern, Pellegrini geht mit dem Ball zur Eckfahne um Sekunden zu schinden. Wird glücklicherweise nicht auch noch mit einem Eckstoß belohnt.

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    Das werden noch zehn lange Minuten für die Römer. Kaum Entlastung, die meiste Zeit steht Abraham, der an der Mittellinie lauern soll, nur unnütz herum.

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    Karsdorp mit dem No-Look-Pass auf den Know-Not-about-it-Oliveira. Das bringt natürlich gar nichts.

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    Und Unglücksrabe Trauner wird durch Pedersen ersetzt.

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    Erste Wechsel jetzt bei den Niederländern. Linssen kommt für Nelson.

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    Nach einem schwach abgewehrten Eckstoß der Römer kommt Veretout aus der zweiten Reihe zum Abschluss. Erstmals nach der Pause muss Bijlow eingreifen. Regelt er aber souverän. Der Schuss kam zu zentral.

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    Noch sind ja ein paar Minuten zu spielen, aber im Augenblick ist für mich Rui Patricio der Mann des Spieles. Wieder Feyenoord, Sinisterra schaffts bis zur Grundlinie, bringt aber dann die Flanke nicht an den Mann. Steter Tropfen möge den Stein höhlen.

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    Können wir das Wort "Doppeltorschütze" für heute schon mal aus dem Verkehr ziehen.

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    Mourinho wechselt doppelt. Bringt Spinazzola für Zalewski.

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    Und ersetzt Zaniolo durch Veretout.

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    Zalewski kassiert für ein hartes Einsteigen Gelb. Die zweite Gelbe gegen einen Römer, bei denen schon Pellegrini verwarnt ist.

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    Oder bei Darmstadt, früher, in der Bundesliga.

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    73 Prozent Ballbesitz für Feyenoord seit dem Seitenwechsel. 6:0 Torschüsse. Passquote 88 Prozent. Bei der Roma sind das nach der Pause bescheidene 51! Solche niedrigen Werte werden nur erreicht, wenn viele Befreiungsschläge mit im Spiel sind.

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    Dauerdruck Feyenoord. Die Roma lässt sich in den Strafraum drängen. Fast mit der kompletten Mannschaft.

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    Smalling taumelt an der Strafraumgrenze, so kann plötzlich Dessers fast aufs Tor zulaufen, legt sich den Ball zurecht, wird im letzten Moment von Ibanez geblockt. Dann wird die Situation abgepfiffen, weil Dessers zwischendrin den Ball mit der Hand berührte, so kann man die Abwehraktion von Ibanez eigentich gar nicht richtig würdigen, weil sie sinnlos wird.

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    Feyenoord wechselt auf der Zehn, für Til kommt Toornstra in die Partie.

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    Den Aktionen der Niederländer haftet jetzt eine gewisse Dringlichkeit an, alles wird einen Tick schneller gespielt. Kurze Ablage im Strafraum auf Kökcü, der jedoch in aussichtsreicher Position von Smalling geblockt wird. Die Alte Dame tanzt auf dünnem Eis.

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    Tut sich was bei den Expected-Goal-Werten bei Rotterdam. Steht jetzt bei 0,53. Die Roma übrigens mit 0,35.

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    Und die Roma kämpft, Konstruktives kommt da zurzeit nicht, Smalling haut den Ball einfach nur raus bis zur Mittellinie.

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    Auf jeden Fall ist hier jetzt richtig Zug drin, in der Anfangsphase sorgte Feyenoord für mehr Torgefahr als in der gesamten ersten Hälfte. Im Augenblick ist die Roma ein wenig im Glück. Doch der nächste Angriff der Niederländer rollt schon wieder an.

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    Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man vermuten, dass Feyenoord jetzt was tun muss. Auf der Gegenseite wirds auch nicht ungefährlich, als Abraham beim Versuch, durchzubrechen, von Senesi ganz kurz gehalten wird. Die Szene wird wohl sogar im Hintergrund gecheckt, und dann sprechen wir hier über einen Platzverweis. Aber die Haltephase war wohl zu kurz?

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    Und in diesem Tempo gehts weiter, als Aursnes mit der Hacke am Strafraum für Malacia auflegt, der aus vollem Lauf abzieht. Mit den Fingerspitzen ist Rui Patricio noch dran und lenkt den Ball an die Latte. Hier ist gerade was los!

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    ... und es wird erneut gefährlich, denn die Kugel landet bei Til, der sofort draufhält. Und der hätte auch gepasst, wenn Rui Patricio da nicht noch mit einem Reflex reagiert hätte.

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    Die zweite Hälfte startet mit einer Riesenchance für Rotterdam nach einer Ecke. Erst setzt Mancini die flache Hereingabe an den Pfosten, hinterher hätte man einer missglückten Abwehraktion sprechen können, der Ball prallt zurück ins Zentrum ...

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    Was die Wechsel in der Pause betrifft, bliebt die Partie maximal übersichtlich.

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    Es geht weiter.

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    Und dann geht es ab in die Kabinen.

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    Der nächste Versuch durchs Zentrum, wieder alles dicht, aber dann endlich auch mal der Flankenversuch Richtung Dessers, Ibanez ist dazwischen, das bringt den Niederländern immerhin mal einen Eckstoß. Kökcü führt den aus, der Ball wird zur Strafraumgrenze geklärt, die Szene verpufft.

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    Durchs Zentrum kommen die Niederländer kaum durch, da stehen die Römer einfach zu gut, zu dicht. Und trotzdem versucht es Feyenoord gerade dort immer wieder mit Kurzpassspiel. Hoffentlich gibts noch einen Plan B, sonst wird die zweite Halbzeit sehr mühsam.

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    Wechseln wir wieder die Seite, die Roma mit einem Eckstoß. Und der wird eher wegen des anschließenden Konters der "Gäste" interessant, der bis ins Angriffsdrittel flüssig und gut aussieht, aber dann einfach verpufft.

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    Ein Versuch: Geertruida läuft den Strafraum an, legt dann quer auf Kökcü, der aus locker 30 Metern den Abschluss sucht, genau in die Mitte, genau auf Rui Patricio, der den Ball im Nachfassen sichert. Am Mittelkreis liegt derweil Dessers, reibt sich den Kopf, geht raus, und steht auch schon wieder für die Rückkehr bereit.

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    Der Treffer hat den Römern gutgetan. So langsam übernimmt die Alte Dame die Spielkontrolle, Feyenoord kommt in dieser Phase kaum noch ins Angriffsdrittel. Das sah in der Anfangsphase zwingender aus.

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    Im Anschluss kassiert Pellegrini wegen Rummeckerei dann auch noch Gelb.

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    Nach einem Zweikampf von Dessers mit Smalling auf der Gegenseite muss Kovacs die Gemüter etwas beruhigen. Sturm im Wasserglas.

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    Und die Roma setzt nach. Ecke von der rechten Seite. Pellegrini findet zwar den Kopf von Smalling, der kann aber in Bedrängnis dann den Ball nicht mehr drücken. Kein Problem für Bijlow. Der pflückt das Spielgerät einfach runter.

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    Tooor! AS ROMA - Feyenoord Rotterdam 1:0! Doch dann fällt unerwartet der erste Treffer. Aus dem Zentrum spielt Mancini einen hohen Ball Richtung Zaniolo, der im Strafraum ausharrt. Gefährlich wird das Zuspiel aber erst, weil Trauner die Höhe völlig falsch einschätzt und drunter durchspringt. Dahinter nimmt Zaniolo den Ball mit der Brust an und spitzelt ihn an Bijlow vorbei ins Tor.

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    Vorlage Gianluca Mancini

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    Durch diese Bogenlampe ist der Expected-Goals-Wert bei Feyenoord allerdings auf 0,08 hochgeschnellt. Zur WM sind wir dann bei 1.

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    Jetzt mal aus dem Spiel heraus eine Halbfeldflanke von Ibanez, aber viel zu nah ans Tor, Einsatz Bijlow, auf der Gegenseite gehts dann auch zügig, der Distanzschuss von Dessers wird allerdings geblockt und wird zur harmlosen Bogenlampe für Rui Patricio, der auch nur drangeht, um eine Ecke zu verhindern. Neues von den Expected Goals: 0,00 zu 0,06.

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    Halbfeldfreistoß für die Roma. Pellegrini übernimmt das, schlägt den Ball über die lauernden Abwehrreihen, die lauernden Angriffsreihen. Wird dann ein harmloser Hoppelball für Bijlow.

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    Bevor hier jetzt zu viel Tempo aufkommt, nietet Trauner Abraham an der Mittellinie um. Klares Foul und mit reichlich taktischen Anteilen. Beides hätte da für Gelb gereicht. Macht Trauner das nicht, hätten die Römer plötzlich viel Platz in der Vorwärtsbewegung gehabt.

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    Das war stark: Mit einem Steckpass will Pellegrini Zaniolo im Strafraum in Szene setzen, der Pass fällt einen Tick zu stramm aus, sonst wäre es hier nämlich laut geworden. Aber Bijlow ist einen Schritt schneller, fängt den Ball sicher ab.

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    Andere Zahlen sind interessanter: Ballbesitz 65 Prozent bei Rotterdam, 13 Pässe im Angriffsdrittel, die Roma hat nur 6. Die Offensivformationen fremdeln noch.

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    Schauen wir mal auf die Expected-Goals-Werte nach 20 Minuten: 0,00 zu 0,05. Das ist im Schnitt nah am Gefrierpunkt.

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    Und für Mkhitaryan steht jetzt auch schon Sergio Oliveira bereit. Etwas defensiver. Yeah.

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    Das ist bitter. Zunächst wird Mkhitaryan noch auf dem Feld behandelt, aber als er aufsteht, schüttelt er mit dem Kopf.

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    Knappe Viertelstunde gespielt, Torchancen haben wir noch keine gesehen, aber die Partie ist ganz munter. Mittlerweile hat die Roma sich auch aus dem Schneckenhäuschen getraut, so dass die Begegnung nun von beiden Seiten ziemlich offen geführt wird. Feldvorteile lassen sich nicht mehr erkennen. Das war schon mal anders.

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    Ähnliche Szene auf der Gegenseite, hier heißen die Beteiligten dann Zaniolo von Roma-Seite und Senesi als Vertreter für von Feyenoord. Auch das mündet in einer Hereingabe, diesmal muss sich Bijlow bücken.

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    Schönes Dribbling von Sinisterra. Wo der spielt, wird ja schon bei seinem Namen klar. Natürlich auf links. Geht zur Grundlinie, aber da hatte von den Kollegen wohl niemand damit gerechnet, dass da noch eine Hereingabe bei herausspringen würde. Rui Patrico muss sich bücken.

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    Erster Vorstoß in gefährliche Gefilde durch die Roma. Zaniolo steckt Richtung Abraham, der Pass wird abgefälscht und kommt so, eher zufällig, bei Karsdorp an, der sofort auf Strafraumhöhe flankt, aber zu weit für Abraham, Trauner kann den Ball aus dem Strafraum schlagen. Die Römer scheinen langsam etwas aufzutauen.

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    Ganz unangenehmes Pressing der Niederländer, das kann Abraham jetzt mal in der eigenen Hälfte durch eine Seitenverlagerung auflösen, aber bis Pellegrini auf rechts reagiert, ist schon wieder alles dicht.

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    Nelson dribbelt den Strafraum an, spielt kurz auf Dessers, der sich dann aber vor Eindringen in den Sechzehner festläuft. Also bauen die Niederländer neu auf. Das geht sogar über Biljow. Wenn Ihnen die Namen von Feyenoord nicht so vertraut sind, schauen Sie mal, wo der spielt.

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    Die Roma agiert aus einer ziemlich kompakten Defensivformation heraus, wer da wohl Trainer ist? Optisch geht die Anfangsphase klar an die Niederländer.

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    Ziemlich viel Tempo drin in der Anfangsphase, um sich zu beschnuppern, ist das fast schon etwas wild. Aber klare Aktionen gibts von beiden Seiten noch nicht. Auch wenn es von Feyenoord immerhin einen Ansatz von Angriff gab, als Nelson nach einem Dribbling auf rechts den Ball in die Spitze spielen konnte. Mehr entstand aus dieser Situation aber noch nicht. Rotterdam mit recht viel Ballbesitz zu Beginn.

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    Die Partie läuft.

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    Und wo wir schon bei den Offiziellen sind, die Spielleitung übernimmt ein Team aus Rumänen (neben Kovacs noch Vasile Marinescu und Ovidiu Artene), der vierte Offizielle kommt aus der Schweiz, Sandro Schärer. Und im Keller in Köln, ach nee, aber jedenfalls sind das Marco Fritz und Christian Dingert.

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    Die Stimmung ist prächtig, der Rasen ist grün, das Stadion bis auf den letzten Platz ausverkauft und die Mannschaften betreten nun die Spielfläche, angeführt von Istaven Kovacs und seinem Team. Aber bis die Partie losgeht, wird noch ein paar Augenblicke dauern mit den ganzen Feierlichkeiten vorweg.

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    Was müssen Sie noch über den Veranstaltungsort wissen? Das Air Albania Stadion ist das größte des Landes, und nur unwesentlich älter als das jüngste Kind der UEFA. Es wurde 2019 fertiggestellt und fast 22.000 Zuschauer!

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    Mit dem Conference-League-Titel ist es wie mit dem in der Europa League, den willst du nicht verteidigen können. Dann ist unterwegs nämlich was schiefgegangen. Der Gewinner spielt nächste Saison nämlich europäisch eine Klasse höher. Das tun aber beide Teams eigentlich sowieso schon über die Ligaplatzierung. Man könnte sich allerdings den Weg über die Qualifikation ersparen.

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    Bei der Roma führte der weitere Weg dann über Vitesse Arnhem, erneut Bodö (das einzige Team, gegen das die Roma in der Conference League verlor, und das gleich zweimal!) und Leicester City. Feyenoord ließ Partizan Belgrad, Slavia Prag und Olympique Marseille hinter sich. 

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    Der Weg ins Finale: Die Roma setzte sich in Gruppe C als Sieger gegen Bodö/Glimt, Luhansk und ZSKA Sofia durch und qualifizierte sich genau wie Feyenoord direkt für die Gruppenphase, also ohne Zwischenrunde gegen die Europa-League-Absteiger.

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    Auf einen internationalen Titel wartet man bei den Römern noch, stand aber immerhin schon zweimal in einem Finale. Im Landesmeister-Wettbewerb gab 83/84 eine Niederlage gegen Liverpool, im UEFA-Pokal verlor die Roma gegen Inter.

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    Vielleicht kann Feyenoord an die alten internationalen Erfolge anknüpfen? In dieser Hinsicht liegt die ganz große Zeit nämlich schon ein wenig zurück, (1970 Gewinn des Landesmeisterpokals gegen Celtic, 1974/2002 UEFA-Pokal gegen Tottenham bzw. Dortmund), in den Niederlanden ist der Klub einer der großen Drei (neben Ajax und PSV). Die Saison beendete man auf Platz 3.

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    Der Plan der UEFA, kleineren Verbänden eine Schaubühne zu geben, ist durchaus aufgegangen, das allererste Finale des neuen Wettbewerbs bestreiten dann aber doch wieder Mannschaften, die nicht unbedingt aus kleinen Verbänden kommen. Und auch auf europäischer Ebene haben die Roma und Feyenoord durchaus einen klangvollen Namen.

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    Die Roma kam über die Playoffrunde in die ECL, Gegner war Trabzonspor. Der Weg von Feyenoord war jedoch eine ganze Ecke umständlicher. Zunächst zwei Qualifikationsrunden, dann noch die Playoffrunde, bevor auch die Niederländer endlich mit den Gruppespielen beginnen konnten.

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    Ziehen wir als Vergleichsaufstellung das zweite Halbfinalspiel gegen Olympique Marseille heran, ergibt sich lediglich eine Veränderung. Für Marciano, der damals den verletzten Stammtorhüter vertrat, kehrt Bijlow zwischen die Pfosten zurück. Das letzte Pflichtspiel Feyenoords liegt zehn Tage zurück, da ist dann die damalige Aufstellung gegen Enschede nur von geringer Relevanz. 

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    Arne Slot lässt mit dieser Formation spielen: Bijlow - Malacia, Senesi, Trauner, Geertruida - Kökcü, Aursnes - Sinisterra, Til, Nelson - Dessers.

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    Im Vergleich mit dem zweiten Halbfinalspiel gegen Leicester hat Mourinho lediglich eine Umstellung vorgenommen, und zwar im Mittelfeld. Für Sergio Oliveira kehrt Mkhitaryan, der damals nicht zur Verfügung stand, in die erste Elf zurück. In der Liga am Samstag gegen Torino, eine Partie, die - wegen des Finales heute - extra einen Tag vorgezogen wurde, bekamen einige Spieler, wie Cristante, Zaniolo oder Karsdorp eine Pause und nur zu einem Kurzeinsatz. 

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    So hat Jose Mourinho seine Mannschaft aufgestellt: Rui Patrico - Mancini, Ibanez, Smalling - Cristante - Zalewski, Pellegrini, Mkhitaryan, Karsdorp - Abraham, Zaniolo.

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    Im Falle unserer Finalisten handelt es sich um Teams, die von Anfang an dabei waren, das heißt auch, von den Teams, die in der Zwischenphase aus der Europa League dazukamen, ist keines übriggeblieben. Schauen wir zunächst einmal auf die Aufstellungen. 

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    Im Unterschied zu den beiden anderen europäischen Wettbewerben kann sich ein Klub übrigens nie direkt für die Conference-League-Gruppenphase qualifizieren. Die Teilnehmer kommen entweder aus den Europa-League-Playoffs oder den Qualifikationsspielen zur Conference League.

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    "Mehr Spiele für mehr Klubs aus mehr Verbänden", unter dieses Motto könnte man diese Entwicklung bringen. Endlich dann, im September 2019, konnte der neue Wettbewerb vorgestellt werden. Und mit der Saison 2021/22 erstmals ausgespielt werden.

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    Lange hatte man in den Reihen der UEFA über die Einführung eines zusätzlichen Klub-Wettbewerbs nachgedacht. Vor allem darauf ausgelegt, den kleineren UEFA-Verbänden, deren Vertreter regelmäßig schon in den Qualifikationsrunden zur Champions oder Europa League eliminiert wurden, eine Bühne zu bieten.

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    Herzlich willkommen zum Finale der UEFA Europa Conference League 2021/22 zwischen der AS Rom und Feyenoord Rotterdam.