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Umstrittener Werder-Elfer: Schiedsrichter-Experten bewerten Szene

Werder-Elfer: Schalke schäumt - Collinas Erben mit klarer Meinung

Sky Sport

24.11.2021 | 11:42 Uhr

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Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Werder Bremen über die Elfmeterentscheidung. (Videolänge: 3:02 Minuten)

Der FC Schalke 04 kassiert bei Werder Bremen durch einen umstrittenen Elfmeter kurz vor Schluss den Ausgleich. Die Schalker sind außer sich, Collinas Erben ordnen die Szene ein.

Große Aufregung im Weserstadion zu Bremen. In der Nachspielzeit erzielt Werder gegen den FC Schalke 04 per Elfmeter den Ausgleich. Doch der Strafstoß ist höchst umstritten. Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder war am Sky Mikro nach dem Spiel außer sich über den Pfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler.

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Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder tobt nach mehr als strittigen Elfmeter von Werder Bremen in der 90.+9. Minute am Sky Mikro (Dauer: 1:16 Min.).

Was war passiert? Der Bremer Roger Assale war nach einem Zweikampf mit dem Schalker Henning Matriciani im Strafraum der Gäste zu Boden gegangen.

Grammozis tobt

Zur Verwunderung der Königsblauen und vieler Fans entschied Schiedsrichter Stieler nach Hinweis des VARs und nochmaliger Betrachtung der Szene auf Elfmeter. S04-Coach Dimitrios Grammozis brachte der Strafstoß auf die Palme.

"Wenn man ein ganz klares Handspiel des Bremer Spielers plus Schwalbe nicht erkennt - das ist einfach unglaublich", meinte der 43-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Das hat heute alle Rahmen gesprengt. Die Leute sollen sich hinterfragen, ob das der richtige Weg ist", so der Schalker Trainer. "Der Elfmeter war heute eine absolute Frechheit, wie ich sie noch nie erlebt habe. Aber den Leuten ist das egal."

Kontakt nicht ursächlich für Sturz

Liegt Grammozis mit seinen Aussagen richtig? Auf Twitter bewerten die Schiedsrichter-Experten von Collinas Erben die Szene. "Es gibt einen Kontakt am rechten Fuß, erkennbar daran, wie dieser dadurch ins »Schlackern« gerät. Assale gerät leicht aus dem Tritt, fällt aber erst mit Verzögerung, und die Art des Fallens passt nicht zu diesem Kontakt. Er ist für mich nicht ursächlich für den Sturz", schreiben Collinas Erben, und weiter.

"Diese Ursächlichkeit haben der VAR und anschließend Stieler anders bewertet. Vermutlich hat Stieler den Kontakt nicht wahrgenommen, daher der Eingriff. Assale schien mir aber eher zu fallen, weil die Chance für ihn dahin war. Den Strafstoß hätte es nicht geben sollen."

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Kein Handspiel von Assale

Ein Handspiel des Bremers gab es in der Szene laut der Experten nicht. "Ein strafbares Handspiel von Assale lag hier nicht vor. Der Arm war in einer normalen, dem natürlichen Bewegungsablauf entsprechenden Haltung. Entsprechend war der Armkontakt nicht zu ahnden."

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