Schlotterbeck vor BVB-Unterschrift - aber Top-Klubs an Anton dran
Waldemar Anton ist eine der Säulen bei Borussia Dortmund und Herausforderer in der DFB-Elf.
30.03.2026 | 18:06 Uhr
Aber Achtung, BVB! Während sich der Vertragspoker um Nico Schlotterbeck dem Ende entgegen neigt, sind Top-Klubs bei Anton in Lauterstellung.
Von Patrick Berger und Nico Ditter
Nach Sky Sport Informationen sind unter anderem Atletico Madrid und Manchester United an Anton interessiert. Die beiden Top-Klubs haben sich bereits nach der Situation des DFB-Verteidigers erkundigt. Auch Aston Villa klopfte an.
Atletico zeigte schon vor seinem BVB-Wechsel und zu seinen ersten Durchbruchszeiten Interesse. Mit seiner robusten Spielweise und emotionalen Art passt er perfekt zu den "Colchoneros". Neben Diego Simeone pushte 2024 auch Leverkusens damaliger Meistercoach Xabi Alonso um die Dienste Antons. Er entschied sich aber für einen 22,5-Millionen-Euro-Transfer zum BVB, kam vom VfB Stuttgart.
Bei Borussia Dortmund ist Anton klarer Abwehr-Boss und Führungsspieler. Sky Sport titelte am 20. Februar mit "Der heimliche Kapitän": Der BVB- und DFB-Verteidiger sei einer, "der im Hintergrund und im Untergrund arbeitet und versucht, viele auf seine Seite zu ziehen beziehungsweise auf die richtige Schiene zu bringen", schwärmte Trainer Niko Kovac. "Das ist für mich Leadership - sein eigenes Ego hintenanzustellen und die Mannschaft in den Vordergrund zu stellen. Einfach klasse."
Schlotterbeck vor Unterschrift
Lange wurde der ehemalige VfB- und Hannover-Verteidiger im Schatten von Emre Can und Nico Schlotterbeck unterschätzt. Inzwischen erhält er die verdiente Anerkennung von allen Seiten und ist aus der ersten Elf nicht mehr wegzudenken.
Der Vertrag des 29-jährigen Innenverteidigers ist noch bis 2028 gültig. Zukunftsgespräche sind zeitnah geplant - wie auch bei Felix Nmecha (hat bis 2030 verlängert) und Schlotterbeck (wird einen neuen Vertrag bis 2031 unterschreiben). Im Falle von Schlotterbeck hat kein Topklub ernsthaft zugebissen. Bei Real, Barca und Liverpool gab es nie etwas Spruchreifes. Die Kategorie um Newcastle war für Schlotterbeck keine Option.
Sky Sport berichtete schon vergangene Woche, dass Schlotterbeck positive Signale in Richtung Dortmund gesendet hatte. Nun steht der Vollzug unmittelbar bevor: Die BVB-Unterschrift ist nach der Länderspielpause geplant, die Verkündung im Anschluss. Schlotterbeck steigt dann zum Topverdiener auf, erhält rund 14 Millionen Euro brutto. Seine Ausstiegsklausel greift ab 2027.
Gehaltserhöhung für Anton?
Auch Anton könnte bald eine Gehaltsstufe nach oben klettern. Aktuell verdient der zwölfmalige deutsche Nationalspieler fünf bis sechs Millionen Euro pro Jahr. Das dürfte sich mit einer baldigen Verlängerung ändern. Dortmunds ehemaliger Sportdirektor Sebastian Kehl hatte bereits erste lose Gespräche mit der Anton-Seite geführt. Diese muss der neue Sportchef Ole Book nun fortsetzen.
"Ob es Gerüchte gibt oder nicht, bekomme ich gar nicht mit. Das interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Egal, ob es um mich oder andere geht. Im Fußball wird immer viel spekuliert", sagte Anton angesprochen auf einen möglichen Abgang bei den Ruhr Nachrichten und äußerte klare Ambitionen. "Ein Klub wie Borussia Dortmund will und sollte um Titel mitspielen. Meine Lust darauf ist sehr groß."
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