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Real Madrid: Die Königlichen bauen schon jetzt am Team der Zukunft

Real-Umbruch mit Verstand - eine Stelle noch vakant

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Der Umbruch ist in vollem Gange, mit Neuzugang Aurelien Tchouameni plant Champions League-Sieger Real Madrid den Generationswechsel.

Real Madrid hat mit Aurelien Tchouameni einen Mega-Deal perfekt gemacht. Die Verpflichtung des französischen Nationalspielers ist ein weiterer Fingerzeig der Königlichen Richtung Zukunft. Denn der Champions-League-Sieger arbeitet schon fleißig am Team von morgen.

Rund zwei Wochen ist es her, da schrieb Real Madrid einmal mehr Fußball-Geschichte.

Mit einem Finalsieg über den FC Liverpool holten sich die Spanier zum insgesamt achten Mal den Champions-League-Titel - es war der vierte Triumph in den vergangenen sieben Jahren für die Königlichen.

Bei allen vier Endspielen standen mit zentralen Mittelfeld Toni Kroos, Luka Modric und Casemiro von Beginn an auf dem Rasen. Modric war sogar schon beim Titelgewinn 2014 einer der Leistungsträger Madrids. Das eingespielte Trio bringt viel Qualität und eine Menge Erfahrung mit. Doch ewig werden die drei Stars nicht mehr gemeinsam auflaufen.

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Real leitet Umbruch ein

Modric hat zwar seinen Vertrag vor Kurzem erst bis 2023 verlängert, doch der Kroate wird im September 37 Jahre alt. Das Karriereende ist zumindest absehbar. Auch der Kontrakt von Kroos läuft 2023 aus. Wie lange der 32-Jährige noch Leistungen auf allerhöchstem Level abrufen kann, ist offen. Casemiro (30, Vertrag bis 2025) hat realistisch betrachtet von dem Trio noch die längste Zukunft bei Real.

Der Rekord-Champions-League-Sieger arbeitet aber bereits seit der Vorsaison fleißig an der Zukunft. Denn vor dem Tchouameni-Transfer hatte Real für 31 Millionen Euro im Sommer 2021 mit Eduardo Camavinga schon einen Rohdiamanten verpflichtet. Der erst 19-jährige Franzose kam in seinem ersten Jahr bei Real überwiegend als Einwechselspieler zum Einsatz, trug aber in seinen Minuten einen wichtigen Teil zur Meisterschaft und dem Champions-League-Titel bei.

"Der Umbruch bei Real wird jetzt schon sukzessive gemacht", analysierte Sky Transfer-Experte Marc Behrenbeck. Über kurz oder lang werden Camavinga und Tchouameni (22) dann immer größere Rollen bekommen und die Plätze von Modric und Kroos einnehmen. Ihre Klasse in jungen Jahren haben beide bereits in Rennes beziehungsweise Monaco gezeigt. Dem französischen Duo gehört die Zukunft im Real-Mittelfeld. Camavingas Vertrag ist bis 2027 datiert, Tchouamenis noch ein Jahr länger.

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Eduardo Camavinga (l.) und Aurelien Tchouameni sind die Zukunft im Mittelfeld von Real Madrid. Quelle: Twitter/Real Madrid.
Image: Eduardo Camavinga (l.) und Aurelien Tchouameni sind die Zukunft im Mittelfeld von Real Madrid. Quelle: Twitter/Real Madrid.

Baustelle auf dem Flügel

Bis auf die rechte Flügelposition sieht das Real-Team der Zukunft auf dem Papier bereits Weltklasse aus. Im Tor hat Thibaut Courtois (30) noch einige Jahre auf allerhöchstem Niveau vor sich. Auf der Innenverteidiger-Position kommt mit Antonio Rüdiger (29) vom FC Chelsea noch einmal richtig Qualität hinzu. Rüdiger könnte im Zentrum neben Eder Militao (24) oder David Alaba (29) verteidigen.

Alaba könnte allerdings auch die Linksverteidiger-Rolle einnehmen und Ferland Mendy (27) dort aus der Startelf verdrängen. Hinten rechts ist Dani Carvajal (30) gesetzt. Im Angriff hat Vinicius Junior (21) nach Startschwierigkeiten längst den Durchbruch geschafft und spielt eine Schlüsselrolle in Reals Offensive. Karim Benzema befindet sich im zarten Alter von 34 in der Form seines Lebens und trifft am laufenden Band.

Mittelfristig braucht Madrid dann allerdings auch einen Ersatz für den Franzosen. Doch zunächst einmal sollte der Fokus auf einen weiteren Flügelspieler gerichtet sein. Denn nach der Absage von Wunschspieler Kylian Mbappe besteht hier noch Handlungsbedarf. Fede Valverde (23), der eigentlich im zentralen Mittelfeld zu Hause ist, musste mehrfach auf ungewohnter Position aushelfen. Auch weil Rodrygo (21) den allerhöchsten Ansprüchen (noch) nicht genügt.

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Zukunft sieht rosig aus

"Vielleicht fehlt rechts vorne noch ein neuer Spieler, weil Rodrygo nicht unbedingt überzeugt hat. Serge Gnabry wäre eine Möglichkeit", brachte Sky Transfer-Experte Behrenbeck einen potenziellen Neuzugang ins Spiel. Gnabrys Vertrag beim FC Bayern läuft 2023 aus, noch konnten sich Spieler und Verein nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen. Zudem wollen die Münchner für die Offensive Liverpool-Star Sadio Mane verpflichten, ein Verkauf Gnabrys könnte dafür das nötige Kleingeld in die Kassen spülen.

Doch auch ohne Verstärkung auf der Außenbahn hat der spanische Rekordmeister schon jetzt einen Kader beisammen, der auch für die Zukunft bereits qualitativ hochwertig aufgestellt ist.

Real Madrid kann also in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, neue Kapitel Fußball-Geschichte zu schreiben.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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