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RB Leipzig: Mit neuem Trainer und alter DNA auf Titeljagd

04.08.2021 | 14:04 Uhr

Jesse Marsch soll endlich den ersten Titel nach Leipzig holen.
Image: Jesse Marsch soll endlich den ersten Titel nach Leipzig holen.  © DPA pa

Bei RB Leipzig weht ein neuer Wind. Trainer Jesse Marsch unterscheidet sich in vieler Hinsicht von Vorgänger Julian Nagelsmann. Sie eint allerdings die Gier auf Erfolg.

Jesse Marsch hat keine Angst vor großen Namen. Das hat der neue Trainer von RB Leipzig schon als Spieler in der nordamerikanischen Profiliga MLS bewiesen, als er in einem Gerangel dem Superstar David Beckham die Stirn bot. "Er fragte: 'Who the fuck are you?'", verriet Marsch dem Sportbuzzer, "ich hätte mir an seiner Stelle auch diese Frage gestellt. Er war weltberühmt, ich war Jesse aus Wisconsin und hatte ihn gerade getackelt."

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Auch die Bundesliga-Fans fragen sich, wer dieser Jesse Marsch ist. In jedem Fall unterscheidet sich der US-Amerikaner in vielerlei Hinsicht von seinem Vorgänger Julian Nagelsmann - aber eines eint sie: Die Gier auf Erfolg. "Wir müssen zusammen das Ziel haben, einen großen Titel zu holen", sagte der 47-Jährige. Im DFB-Pokal ist dieses Ziel am ehesten zu erreichen, in der ersten Runde trifft der zweimalige Finalist am Samstag bei Zweitligist SV Sandhausen an.

Marsch hat die RB-DNA

Um am Ende eine Silber-Trophäe in den Händen zu halten, müssen sich die Leipziger aber vor allem in den direkten Duellen gegen Bayern München und Borussia Dortmund titelreif präsentieren. In diesen Begegnungen sei es wichtig, "über den Berg zu gehen", sagte Marsch, "wir wollen gegen die besten Mannschaften unser bestes Spiel zeigen".

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Und zwar wieder mit deutlich mehr RB-DNA. Marsch, der im Red-Bull-Imperium zuerst in New York, dann als Assistent von Ralf Rangnick in Leipzig und schließlich als Cheftrainer in Salzburg tätig war, ist ein Verfechter des aggressiven Pressings. "Er kennt unsere DNA wie kein Zweiter und hat unseren Spielstil verinnerlicht", meinte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Neue Kampagne: "You Can Do Anything"

Nagelsmann hatte den RB-Profis das stürmische Anrennen zuletzt ein wenig abgewöhnt, um mehr Spielkontrolle im Ballbesitz zu haben. Eine komplette Abkehr davon werde es zwar nicht geben, aber man wolle vertikaler, schneller und offensiv mit mehr Pressing spielen, verriet Marsch: "Wir wollen einen Mix aus Ballbesitz und Balljagd."

In der Menschenführung ist Marsch auch ein anderer Typ als Nagelsmann, er spricht noch mehr mit den Profis und lässt sie an der langen Leine. Mitunter haben sie einen Teil des Trainings zur freien Verfügung, was die Persönlichkeit stärken soll. "Die besten Leader aus dem Team können alles übernehmen und selbst führen", sagte Marsch im kicker.

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Die Mentalität ist ihm besonders wichtig, deshalb kommt die neue RB-Kampagne "You Can Do Anything" bei ihm auch super an. Er ist auch das beste Beispiel dafür. "Bei 0,0 Prozent" hätten seine Chancen auf einen Job in einer europäischen Topliga gelegen, sagte Marsch, und doch arbeite er nun "bei einem Superverein".

SID

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