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Norwegen: Erling Haaland wirft Milosevic Beleidigungen & Bedrohungen vor

Haaland wirft Gegenspieler Beleidigungen & Bedrohungen vor

Erling Haaland (r.) und Alexander Milosevic geraten wohl verbal aneinander.
Image: Erling Haaland (r.) und Alexander Milosevic geraten wohl verbal aneinander.  © Imago

Superstar Erling Haaland hat nach seinem Doppelpack für die norwegische Nationalmannschaft mit scharfer Kritik an seinem schwedischen Gegenspieler Alexander Milosevic für Aufsehen gesorgt.

"Zuerst hat er mich eine Hure genannt. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich das nicht bin", sagte der 21-Jährige, der zur neuen Saison von Borussia Dortmund zu Manchester City wechselt, am Sonntagabend dem Fernsehsender TV2.

Anschließend habe Milosevic gedroht, ihm die Beine zu brechen. "Eineinhalb Minuten später habe ich getroffen. Das war nett", sagte Haaland lachend. Nach seinem zweiten Treffer beim 2:1 (1:0)-Sieg der Norweger hatte er vor Milosevic gefeiert, die schwedische Zeitung Aftonbladet schrieb von einer "spöttischen Geste".

WM 2022 in Katar - die Stadien zum Durchklicken

  1. Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: In dem an eine traditionelle Fanar-Laterne angelehnten Final-Stadion sollen Futurismus und die arabische Kultur kombiniert werden. Klimatisiert wird das Stadion durch ein besonderes Kühlwassersystem.  © Imago
  2. Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (WM-FINALE)
    Image: Lusail Iconic Stadium in Lusail: Kapazität: 80.000 – Kosten: 552 Mio. US-Dollar - Baubeginn: April 2017 - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (WM-FINALE) © Imago
  3. Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Musterund schwarzen Streifen sind daran orientiert.
    Image: Das Al-Bayt-Stadion soll ebenfalls Design mit der arabischen Kultur verbinden ("Bayt al Sha'ar" arab. für traditionelle Nomaden-Unterkünfte). Der zeltartige Aufbau, die typischen Sadu Muster und die schwarzen Streifen sind daran orientiert.  © Imago
  4. al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 Sitzplätze - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Halbfinale) - Eröffnungsfeier
    Image: al-Bayt Stadium in al-Khor: Kapazität: 60.000 Sitzplätze - Baubeginn: September 2017 - Kosten: 770 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Halbfinale) - Eröffnungsfeier © Imago
  5. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut ist es außen mit einem wellenförmigen Gitter versehen, dass die verschiedenen Aspekte des Landes symbolisieren soll.
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Als eines von zwei Stadien nicht extra für die WM gebaut ist es außen mit einem wellenförmigen Gitter versehen, das die verschiedenen Aspekte des Landes symbolisieren soll.  © Imago
  6. Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale) © Imago
  7. al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verziereung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden.
    Image: al-Thumama Stadium in Doha: Die kreisrunde Form und Verzierung sollen an die Gahfiya erinnern, eine traditionelle und weit verbreitete Kopfbedeckung im arabischen Raum. Nach der WM soll das Stadion als Sportklinik genutzt werden. © Imago
  8. al-Thumama Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: März 2017 - Kosten:	282 Millionen Euro - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Ahmed bin Ali Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2003 (Renovierung von 2014 bis 2022) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale) © Imago
  9. al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Das in Hafennähe stehende Stadion erinnert an eine riesige Muschel, auf deren Dach man Wellen des Meeres oder Sanddünen der arabischen Wüste erkennt. Die Form wurde auch im Stile alter Dhau-Boote (Perlenfischer) gestaltet.  © Imago
  10. al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: al-Janoub Stadium in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: Mai 2014 – Kosten: 587,3 Millionen Euro -Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale) © Imago
  11. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant sind die Wellenartige Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Das Stadion wurde nicht extra für die WM gebaut und besteht bereits seit 1976. Besonders markant ist die Wellen-Dachkonstruktion und die LED-Bestrahlung bei Nacht.  © Imago
  12. Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 Sitzplätze - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale und Spiel um Platz 3)
    Image: Khalifa International Stadium in al-Rayyan: Kapazität 45.000 Sitzplätze - Baubeginn: 1976 (Eröffnung) - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale und Spiel um Platz 3) © Imago
  13. Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Damit ist es einer der recyclebaren Stadien der Welt. Nach der WM soll es wieder in Einzelteile zerlegt werden und könnte so wegweisend sein.
    Image: Stadium 974 in Doha: Die Zahl 974 steht für die Anzahl der Schiffscontainer, die im Stadion verbaut sind. Damit ist es einer der recyclebaren Stadien der Welt. Nach der WM soll es wieder in Einzelteile zerlegt werden und könnte so wegweisend sein.  © Imago
  14. Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale)
    Image: Stadium 974 in Doha: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2018 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Achtelfinale) © Imago
  15. Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Gelegen im Universitätsviertel glitzern nachts tausende Leuchtdioden, tagsüber erstrahlt es durch Sonnenreflexion. Nach der WM soll es für die Frauennationalmannschaft und für den Hochschulsport genutzt werden.  © Imago
  16. Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale)
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Kapazität 40.000 Sitzplätze - Baubeginn: 2016 - Kosten: unbekannt - Austragungsort für: Gruppen- und Endspiele (bis Viertelfinale) © Imago
  17. Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch  das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten.
    Image: Education City Stadium in al-Rayyan: Die Spielstätte wird auch das 'Juwel der Wüste' genannt. Die Außenhülle erinnert an einen geschliffenen Diamanten. © DPA pa

Milosevic bestritt die Vorwürfe

Milosevic bestritt die Vorwürfe. Haalands Äußerungen seien "ziemlich unhöflich, weil ich kein norwegisch spreche und er kein schwedisch", sagte er: "Ich spreche auf dem Platz kein englisch, deshalb wundert es mich, dass er Dinge behauptet, die ich nicht gesagt habe."

Haaland traf im skandinavischen Duell zunächst nach 20 Minuten per Foulelfmeter. In der zweiten Halbzeit ließ er dann per Flachschuss das 2:0 folgen (69.). Wenig später hatte Haaland, der in 19 Länderspielen nun auf 18 Treffer kommt, sogar noch die Chance auf den Dreierpack, er scheiterte jedoch freistehend an Torwart Robin Olsen.

SID

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