Nach Jubel-Zoff: DFB verbannt Mitarbeiter aus Innenraum
Ärger wegen Provokation des Gegners
25.06.2018 | 20:09 Uhr
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat zu den Vorfällen nach dem 2:1 der Nationalmannschaft in der zweiten WM-Partie gegen Schweden fristgerecht eine Stellungnahme bei der FIFA abgegeben.
Der Weltverband hatte am Sonntag Ermittlungen gegen die DFB-Mitarbeiter Uli Voigt (Medienkoordinator Bewegtbild) und Georg Behlau (Leiter Büro Nationalmannschaft) eingeleitet, die die Schweden mit ihren Jubelgesten provoziert hatten.
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Image: Helle Aufregung nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland gegen Schweden. Nach dem Schlusspfiff kommt es zu einem Jubel-Eklat, die Schweden reagieren empört. Was genau war passiert? Sky zeigt die Geschichte in Bildern. © Imago -
Image: Toni Kroos erzilet den Siegtreffer für die deutsche Nationalmannschaft - das Tor zum Achtelfinale steht offen. © Getty -
Image: Pure Emotionen! Die DFB-Elf feiert den 2:1-Sieg gegen Schweden. © Getty -
Image: Dann die Szene, die den Ärgers der Schweden auslöst: DFB-Organisationschef Georg Behlau zeigt die Faust in Richtung der gegnerischen Bank. Die Skandinavier fühlen sich durch den übertriebenen Jubel provoziert. © Imago -
Image: Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson ist aufgebracht. © DPA pa -
Image: Der vierte Schiedsrichter will die Gemüter beruhigen, doch es gelingt ihm nicht... © Getty -
Image: Ein schwedischer Offizieller geht auf Behlau zu und stößt den Deutschen vor die Brust. © Imago -
Image: Nachdem der Wirbel sich gelegt hat, geben sich Schwedens Trainer Andersson und DFB-Manager Oliver Bierhoff die Hand. © Getty -
Image: Andersson trottet vom Rasen des Stadions in Sotschi. © Getty -
Image: Später entschuldigte sich der DFB via Twitter: "Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional. Das entspricht nicht unserer Art." © Getty
DFB bedauert Gesten des Betreuerstabs
In der Erklärung "unterstreicht der Verband noch einmal, dass er die Gesten in Richtung schwedischer Bank durch zwei Mitglieder des Betreuerstabs für unangebracht hält und ausdrücklich bedauert". Der DFB stehe "bei aller Emotionalität im Spiel für einen respektvollen und sportlich fairen Umgang miteinander und hat dies ebenso wie die beteiligten Mitarbeiter in der Vergangenheit vorgelebt", heißt es weiter.
Mitarbeiter aus Innenraum verbannt
Der DFB erklärte zudem, dass weder Voigt noch Behlau unabhängig von der Entscheidung der FIFA-Disziplinarkommission im nächsten Spiel "Funktionen im Stadion-Innenraum wahrnehmen werden".
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Der DFB hatte sich für die Respektlosigkeiten bereits nach der Partie umgehend entschuldigt. "Es war ein emotionales Spiel. Am Ende war die eine oder andere Reaktion oder Geste unseres Betreuerstabes in Richtung der schwedischen Bank zu emotional. Das entspricht nicht unserer Art", schrieb der Weltmeister bei Twitter. Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff sagte der ARD: "Das darf nicht passieren." (sid)
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