Konrad Laimer & FC Bayern München liegen bei Vertragsverhandlungen weit auseinander
Die Vertragsverhandlungen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern gestalten sich schwierig. Aktuell ist keine Einigung in Sicht. Am Österreicher könnte ein Exempel statuiert werden.
04.05.2026 | 22:48 Uhr
Der Vertragspoker um Konrad Laimer zieht sich weiter- und ist dabei in einer schwierigen Phase angekommen. Im Moment ist eine Einigung nicht in Sicht. Stattdessen könnten die Verhandlungen in einem Exempel münden.
So laufen die Gespräche zwischen Laimer und seinem Münchener Arbeitgeber zwar immer weiter - jedoch gibt es aktuell teils grundverschiedene Ansichten. So sind die Gehaltsvorstellungen des österreichischen Nationalspielers weit weg von denen des FCB. Der Österreicher, seit 2023 in München, hat sich bei den Bayern als Außenverteidiger zwar zum Stammspieler entwickelt, sein aktueller Vertrag läuft jedoch im Sommer 2027 aus. Der Klub weiß, was er an Laimer hat. Doch die Differenzen sind groß.
Rund 15 Millionen Euro möchte Laimer bei einer Verlängerung jährlich kassieren, das wären nochmal fünf Millionen mehr als aktuell. Da geht der Rekordmeister nicht mit. Max Eberl äußerte sich nach dem Spiel gegen Heidenheim zu den Differenzen: "Das sind einfach Gespräche, das sind Vorstellungen. Da kommt man momentan nicht übereinander. Es gibt kein böses Blut, es gibt keine Missstimmung, gar nichts. Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, dass man die Brücke irgendwann irgendwie findet.
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Bleibt der FC Bayern hart?
Bereits vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo nahm der Sportvorstand Stellung zur Problematik: "Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan tun sie das nicht, aber das ist auch nicht schlimm", so der Boss damals. Das gilt auch weiterhin. Eine Annäherung muss her. Aus Sicht der Bayern von der Spielerseite.
Es besteht nun durchaus die Möglichkeit, dass der FC Bayern aufgrund des Verhandlungsverlaufs von einer Verlängerung absehen könnte - und ein Exempel am Beispiel Laimers statuiert. Schon die Vertragsverlängerungen mit Jamal Musiala, Dayot Upamecano und Alphonso Davies führten zu erfolgreichen, aber eben sehr kostspieligen Resultaten. Bei Laimer möchten Eberl und der FCB nun nicht nachgeben und somit ein Zeichen für zukünftige Verhandlungen setzen.
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