Julian Nagelsmann will bei der WM im DFB-Team weiterhin auf Musiala und Wirtz setzen
Die beiden Superstars hatten gegen Ecuador ihre fußballerische Qualität erneut nicht wirklich auf den Platz bringen können.
26.06.2026 | 10:44 Uhr
Jamal Musiala und Florian Wirtz bleiben bei der WM bislang hinter den Erwartungen zurück. Bundestrainer Julian Nagelsmann hält vor dem Achtelfinale dennoch an seinem Offensiv-Duo fest.
Aus New Jersey berichten Florian Plettenberg und Patrick Berger
Es ist noch nicht ihre WM!
Deutschlands vermeintliches Super-Duo aus Jamal Musiala und Florian Wirtz kommt während dieses Turniers noch nicht ins Rollen. Beim 1:2 gegen Ecuador versprühten die beiden Top-Stars erneut wenig Offensivdrang. Ihre Dribblings? Verpufften! Torgefahr strahlten die beiden Angreifer kaum aus. Körperlich taten sie sich gegen physisch starke Ecuadorianer schwer.
Kein Grund zur Sorge für Julian Nagelsmann. Er will auch im K.o.-Rundenspiel am Montag an "Wusiala" festhalten und glaubt an sein Star-Duo: "Flo war sehr bemüht und hat Gas gegeben", meinte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Das Fortune fehlt ihm. Er hatte zwei, drei Top-Dribblings im Sechzehner. Das Tor fehlt."
Nagelsmann weiterhin optimistisch
Bei Musiala gehe es einzig darum, in den Rhythmus zu kommen. "Er war ein Jahr weg. Wir wissen alle, welche Fähigkeiten er hat. Wir müssen sie aus ihm rauskitzeln."
Bei beiden kündigt Nagelsmann optimistisch an: "Der Dosenöffner kommt am Montag, ganz sicher!" Allerdings: Nagelsmann kündigte bereits vor dem Ecuador-Spiel an, dass Wirtz ein "Super-Spiel" machen werde. Den Beweis blieb Wirtz leider schuldig.
Bei Sorgenkind Leroy Sane ist dagegen der Torknoten geplatzt. "Für ihn hat es mich gefreut", sagte Nagelsmann. "Er macht es gut. Fast hätte er sogar noch sein zweites Tor gemacht."
Vorbereitungen auf Montag
Am Sonntag reist das DFB-Team aus dem Basecamp in Winston-Salem nach Boston. Möglicher Gegner am Montag ist Paraguay. Am Samstagabend erst wird der Gegner über ein elektronisches Verfahren ausgewählt.
Für das Match in Boston kündigte Nagelsmann keine großen Veränderungen an. Die Schlüsselworte für ihn: Geduld und Rhythmus! "Wichtig ist, dass wir unsere Lehren ziehen. Ich hätte anders gewechselt, wenn wir noch einen Sieg gebraucht hätten. Es geht Montag darum, alles reinzuwerfen und die nächste erkunde zu erreichen. Am Montag müssen wir mit Selbstvertrauen aufdribbeln."
Das gilt vor allem für Musiala und Wirtz.
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