Jürgen Klopp bestätigt Gespräche mit dem DFB für den Job als Bundestrainer
Der 59-Jährige ist der Wunschkandidat der DFB-Spitze als Nachfolger von Julian Nagelsmann.
03.07.2026 | 23:50 Uhr
Zuerst muss Klopp allerdings aus seinem Vertrag bei Red Bull bis 2029 aussteigen.
Der DFB hat nach der Trennung von Julian Nagelsmann für den Job als Bundestrainer Jürgen Klopp als Wunschkandidaten auserkoren. Nun hat sich der 59-Jährige bei MagentaTV selbst geäußert und in diesem Zuge die Informationen von Sky Sport bestätigt.
"Ja, ich kann die Gespräche bestätigen. Es hat ziemlich schnell Fahrt aufgenommen. Julian ist zurückgetreten und der DFB kümmert sich um eine Nachfolgeregelung. Und ist im Zuge dieser Gedanken, die sich gemacht haben, auf mich zugekommen", erklärte Klopp.
Gespräche mit DFB & Red Bull stehen an
Laut Klopp fehlt nur noch "Zeit" bis zu einer Einigung. "Ich habe einen bestehenden Vertrag mit Red Bull. Ich habe mehrfach gesagt, wie gerne ich diesen Job mache. Ich bin als Mensch so, dass ich Verträge normalerweise einhalte. Aber ich habe durchaus auch gesagt, dass ich Interesse an den Gesprächen mit dem DFB habe", so Klopp, der "intensive Gespräche" sowohl mit dem DFB als auch mit Red Bull ankündigte.
"Ich muss mit Oliver Mintzlaff reden. Er ist mein Arbeitgeber. Wir haben schon Dinge angetextet. Ich gehe davon aus, dass er nicht im Weg steht. Ich war 19 Monate dabei. Es war eine intensive Zeit. Im Idealfall gibt es am Ende nur Gewinner. Red Bull muss sauber aus der Nummer herauskommen", machte Klopp deutlich, der als Head of Global Soccer bei Red Bull noch einen Vertrag bis 2029 besitzt - aber wie von Sky Sport enthüllt über eine mündliche Exit-Klausel verfügt.
Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für ihn Bundestrainer zu werden? "Jetzt ist es nicht das perfekte Timing. Aber es ist besser, als es jemals war. Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, ich bin bereit", kündigte Klopp an und betonte mit Blick auf die Situation in der deutschen Nationalmannschaft: "Wir müssen Dinge grundlegend verändern."
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