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Gianluigi Buffon will seine Karriere bei Parma Calcio noch nicht beenden

Karriereende? Buffon will "noch vier, fünf Jahre spielen"

SID

18.07.2021 | 09:39 Uhr

Kehrt Torhüter-Legende Gianluigi Buffon zu seinem alten Verein zurück?
Image: Gianluigi Buffon will noch ein paar Jahre spielen.  © DPA pa

Der italienische Torwart-Oldie Gianluigi Buffon denkt auch nach der Rückkehr zu seinem Heimatklub Parma Calcio noch lange nicht an den Ruhestand - und kann sich eine Fortsetzung der Karriere für weitere fünf Jahre vorstellen.

Das sagte der 43-Jährige im Interview mit Sky Sport. "26 Jahre sind vergangen, seit ich mein Debüt bei Parma gefeiert habe", sagte Buffon: "Ich habe immer noch den Wunsch zu überraschen und zu beweisen, dass ich ein Athlet, ein Torwart, ein besonderer Mensch bin."

Buffon fühlt sich körperlich gut

Der langjährige Nationaltorwart war in diesem Sommer von Rekordmeister Juventus Turin nach Parma zurückgekehrt, wo er 1995 seine Profi-Laufbahn beim Vor-Vorgänger-Klub AC Parma begonnen hatte. Beim heutigen Zweitligisten erhielt er einen Zweijahresvertrag.

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"Ich habe auch in meinem Alter keine Zweifel daran, dass ich ein leistungsfähiger Torhüter bin", sagte Buffon: "Ich bin sicher, dass ich die nächsten vier, fünf Jahre gut spielen kann. Körperlich geht es mir gut. Wenn die Motivation nicht stimmt oder man nicht mit dem Herzen dabei ist, dann kann man zweifeln. Dann riskiert man, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Aber das habe ich nicht gedacht, als ich mich für Parma entschieden habe."

Parma steigt in zweite Liga ab

Der AC Parma gehörte in den 1990er-Jahren zur europäischen Elite, gewann einmal den Europapokal der Pokalsieger (1993), zweimal den UEFA-Cup (1995, 1999) und holte zudem dreimal den nationalen Pokal (1992, 1999, 2002).

Es folgte der Konkurs des Mutterkonzerns Parmalat im Jahr 2004, die Neugründung als FC Parma und die erneute Insolvenz 2015. Als Parma Calcio schaffte der Verein bis 2018 dann den Durchmarsch aus der 4. in die 1. Liga. Anfang Mai war Parma nach drei Jahren aus dem Fußball-Oberhaus wieder abgestiegen.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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