FIFA zahlt Rekord-Preisgeld: Weltmeister erhält 50 Millionen Dollar – WM 2026 bringt wohl 15 Milliarden ein
Der Fußball-Weltmeister 2026 erhält ein Rekord-Preisgeld von 50 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig nimmt die FIFA laut Medienberichten mit der XXL-WM deutlich mehr Geld ein als ursprünglich erwartet.
19.07.2026 | 09:11 Uhr
Die FIFA schüttet insgesamt 871 Millionen US-Dollar an die 48 Teilnehmer aus. Die Einnahmen des Weltverbands sollen auf rund 15 Milliarden US-Dollar gestiegen sein.
Der Sieger des WM-Finales am Sonntag (21 Uhr deutscher Zeit im ZDF und bei MagentaTV) zwischen Spanien und Argentinien erhält 50 Millionen US-Dollar Preisgeld. Damit zahlt die FIFA die höchste Siegerprämie der WM-Geschichte aus.
Der unterlegene Finalist erhält noch 33 Millionen US-Dollar. Für Platz drei bekommt England 29 Millionen US-Dollar, Frankreich kassiert als Vierter 27 Millionen US-Dollar.
Zum Vergleich: Bei der WM 2022 in Katar erhielt Argentinien als Weltmeister noch 42 Millionen US-Dollar.
871 Millionen Dollar für die 48 WM-Teilnehmer
Die FIFA erhöhte vor dem Turnier die Ausschüttungen an die Verbände. Hintergrund waren Beschwerden über hohe Reisekosten, Wechselkursschwankungen und steuerliche Belastungen.
Jeder der 48 Teilnehmer erhielt zunächst 2,5 Millionen US-Dollar für die Vorbereitung. Zusätzlich gab es zehn Millionen US-Dollar garantiert, selbst bei einem Vorrunden-Aus.
Je weiter eine Mannschaft im Turnier kam, desto höher fiel die Erfolgsprämie aus. Insgesamt verteilt die FIFA 871 Millionen US-Dollar an die Verbände.
Für den DFB blieb die Ausbeute überschaubar. Das Ausscheiden im Sechzehntelfinale brachte dem Deutschen Fußball-Bund elf Millionen US-Dollar ein.
FIFA verdient offenbar deutlich mehr als erwartet
Noch bemerkenswerter sind die Einnahmen der FIFA. Laut einem Bericht des Guardian soll der Weltverband mit der WM in den USA, Mexiko und Kanada rund 15 Milliarden US-Dollar erlösen.
Ursprünglich hatte die FIFA mit etwa elf Milliarden US-Dollar kalkuliert. Damit würden die tatsächlichen Einnahmen die Prognose deutlich übertreffen.
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Als Gründe gelten starke Ticketverkäufe und lukrative Hospitality-Angebote. Auch der Zweitmarkt für Eintrittskarten soll erhebliche Zusatzerlöse gebracht haben.
Auf der offiziellen Wiederverkaufsplattform kassiert die FIFA sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer jeweils 15 Prozent Gebühren. Kritiker bewerten dieses Modell als faktisch legalisierten Ticket-Schwarzmarkt.
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