FC Köln lehnt 35-Millionen-Angebot ab: Brighton bei El-Mala-Poker vorerst ausgebremst
Said El Mala bleibt eines der heißesten Transfer-Themen der Bundesliga. Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion hat ein Angebot über rund 35 Millionen Euro für den Shootingstar des 1. FC Köln abgegeben - doch der Effzeh will deutlich mehr.
28.04.2026 | 11:31 Uhr
Die Verhandlungen sind vorerst gestoppt, der Poker um das Mega-Talent geht weiter.
Von Florian Plettenberg und Luca Sixtus
Der nächste Millionen-Versuch ist abgeblockt: Der 1. FC Köln hat ein Angebot von Brighton & Hove Albion in Höhe von 35 Millionen Euro für Offensiv-Juwel Said El Mala abgelehnt. Nach Sky Sport Informationen bewertet der Effzeh die Offerte als nicht ausreichend und hat das Preisschild für den 19-Jährigen nun bei 50 Millionen Euro angesetzt - eine Summe, die Vereinsrekord bedeuten würde.
Der Kölner Rekord-Verkauf ist bis heute Anthony Modeste. Der Stürmer war im Sommer 2017 für rund 35 Millionen Euro zu TJ Tianhai nach China gewechselt.
Brighton war über Wochen der konkret größte Interessent. Doch die Kölner Verantwortlichen blieben reserviert - mit der Folge, dass sich der Premier-League-Klub vorerst aus dem Poker zurückgezogen hat. Beim Effzeh selbst gibt man sich demonstrativ gelassen. Der Vertrag des Top-Torjägers läuft noch bis 2030, eine Ausstiegsklausel existiert nicht.
Von Gladbach weggeschickt, in Köln durchgestartet
El Mala machte einst seine ersten Schritte im Jugendfußball beim Linner SV sowie beim KFC Uerdingen. Nach seinem Aus in der Jugend von Borussia Mönchengladbach und zwei Jahren beim TSV Meerbusch wechselte er 2023 gemeinsam mit seinem Bruder Malek zu Viktoria Köln. Dort gelang ihm früh der Durchbruch im Profibereich: In der 3. Liga überzeugte El Mala mit Tempo, Dribblings und Torgefahr.
Im Sommer 2024 verpflichtete der 1. FC Köln die El-Mala-Brüder. Nach einer Leihe zurück zur Viktoria wurde Said ab Sommer 2025 fester Bestandteil des Effzeh-Kaders - und schlug in seiner ersten Bundesliga-Saison sofort ein. Mit elf Toren und fünf Vorlagen spielte sich der Linksaußen auch in den Dunstkreis der deutschen Nationalmannschaft. Beim WM-Quali-Spiel gegen Luxemburg stand der Rechtsfuß im Kader - kam aber nicht zum Einsatz.
Jetzt steht der nächste Karriereschritt im Raum. Ob dieser schon im kommenden Sommer erfolgt, liegt auch daran, ob ein Klub bereit ist, die Kölner Forderungen zu erfüllen.
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