FC Bayern verlängert mit Sportdirektor Christoph Freund
Der FC Bayern hat die nächste Personalie geklärt.
16.09.2026 | 16:08 Uhr
Wie der deutsche Rekordmeister am Mittwoch offiziell bekanntgegeben hat, verlängert der FC Bayern den Vertrag mit Sportdirektor Christoph Freund bis 2029.
"Christoph Freund spielt bei all unseren sportlichen Entscheidungen eine zentrale Rolle - und wir freuen uns, dass er auch in Zukunft für den FC Bayern tätig sein wird. Die Erfolge der vergangenen Jahre sind mit ein Verdienst seiner hervorragenden Arbeit", wird der Vorstandvorsitzende Jan-Christian Dreesen auf der Vereinsseite zitiert. "Christoph pflegt einen ausgezeichneten Austausch mit Vincent Kompany, ist eng an der Mannschaft und hat zugleich den gesamten sportlichen Bereich im Blick."
Seit 2023 beim FCB
Mit der Verpflichtung von Freund hatten die Münchner im Sommer 2023 die Nachfolge des damaligen Sportvorstands Hasan Salihamidzic geklärt. Der Fußballmanager war von Red Bull Salzburg gekommen und gestaltet seitdem die Transfergeschäfte des Doublesiegers mit.
"Ich bin sehr glücklich, auch in Zukunft meinen Beitrag zur Weiterentwicklung des FC Bayern leisten zu können", wurde Freund in einer Mitteilung zitiert. Eine Vertragsverlängerung hatte sich bereits in den vergangenen Tagen und Wochen durch Aussagen etwa von Eberl oder Präsident Herbert Hainer abgezeichnet.
Von Haaland über Mane bis Adeyemi
Freund hatte seit 2015 als Sportdirektor für die Salzburger gearbeitet. Er schaffte es mit seinem Scouting-Team immer wieder, hoffnungsvolle Talente zu entwickeln und mit beträchtlichem Transfergewinn zu verkaufen.
Das vermutlich prominenteste Beispiel ist Erling Haaland, der über Salzburg und Borussia Dortmund schließlich bei Manchester City eine glanzvolle Karriere hinlegte. Auch der spätere Liverpooler und Münchner Sadio Mané oder Nationalspieler Karim Adeyemi stammen aus der RB-Talentschmiede.
Eine Kernaufgabe Freunds beim FC Bayern ist genau diese Entwicklung von Talenten. "Grundsätzlich wollen wir viele junge Spieler so entwickeln, dass sie ihr bestmögliches Level erreichen", erklärte Freund zuletzt. "Natürlich werden nicht alle Spieler so entwickelt, dass sie Spieler beim FC Bayern werden können, aber wenn wir viele Spieler entwickeln, die dann in anderen Ligen oder der Bundesliga eine gute Rolle spielen, dann ist das sehr schön."
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