DFB-Stimmen mit Nagelsmann, Kimmich & Undav zur Niederlage gegen Ecuador

Nach der Niederlage gegen Ecuador will Bundestrainer Julian Nagelsmann Vorwürfe in puncto Einstellung nicht zulassen. Kapitän Joshua Kimmich gefällt die Gegentor-Quote überhaupt nicht.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann verliert mit Deutschland das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2. Nach dem Spiel analysiert er die Pleite und nimmt auch zum Patzer von Manuel Neuer beim entscheidenden Gegentor Stellung.

Alle Stimmen zur DFB-Pleite bei der WM gegen Ecuador von MagentaTV und von der ARD.

Julian Nagelsmann (Bundestrainer):

"Wir hatten einen super Start. Leider haben wir direkt nach dem Tor angefangen, Harakiri bei der Positionierung zu machen. Dann wird es schwer. Für Ecuador ging es um alles, das hat man gemerkt, sie standen auf dem Gaspedal."

Magenta-Nachfrage: "Das Wissen, dass man als Gruppensieger weiter ist, hat das letzte Prozent Engagement rausgenommen?"

Nagelsmann: "Nein, bitte hört auf mit dem Quatsch, ehrlich. Wollten die Jungs nicht Vollgas geben?"

Magenta: "Nein, aber die anderen wollte es ein bisschen mehr ..."

Nagelsmann: "Nee, die wollten es nicht mehr. Sie haben mehr Risiko genommen in vielen Aktion. Natürlich haben wir anders gewechselt als in Momenten, wo wir zwingend noch ein Tor brauchen. Aber ich kann auch von keinem meiner Spieler sagen, dass er nicht Gas gegeben hat. Das ist mir zu plakativ. Wir müssen aus den Umschaltmomenten mehr machen."

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Da macht Manuel Neuer keine gute Figur! Der Ecuadorianer Plata spitzelt den Ball vor dem Bayern-Keeper ins Tor zum 2:1-Siegtreffer. In dieser Szene hat aber auch Jonathan Tah seinen Gegenspieler nicht im Griff.

Joshua Kimmich (DFB-Kapitän):

"Wir laden den Gegner mit Ballverlusten immer wieder ein, machen ihn dadurch stark. In der zweiten Halbzeit war es dann eine verdiente Niederlage. Zum Glück ist noch nichts passiert. Aber wir dürfen uns keine Niederlage mehr erlauben, das ist klar. Wir dürfen nicht jedes Spiel ein, zwei Gegentore bekommen. Wir müssen die Ballverlust-Quote minimieren, dann können wir jeden schlagen."

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DFB-Kapitän Joshua Kimmich verliert das letzte WM-Gruppenspiel mit Deutschland gegen Ecuador mit 1:2. Nach der Partie analysiert der Rechtsverteidiger die Pleite, mahnt für die K.o.-Phase und erklärt seine Auswechslung.

Deniz Undav (DFB-Stürmer):

"Ich hatte das Gefühl, dass sie es mehr wollten als wir. Ecuador war griffiger, ekliger. Daraus müssen wir lernen, dass wir auch alles reinschmeißen. Die haben in jeder Aktion 100 Prozent gegeben, waren in jedem Zweikampf drin. Wir waren auch nicht so zielstrebig wie in den ersten beiden Spielen. Da müssen wir uns mehr wehren. Aber es ist nicht die Welt untergegangen."

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Stürmer Deniz Undav verliert mit Deutschland das letzte Spiel der WM-Gruppenphase gegen Ecuador mit 1:2. Trotz der Pleite ist die DFB-Elf in der K.o-Runde im Sechzehntelfinale. Der Stuttgarter relativiert das Ergebnis deshalb.

Jamal Musiala (DFB):

"Die haben vielleicht ein bisschen mehr diesen Hunger gehabt, das Spiel zu gewinnen. Die Intensität und die Aggressivität im Spiel waren beim Gegner hoch. Wir müssen aus der Niederlage lernen und uns für die wichtige Turnierphase richtig vorbereiten. Diese Fehler können wir jetzt nicht mehr machen, die nächsten Spiele müssen wir gewinnen."

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Bastian Schweinsteiger (ARD-Experte):

"Ich hätte mir mehr erwartet von der Nationalmannschaft. Mit dem Ball erwarte ich mehr Klarheit, mehr Dominanz. Wir sind nicht Weltspitze. Wir sind aber auch nicht schlecht. Wir sind da. Aber gegen Mannschaften, die robust sind im Zweikampf, technisch gut sind und gegen den Ball gut arbeiten, hinten gut stehen, tun wir uns extrem schwer. Wenn du körperlich unterlegen bist, musst du klarer spielen. Da haben wir deutlich Luft nach oben."

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Deutschland verliert das letzte WM-Gruppenspiel gegen Ecuador mit 1:2, qualifiziert sich aber duch die zwei Siege zuvor dennoch für das Sechzehntelfinale. Nach der Niederlage äußern Mats Hummels und Jürgen Klopp dennoch Sorgen.

Jürgen Klopp (MagentaTV-Experte):

"Es war offensichtlich, dass es für eine Mannschaft um alles ging - und die andere den Rhythmus finden wollte."

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SID

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