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BVB News: Michael Zorc äußert sich zu Leonardo-Kritik

Zorc reagiert auf PSG-Kritik: "Genau andersherum"

Sky Sport

20.07.2020 | 11:46 Uhr

Der BVB erwartet einen Fehlbetrag  in Millionenhöhe.
Image: Michael Zorc will die Leonardo-Kritik nicht auf sich sitzen lassen. © Imago

BVB-Neuzugang Thomas Meunier hatte deutliche Worte gegen seinen Ex-Klub Paris St. Germain gefunden. Sportdirektor Leonardo wies die Vorwürfe zurück und kritisierte zugleich ein Bundesliga-Trio. Nun äußerte sich BVB-Sportdirektor Michael Zorc zu den Vorwürfen.

Thomas Meunier hatte kurz nach seinem Wechsel von Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund Kritik an seinem ehemaligen Verein geäußert und diesem unter anderem "Realitätsverlust" vorgeworfen. Diese konterte PSG-Sportdirektor Leonardo und kritisierte zugleich den BVB, den FC Bayern und RB Leipzig aufgrund ihrer Transferpolitik.

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Dies wiederum ließ Dortmunds-Sportdirektor Michael Zorc nicht auf sich sitzen und äußerte sich gegenüber der Bild: "Normalerweise kommentiere ich es nicht, wenn sich andere Klubs in der Öffentlichkeit äußern. Da wir in diesem Fall aber direkt erwähnt werden, muss ich schon feststellen, dass Leonardo da offensichtlich einem Irrtum unterliegt. In der Regel ist es nämlich genau andersherum, als er es darstellt. Wir werden von den Familien und Beratern aus Frankreich aktiv angesprochen, da sie bei uns oft eine bessere Durchlässigkeit und ein höheres Entwicklungs-Potenzial der Talente sehen."

Krösche sieht sich nicht betroffen

Leonardo hatte Dortmund, Bayern und Leipzig vorgeworfen "immer mehr an jungen Spielern aus Frankreich zu baggern. Die sind eine Gefahr für die Jugendakademie in Frankreich."

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Dortmunds Neuzugang Thomas Meunier kritisiert seinen ehemaligen Verein Paris Saint-Germain deutlich und spricht von einem ''Realitätsverlust'' (Videolänge: 38 Sek.).

Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche sieht sich von den Aussagen nicht betroffen, "außerdem kommentieren wir keine Aussagen von Verantwortlichen anderer Vereine. Frankreich ist amtierender Weltmeister und wie Deutschland eine Fußballnation. Daher wäre es fahrlässig, den Markt nicht im Blick zu haben."

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