Aberkanntes DFB-Tor bei der WM gegen Paraguay erhitzt die Gemüter

Das aberkannte 2:1 von Jonathan Tah gegen Paraguay erhitzt die Gemüter.

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VAR-Drama um Jonathan Tah im Sechzehntelfinale der FIFA WM 2026: Nachdem der Abwehrspieler Deutschland gegen Paraguay in der Verlängerung per Kopf vermeintlich in Führung bringt, wird das Tor wenig später wieder zurückgenommen.

Aus Sicht von zwei deutschen Schiedsrichter-Experten war es ein regulärer Treffer. Ein Engländer sieht das anders.

Das aberkannte Tor von Jonathan Tah im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Paraguay zum 2:1 wegen eines angeblichen Foulspiels sorgt für Diskussionen. "Für mich ist das keine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter", sagte MagentaTV-Experte Patrick Ittrich über den Eingriff der Video-Schiedsrichterin nach der Aktion in der ersten Hälfte der Verlängerung.

Was war passiert? Nach einer Ecke köpfte Tah Deutschland zur 2:1-Führung. Doch dann griff der VAR, um den es bei der WM bislang relativ wenig Ärger gab, wegen eines angeblichen Stoßes von Waldemar Anton gegen Paraguays Keeper Orlando Gill ein. Nachdem der Unparteiische Jalal Jayed aus Marokko einen Hinweis aufs Ohr bekommen und sich die Aktion noch einmal angesehen hatte, entschied er zügig auf Foulspiel.

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"Für mich ist das zu kleinlich. Ich sehe kein Wegdrücken, kein Wegstoßen", sagte Ittrich. Der VAR-Eingriff sei nicht notwendig gewesen. Ähnlich sah es ZDF-Experte Thorsten Kinhöfer: "Wir haben bei der WM schon ganz andere Situationen erlebt und der Torwart steht sofort wieder auf. Das ist ein normaler Kontakt, das ist nie und nimmer ein Foul. Mir fehlen die Worte."

Nagelsmann und Klopp werden deutlich

Auch Jürgen Klopp wurde deutlich. "Wenn das Tor irregulär ist, dann wird Arsenal nicht englischer Meister. Die haben 60 Prozent ihrer Tore so geschossen. Wir gewinnen das Spiel, wenn der Ball drin ist. Dementsprechend ist das natürlich brutal", meinte die Trainer-Ikone bei MagentaTV.

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"Ein reguläres Tor. Ein Witz, dass er (Schiedsrichter Jalal Jayed; Anm. d. Red.) den abpfeift. Keine Ahnung, was er da sieht", ärgerte sich ein frustrierter Bundestrainer Julian Nagelsmann bei MagentaTV.

Eine andere Meinung äußerte der frühere englische Schiedsrichter Mark Clattenburg. "Das ist ein klares Foul für mich", sagte er beim US-Sender Fox Sports.

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dpa

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