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Formel 1 News: Yuki Tsunoda von AlphaTauri mit Selbstkritik

Tsunoda geht hart mit sich ins Gericht: "War ein fauler Sack!"

Yuki Tsunoda geht nach seiner ersten Formel-1-Saison hart mit sich ins Gericht.
Image: Yuki Tsunoda geht nach seiner ersten Formel-1-Saison hart mit sich ins Gericht.  © DPA pa

AlphaTauri-Youngster Yuki Tsunoda machte in seiner Debüt-Saison in der Formel 1 vor allem mit teils derben Funksprüchen auf sich aufmerksam. In ähnlich ruppiger Manier ging der Japaner nun auch mit sich selbst ins Gericht.

In seiner ersten Saison in der Königsklasse des Motorsports landete Tsunoda auf dem 14. WM-Platz. Ein solides Ergebnis für einen Rookie, wobei Teamkollege Pierre Gasly mehr als nur einmal besser im Boliden zu überzeugen wusste und den Youngster meist überflügelte.

Nicht zuletzt, weil der 21-Jährige ob seiner hitzigen Art nicht alle Rennen beenden konnte und auch nach kleineren Crashs mehrfach im Feld zurückfiel. Gerade am Anfang der Saison hatte Tsunoda es schwer. Wohl auch, weil sich der F1-Pilot das Leben selbst schwer machte, wie er nun erklärt.

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Italien-Umzug sorgte für Umdenken bei Tsunoda

"Bis zu meinem Umzug nach Italien war ich ein fauler Sack", gesteht der Japaner und führt aus: "Nach dem Training war ich sofort zurück in meine Wohnung gegangen, hatte die Playstation angeworfen und den Rest des Tages gezockt. Dann, in der Rennwoche, begann die Hektik. Ich fing dann erst mit meinen Vorbereitungen an, und ich glaube, dann war es zu spät."

Um eben dieses Verhalten abzustellen ordnete Red-Bull-Chef Helmut Marko den Umzug nach Italien schon im Juni während der Saison an. Dort sollte er noch mehr unter die Fittiche von Franz Trost gestellt werden, der dem jungen Fahrer-Talent auch Disziplin beibringen sollte. Marko damals gegenüber Formel1.com: "Der junge Herr muss sich jetzt konzentrieren und wird lernen, dass Formel 1 der härteste Sport im Automobilrennsport ist. Dementsprechend muss auch die Arbeits- und Herangehensweise derartig professionell erfolgen."

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''Stop the Glock'': Das Darts-Duell mit Pierre Gasly und Yuki Tsunoda. (Videolänge: 4:55 Min)

Neuer Vertrag dank später Einsicht

Die Ergebnisse wurden besser - vor allem aber konstanter. "Ich würde sagen: Mein Selbstvertrauen war anfangs zu groß. Ich hatte den Eindruck, es wäre zu einfach, weil ich [in Bahrain] keinen größeren Zwischenfall oder dergleichen gehabt hatte. Ich hatte es unter Kontrolle gehabt. Deshalb ging ich davon aus, es würde einfach werden", meint Tsunoda.

Mit sich häufenden Fehlern und schlechteren Platzierung sei dann auch das Selbstvertrauen stückweise weniger geworden, sodass die "ganze Vorbereitung zunichte war". Letztlich waren es der Umzug und das Rennen in der Türkei, die für Erkenntnis-Momente bei Tsunoda gesorgt hätten - und so wohl auch ein weiteres Jahr im Cockpit von AlphaTauri ermöglicht haben.

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