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Schwimmen: Wellbrock führt Freiwasser-Staffel zu WM-Gold

Nach Chaos: Wellbrock führt Freiwasser-Staffel zu WM-Gold

Florian Wellbrock
Image: Florian Wellbrock führt die deutsche Freiwasser-Staffel zu Gold.  © Imago

Schwimmstar Florian Wellbrock hat im dritten Anlauf sein erstes Gold bei der WM in Budapest gewonnen.

Der Olympiasieger führte die deutsche Freiwasserstaffel als Schlussschwimmer nach 4x1,5 km im Lupasee in 1:04:40,5 Stunden zum Sieg. Silber holten die ungarischen Gastgeber, die sich im Fotofinish vor Italien durchsetzten.

"Wir sind sehr, sehr zufrieden damit", sagte Wellbrock. "Wir wussten, dass wir sehr gut aufgestellt sind. Aber nichtsdestotrotz: Mit einer Medaille, einer goldenen, konnte man im Vorfeld nicht rechnen. Dafür sind Ungarn, Frankreich und Italien zu stark." Der 24-Jährige ergänzte: "Wir haben einen super Job gemacht und genießen gleich die Siegerehrung."

Neben Wellbrock durften auch Lea Boy, Oliver Klemet und Leonie Beck über Deutschlands erfolgreiche Titelverteidigung jubeln. Boy war schon beim Triumph bei der vorangegangenen WM 2019 in Südkorea dabei gewesen.

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Vier Nationen disqualifiziert

Wellbrock hatte zuvor bereits im Becken der Duna Arena Silber (800 m Freistil) und Bronze (1500 m Freistil) gewonnen. Im Freiwasser geht der Magdeburger auch noch über die 5 und olympischen 10 km mit Siegchancen an den Start.

Die deutsche Freiwasserstaffel profitierte auf dem Weg zur Goldmedaille auch von der Disqualifikation der zu diesem Zeitpunkt vorne schwimmenden Teams aus Griechenland, Südkorea, Südafrika und Spanien. Kurz nach dem ersten Wechsel wurden die Staffeln aus dem Rennen genommen. Sie hatten wohl einen falschen Weg im Lupa-See gewählt.

SID

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